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Champions League

05.03.2013 - 10:17 Uhr


Gefährliches Mittelfeld - anfällig in der Luft

Brasilianische Offensiv-Power bei Shakhtar: Douglas Costa, Taison, Fernandinho and Luiz Adriano (v.l.n.r.)

War im Heimspiel gegen den BVB kaum zu stoppen: der Brasilianer Taison (o.) setzt sich gegen Jakub Blaszczykowski durch

Mats Hummels (r.) köpfte in Donetsk den wichtigen Ausgleich zum 2:2 - die Chancen des BVB aufs Viertelfinale sind dadurch gut

München - Borussia Dortmund empfängt am Dienstagabend im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League den ukrainischen Meister Shakhtar Donetsk (ab 20:30 Uhr im Live-Ticker) - und hat nach dem 2:2 in der Ukraine gute Chancen auf das Weiterkommen.
Mit einem 0:0 oder 1:1-Unentschieden würde der BVB in die Runde der letzten acht Teams einziehen. Kapitän Sebastian Kehl wiegelt jedoch ab, auf Remis spielen zu wollen: "Wir wollen nicht verhalten oder defensiv spielen - das ist nicht unsere Art."

Alle bisherigen Heimspiele dieser Champions-League-Saison konnten die Westfalen für sich entscheiden: gegen Ajax Amsterdam (1:0), Real Madrid (2:1) und Manchester City (1:0). Aber die brasilianisch geprägte und daher sehr spielstarke Truppe aus Donetsk wird alles versuchen. Also Vorsicht, Borussia! bundesliga.de hat Shakhtar unter die Lupe genommen.

Stärken:



  • Donetsk traf in dieser Saison in der Königsklasse schon drei Mal nach Flanken - im Schnitt jede 23. Flanke führte zum Torerfolg, ein guter Wert.

  • Donetsk schoss bereits acht Auswärtstore - nur Dortmund im Wettbewerb mehr (neun in allerdings vier Spielen; Donetsk in drei Partien).

  • Zehn der 14 Saisontore Donetsks schossen Mittelfeldspieler - nur die der Bayern waren erfolgreicher (13).

  • 76 der 107 Torschüsse gaben auch die Mittelfeldspieler ab - nur die Akteure von Real kamen öfter zum Abschluss.

  • Donetsk schoss bereits vier Kontertore - nur Real Madrid gelangen mehr (fünf).

  • Donetsk ist spielstark, erzielte elf der 14 Saisontore aus dem Spiel heraus - sechs Mal war man nach einem kurzen Pass erfolgreich.

  • In der Defensive ist Donetsk schwer auszuspielen, nur zwei der zehn Gegentore gab es nach einem Pass.

  • Donetsk kassierte 2012/13 in der Königsklasse noch kein Gegentor nach einem Freistoß.

  • Donetsk kassierte in dieser Saison auch noch kein Kontergegentor.

    Schwächen:



  • Donetsk gewann in dieser Saison in der Champions League nur 51 Prozent der Defensivzweikämpfe - der schlechteste Wert aller Teams, die noch dabei sind.

  • In der Luft entschieden die Ukrainer nur 41 Prozent der direkten Duelle für sich - ebenfalls der schlechteste Wert der noch im Wettbewerb verbleibenden Mannschaften. Im Hinspiel gegen Dortmund kassierte Donetsk das 2:2 durch einen Kopfball von Mats Hummels (Spielbericht).

  • Donetsk kassierte drei Gegentore nach Ecken - der höchste Wert in dieser Champions-League-Saison. Das Hummels-Tor im Hinspiel folgte nach einer Ecke.

  • Donetsk traf selbst noch nicht per Kopf. Ganze sechs Torschüsse gaben die Ukrainer auch nur per Kopf ab.
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