2. Bundesliga

25.07.2016 - 11:00 Uhr


Vorschau: Erzgebirge Aue im Check

Aufsteiger Aue setzt weiter auf Pascal Köpkes Treffsicherheit

Aufstiegscoach Pavel Dotchev will den FC Erzgebirge wieder in der 2. Bundesliga etablieren

Köln - Am 5. August rollt endlich wieder der Ball in der 2. Bundesliga (1. Spieltag im Überblick). Bis dahin nimmt bundesliga.de alle Clubs genau unter die Lupe - hier: FC Erzgebirge Aue.

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Saisonziel:

Als Aufsteiger ist für den FC Erzgebirge das natürliche Ziel zunächst der Klassenerhalt. Das positive Gefühl der tollen Aufstiegssaison in einer starken 3. Liga soll mitgenommen werden. Immerhin konnte sich das kleine Aue beim letzten Gastspiel in der 2. Bundesliga fünf Jahre halten. Vielleicht ein gutes Omen für die neue Saison.

Trainer/Taktik:

Aufstiegstrainer Pavel Dotchev hat seinem Team in der 3. Liga eine stabile Defensive eingeimpft. Nur 21 Gegentore ließen die Sachsen zu, im heimischen Erzgebirgsstadion waren es deren sogar nur vier – beides war Ligaspitze. Zudem blieben die Auer zuhause ungeschlagen. Defensive Stabilität und Heimstärke sind gute Voraussetzungen beim Kampf um den Klassenerhalt eine Etage höher. Offensiv hingegen muss mehr kommen: nur 5 von 20 Drittligisten trafen 2015/16 seltener als der FCE.

Neuzugänge/Kader:

Im Gegensatz zum großen Umbruch nach dem Abstieg 2015 blieb diesmal der Stamm des Aufstiegskaders zusammen. Pascal Köpke, mit zehn Treffern torgefährlichster Auer, der vergangene Saison vom KSC ausgeliehen war, wurde nun fest verpflichtet. Mit Dimitrij Nazarov, Martin Toshev und Sören Bertram kamen weitere Offensivkräfte. Aufstiegsgaranten wie Martin Männel, Steve Breitkreuz und Christian Tiffert konnten gehalten werden.

Formcheck:

Letztmals verloren die "Schachter" im April ein Pflichtspiel. Die Vorbereitung läuft gut, gegen unterklassige Mannschaften gab es mehrere Kantersiege, alle ziehen mit. Im Club ist man voller Vorfreude, an das verkorkste Abstiegsjahr 2014/15 denkt niemand mehr. Lediglich die Trennung von Sportdirektor Steffen Ziffert im Juni trübt ein wenig die Stimmung.

Von André Anchuelo

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