2. Bundesliga

05.05.2017 - 08:00 Uhr


Vorschau: Der Freitag in der 2. Bundesliga

In der Hinrunde setzt sich 96 nach zwei Rückständen spektakulär mit 3:2 gegen den FCH durch

Köln - Der Tabellendritte Hannover 96 könnte - jedenfalls theoretisch - beim 1. FC Heidenheim 1846 die Tabellenführung erobern, schon im Falle eines Remis aber den zweiten Platz. Dem 1. FC Kaiserslautern und dem FC St. Pauli fehlt vor dem direkten Duell nicht mehr viel zum Klassenerhalt, der TSV 1860 München will derweil bei der SG Dynamo Dresden Relegationsrang 16 verlassen. bundesliga.de schaut auf die Partien des Freitagabends in der 2. Bundesliga.

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1. FC Heidenheim 1846 - Hannover 96

Heidenheim rangiert auf Platz sieben, belegte in dieser Saison nur einmal einen schlechteren Platz (Neunter nach dem dritten Spieltag). Zuhause ist der FCH jedoch seit sechs Duellen sieglos, nun kommt Aufstiegsaspirant Hannover - das auf fremdem Platz seit vier Vergleichen auf einen Erfolg wartet. Im Hinspiel, dem historisch ersten Aufeinandertreffen der Kontrahenten in einem Pflichtspiel, ging es munter zu: Zweimal gingen die Baden-Württemberger in Führung, zweimal glich 96 aus - und erzielte schließlich auch noch den 3:2-Siegtreffer.

Hannover könnte zur Eröffnung des 32. Spieltags bereits einen großen Schritt Richtung Aufstieg machen: Im Falle dreier Zähler aus Heidenheim wären die Niedersachsen nämlich punktgleich mit Stuttgart, drei Punkte vor der Konkurrenz aus Braunschweig und gar sechs vor Union - und Eintracht und Berlin treffen im Top-Spiel am Montagabend direkt aufeinander.

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1. FC Kaiserslautern - FC St. Pauli

Vor wenigen Wochen steckten Kaiserslautern und St. Pauli noch mitten im Kampf um den Klassenerhalt, mit nunmehr jeweils fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz fehlt dem Zwölften und Elften der Tabelle jetzt nicht mehr viel. Die Roten Teufel gingen in drei ihrer letzten vier Partien als Sieger vom Platz, die Kiezkicker in vier ihrer letzten vier. Auf dem Betzenberg treffen zwei Teams in Top-Form aufeinander.

"Einen entscheidenden Schritt" könne der FCK laut Trainer Norbert Meier gegen die Hamburger tun. Achtmal siegten die Pfälzer in der 2. Bundesliga bei sechs Niederlagen gegen den Nordclub bereits, schossen gegen kein anderes Team so viele Tore (29 in 15 Spielen). Den entscheidenen Schritt könnte auch St. Pauli tun, Coach Ewald Lienen, der mit den Kiezkickern dreimal gegen die Roten Teufel gewann und einmal Remis spielte, spinnt vor dem Duell aber keine Gedankenspiele: "Positive und auch negative Hochrechnungen machen keinen Sinn und lenken uns nur ab."

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SG Dynamo Dresden - TSV 1860 München

Für Dresden geht's im Endspurt der Spielzeit noch darum, Rang fünf zu behaupten. Immer wieder schnupperten die Sachsen am Kampf um den Aufstieg, zuletzt vier sieglose Partien in Folge verhinderten aber, dass die SG Dynamo nochmals vorne angreift. An den kommenden Gegner haben die Ostdeutschen in jüngster Vergangenheit allerdings positive Erinnerungen, beim letzten Heimspiel gegen 1860 führte Dresden nach 20 Minuten bereits mit 3:0, am Ende gab's ein 4:2.

Die Münchner Löwen hingegen zittern und befinden sich als 16. im Rennen um den Verbleib in der 2. Bundesliga. Oft - wie zuletzt gegen den Tabellenzweiten aus Braunschweig - stimmt die Leistung, nur das Ergebnis nicht. "Ich denke aber, Fußball ist fair: Wir werden unsere Punkte holen, die wir jetzt liegen gelassen haben", sagte Übungsleiter Vitor Pereira im Nachgang der knappen 0:1-Pleite.

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