2. Bundesliga

28.07.2016 - 15:00 Uhr


Vorschau: Die SpVgg Greuther Fürth im Check

Andreas Hofmann (li.) spielt seit einem Jahr in Fürth

Köln - Am 5. August rollt wieder der Ball in der 2. Bundesliga (1. Spieltag im Überblick). Bis dahin nimmt bundesliga.de alle Clubs genau unter die Lupe - hier: Spvgg Greuther Fürth.

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Saisonziel:

Es ist in Fürth fast schon Tradition, dass man sich bei der Ausgabe eines Saisonziels öffentlich bedeckt hält. Zu inkonstant verlief auch die vergangene Spielzeit, in der es begeisternde Auftritte gab – aber auch ernüchternde Niederlagen. Ein einstelliger Tabellenplatz gilt intern aber als realistisches Ziel.

Trainer/Taktik:

Stefan Ruthenbeck geht in seine zweite Saison mit dem "Kleeblatt". Er ist ein Trainer mit einer deutlichen Handschrift. Aktives Auftreten, schnelles mutiges Spiel in die Spitze, das will er von seiner Mannschaft sehen – und nach Möglichkeit deutlich weniger Gegentore als in der vergangenen Spielzeit. Taktisch tritt das Kleeblatt dabei variabel auf: 4-1-4-1, 4-4-2, 4-2-3-1 – all diese Varianten wurde schon in der vergangenen Saison praktiziert und soll nun weiter verfeinert werden – mit Präferenz aufs 4-2-3-1, das sich zuletzt bewährt hat.

Neuzugänge/Kader:

In Fürth ist nichts so konstant wie der Wandel. Auch vor dieser Spielzeit wurde der Kader kräftig durchmischt. Johannes Wurtz, Tom Weilandt und Marco Stiepermann (alle nach Bochum) gingen ebenso wie Benedikt Röcker. Dafür kehrt in Sercan Sararer – er kam wie Mathis Bolly aus Düsseldorf – ein alter Bekannter zurück, der in der Heimat einen Neustart wagen will. Ein Wechsel deutet sich auch auf der Torwartposition an, wo mit Sascha Burchert, Marius Funk und Balázs Megyeri gleich drei Neue geholt wurden.

Formcheck:

Im Trainingslager am Walchsee in Österreich wird dem Team der Feinschliff für die neue Saison verpasst. Spätestens beim Start gegen den Karlsruher SC sollen die Automatismen greifen. Vorher gab es ein paar Testspiele im Fränkischen. Jeweils ohne Gegentor schlug man die ersten vier Testspielgegner und schoss dabei 24 Tore, ehe das "Kleeblatt" gegen den SC Paderborn einen Rückschlag hinnehmen musste (2:3).

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