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24.05.2013 - 11:58 Uhr


Bayerns linker Mittelfeldspieler: Franck Ribery

Bayerns Linksaußen: Der 30-jährige Franzose Franck Ribery

Bayerns Linksaußen: Der 30-jährige Franzose Franck Ribery

München - Ein Finale, zwei Bundesliga-Clubs, 22 Gladiatoren: Diese "Helden von Wembley" entscheiden das Champions-League-Endspiel 2012/13 zwischen Borussia Dortmund und Bayern München. bundesliga.de zeigt den Werdegang und die Leistungsdaten der Protagonisten.

Der Werdegang:



Franck Ribery wurde am 7. April 1983 in Boulougne-sur-Mer geboren, wo er beim FC Conti auch seine ersten Schritte als Fußballer ging. Schon davor hatte Ribery gleich mehrere Schutzengel: Im Alter von zwei Jahren zog sich Ribery bei einem Autounfall schwere Schnittverletzungen im Gesicht zu, die Narben sind heute noch deutlich zu sehen. Mit sechs Jahren trat der Franzose dem örtlichen Club bei, wechselte später in die Jugendakademie nach Lille. In die erste Mannschaft schaffte es Ribery allerdings nicht und so begann eine Odysee durch die unteren Ligen Frankreichs. Zeitweise arbeitete der heutige Superstar sogar noch nebenbei als Bauarbeiter. Über Brest und den für seine Talentschmiede bekannten FC Metz wechselte Ribery im Januar 2005 zu Galatasaray Istanbul. Mit dem türkischen Topclub gewann Ribery den Pokal. Während dieser Zeit konvertierte der Franzose, der mit einer Algerierin verheiratet ist, zum Islam. Sein muslimischer Name lautet Bilal Yusuf Mohammed.

Nach einem halben Jahr ging das Türkei-Abenteuer schon wieder zu Ende und der Außenbahnspieler kehrte in die Heimat zu Olympique Marseille zurück - gerade rechtzeitig, um sich vor der WM in Deutschland noch für die Nationalmannschaft zu empfehlen. Dieses Vorhaben gelang, Ribery wurde an der Seite von Zinedine Zidane Vize-Weltmeister, hat mittlerweile 73 Länderspiele auf dem Buckel (zwölf Treffer). Im Sommer 2007 sicherten sich die Bayern die Dienste des 1,70 Meter großen Franzosen - ein Glücksgriff. Bereits in seiner ersten Bundesliga-Saison trug der mittlerweile 30-Jährige maßgeblich zum Double-Gewinn bei, wurde im selben Jahr zum Spieler des Jahres in Frankreich und Deutschland gekürt. Nach zwei weiteren Meistertiteln und zwei DFB-Pokalsiegen fehlt Ribery allerdings vor seinem dritten Champions-League-Finale mit dem deutschen Rekordmeister immer noch der internationale Titel.

Riberys CL-Saison: Das fällt auf



  • Ribery fehlte beim 0:2 gegen Arsenal und war beim 4:1 gegen Borisov nur Joker - in den anderen zehn Saisonspielen in der Champions League stand er in der Startelf.

  • Sein einziges Tor in dieser Saison erzielte er bei der 1:3-Niederlage bei BATE Borisov (zum 1:2).

  • Vier Treffer bereitete Ribery vor - zwei davon beim 3:0 in Barcelona.

  • Ribery führte in dieser Saison von allen Spielern der Champions League die meisten offensiven Dribblingzweikämpfe (116; Lionel Messi 92).

  • Ribery war kaum mit fairen Mitteln zu stoppen, wurde 23 Mal gefoult - bei den Bayern nur Bastian Schweinsteiger öfter (24 Mal).

  • Nur 14 Prozent seiner Pässe kamen nicht beim Mitspieler an - für einen so offensiv ausgerichteten und gerne ins Risiko gehenden Spieler wie Ribery ist das exzellent.



Die 22 Helden von Wembley:

BVB Weidenfeller - Piszczek, Subotic, Hummels, Schmelzer - Gündogan, Bender - Blaszczykowski, Reus, Großkreutz - Lewandowski

Bayern: Neuer - Lahm, Boateng, Dante, Alaba - Martinez, Schweinsteiger - Robben, Müller, Ribery - Mandzukic
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