2. Bundesliga

01.08.2016 - 12:00 Uhr


Vorschau: Der VfB Stuttgart im Check

Zwei neue für den VfB: Hajime Hosogai (l.) und Jean Zimmer

Köln - Am 5. August rollt wieder der Ball in der 2. Bundesliga (>>> 1. Spieltag im Überblick). Bis dahin nimmt bundesliga.de alle Clubs genau unter die Lupe - heute ist der VfB Stuttgart dran.

Der VfB Stuttgart hat seinen Kader nach dem Abstieg massiv umgebaut. Der neue Trainer Luhukay hat einen klaren, aber keinen einfachen Auftrag.

Saisonziel:

Da gibt es nur eine Antwort: der sofortige Wiederaufstieg in die Bundesliga. Nach dem durchaus unerwarteten Abstieg in die 2. Bundesliga haben sich die Führungsspitze, das Umfeld und die Fans der Schwaben unmissverständlich auf dieses Ziel festgelegt. Etwas überraschend ist die Euphorie am Neckar schon wieder groß: Fast 25.000 Dauerkarten sind bereits verkauft und auch die Sponsoren stehen hinter dem Traditionsverein. Ein Selbstläufer wird der Aufstieg allerdings nicht, zumal die Schwaben in nahezu jede Saisonpartie als Favorit gehen werden.

Trainer/Taktik:

In der Trainerfrage haben die VfB-Verantwortlichen eine hochwertige Antwort gefunden. In Jos Luhukay wurde ein erfahrener Mann verpflichtet, der großen Wert auf konzentrierte Trainingsarbeit und jede Menge Disziplin legt. Hinzu kommt, dass er mit Borussia Mönchengladbach, dem FC Augsburg und Hertha BSC den Aufstieg in die Bundesliga schon einmal geschafft hat und somit die dortigen Anforderungen kennt. Taktisch wird Luhukay nach dem Kaderumbau Wert auf ein kreatives Mittelfeld legen, das in der Lage ist, auch gegen defensiv stehende Gegner Torchancen herauszuspielen.

Neuzugänge/Kader:

Da ist noch viel Bewegung drin beim VfB Stuttgart. Der neue Sportdirektor und Dutt-Nachfolger Jan Schindelmeiser hat in den kommenden Wochen jede Menge Arbeit vor sich, um den Kader qualitativ noch aufzufrischen. Noch sei er für den Aufstieg zu schwach, das hat Schindelmeiser schon klar gemacht. Erfahrene Leistungsträger wie Dié, Insua, Kostic, Harnik, Schwaab, Niedermeier, Tyton oder Rupp haben den Verein verlassen. In Torjäger Simon Terodde oder dem polnischen Innenverteidiger Marcin Kaminski und Hajime Hosogai wurden bislang drei erfahrene Spieler dazu geholt. Hinzu kommt der zweitligaerfahrene Jean Zimmer aus Kaiserslautern.

Formcheck:

In den bisherigen Testspielen wurde deutlich: Luhukays Mannschaft wirkt noch nicht eingespielt, Automatismen sind bislang schwer zu erkennen. Wenige Wochen vor dem Saisonstart befindet sich der VfB inmitten einer Häutung, das neue Gesicht wird man wohl erst mit dem Ende der Transferperiode Ende August zu sehen bekommen. Klar ist nur: Den beiden Mittelfeldakteuren Alexandru Maxim und Christian Gentner ist eine wesentliche Rolle zugedacht. Vor allem Maxim soll für die spielentscheidenden Momente sorgen.

Jens Fischer

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