2. Bundesliga

28.07.2016 - 15:00 Uhr


Vorschau: Der 1. FC Kaiserslautern im Check

Mittelstürmer Osayamen Osawe soll die Offensive des FCK beleben

Köln - Am 5. August rollt wieder der Ball in der 2. Bundesliga (1. Spieltag im Überblick). Bis dahin nimmt bundesliga.de alle Clubs genau unter die Lupe - hier: 1. FC Kaiserslautern.

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Saisonziel:

In Kaiserslautern sagt nach vier vergeblichen Anläufen und dem großen Umbruch (neuer Vorstand, neuer Sportdirektor, neuer Trainer) niemand, der Aufstieg sei ein Muss. Aber das von der neuen Vereinsführung mittelfristig angestrebte Ziel "Rückkehr in die Bundesliga“ soll auch in dieser Spielzeit nicht aus dem Blick verloren werden. Ob der neue Kader gut genug ist, die optimistische Stimmung im Umfeld zu bestätigen, ist eine spannende Frage.

Trainer/Taktik:

Tayfun Korkut, 42, will mit "kleinen und festen Schritten“ besser abschneiden als in der vergangenen Saison (Platz 9). Die Mannschaft soll mutig aus einer sicheren Grundordnung spielen. Korkut sagt: "Wir wollen nicht reagieren, sondern agieren, eher einen Schritt nach vorne als nach hinten machen.“ Für den ehemaligen türkischen Nationalspieler ist der erste Club der Pfalz nach 16 Monaten bei Hannover 96 und einem "ungewollten Sabbatjahr“ die zweite Herausforderung als Cheftrainer im Profifußball.

Neuzugänge/Kader:

In Christoph Moritz, 26, kam ein erfahrener Erstligaprofi, der im Mittelfeld das Spiel des FCK prägen soll. André Weis, 26, vom FSV Frankfurt kann im Tor den zu RB Leipzig gewechselten Marius Müller ersetzen. In Marlon Frey, 20, wurde ein vielversprechendes Talent im zentralen defensiven Mittelfeld von Bayer Leverkusen ausgeliehen. Auch Rechtsaußen Max Dittgen, 21, (Großaspach), Mittelstürmer Osayamen Osawe, 22, (Halle), Linksverteidiger Naser Aliji, 22, (Basel) und Rechtsverteidiger Phillipp Mwene, 22, (VfB Stuttgart II) bringen Talent mit.

Formcheck:

Noch steht der Kader nicht komplett. Islands EM-Held und Mittelstürmer Jon Dadi Bödvarsson zum Beispiel verpasste die ersten Trainingswochen wegen Urlaub. Auch die konditionelle Grundlagenarbeit hinterließ in den Tests ihre Spuren. In den aussagekräftigsten Vorbereitungspartien gab es Niederlagen gegen die Schweizer Erstligisten Luzern (0:1) und St. Gallen (0:2) sowie einen Sieg gegen den tschechischen Erstligaklub FK Pribram (3:0). Die Elf muss noch zulegen, will sie zum Saisonauftakt gegen Bundesliga-Absteiger Hannover 96 erfolgreich sein.

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