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Bundesliga

05.06.2014 - 15:06 Uhr


Vierter Stern für Deutschland

Deutscher Jubel in Rio de Janeiro! In der Simulation von EA SPORTS wird die DFB-Elf Weltmeister

Köln - Es läuft die 112. Minute im legendären Maracana-Stadion von Rio de Janeiro. In einem intensiven WM-Finale zwischen Gastgeber Brasilien und der deutschen Nationalmannschaft steht es 1:1. Nach einem aufreibenden Turnier im südamerikanischen Sommer spielen beide Teams am Limit ihrer Kräfte. Noch einmal startet Thomas Müller auf der rechten Seite durch und flankt ins Zentrum. Dort steigt Miroslav Klose unnachahmlich hoch und wuchtet den Ball in die Maschen. Acht Minuten später ist Deutschland zum vierten Mal Weltmeister.

Was sich liest wie der Traum jedes deutschen Fußballfans hat sich genau so zugetragen. Allerdings nur in der Simulation von EA SPORTS FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014. EA SPORTS hat den Computer den Ablauf des gesamten Turniers berechnen lassen und am Ende triumphierten die Mannen von Jogi Löw. Darüber hinaus machte sich Miroslav Klose mit dem Siegtreffer in der Verlängerung unsterblich.

Über Spanien ins Finale

Im Achtelfinale warteten in der Simulation die starken Belgier auf die DFB-Elf. Nach hartem Kampf setzten sich Lahm und Co. mit 2:1 durch. Genau wie 2006 und 2010 schickte das deutsche Team im Viertelfinale Argentinien nach Hause. Endstand ebenfalls 2:1. Auch der Halbfinalgegner war der selbe wie in Südafrika: Es wartete Titelverteidiger Spanien. Diesmal behielten aber die Deutschen die Oberhand. 120 Minuten fielen keine Tore, aber im Elfmeterschießen avancierte Manuel Neuer zum Helden von Belo Horizonte.

Neben dem deutschen Triumph ist vor allem das virtuelle Abschneiden Nigerias bemerkenswert. Die "Super Eagles" schalteten im Achtelfinale Frankreich aus und scheiterten erst im Viertelfinale in einer engen Partie mit 4:3 an Portugal. Als die Enttäuschung des Turniers entpuppte sich hingegen Italien. Die "Squadra Azzurra" musste bereits nach der Gruppenphase die Segel streichen.

Parallelen zu 2010?

Eine kleine Sensation hielt das virtuelle Achtelfinale zwischen England und Kolumbien bereit: Wayne Rooney und Kollegen brachen den englischen Fluch und setzten sich im Elfmeterschießen durch. Im Viertelfinale erwies sich allerdings Spanien als eine Nummer zu groß für die "Three Lions". Die Iberer setzten sich nach dem Halbfinalaus gegen Deutschland im Spiel um Platz 3 mit 1:0 gegen Portugal durch.

Natürlich sichert der deutsche Triumph in der Simulation der Nationalmannschaft nicht automatisch den vierten Stern, aber es darf als gutes Omen gewertet werden. Schon 2010 ließ EA SPORTS die WM vom Computer durchspielen. Virtueller Weltmeister wurde damals Spanien. Keinen Monat später hielten die Südeuropäer dann den realen Pokal in ihren Händen. Nachahmen der DFB-Elf ausdrücklich erwünscht.

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