2. Bundesliga

30.07.2016 - 12:00 Uhr


Vorschau: Der 1. FC Union Berlin im Check

Felix Kroos ist jetzt fest bei Union, soll im Mittelfeld die Fäden ziehen

Köln - Am 5. August rollt wieder der Ball in der 2. Bundesliga (1. Spieltag im Überblick). Bis dahin nimmt bundesliga.de alle Clubs genau unter die Lupe - hier: 1. FC Union Berlin.

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Saisonziel:

Wie schon in den Vorjahren richtet sich der Blick in Berlin-Köpenick nach oben. Nachdem der 1. FC Union in den vergangenen fünf Spielzeiten vier Mal unter den besten Sieben landete, wird die Sehnsucht, einmal in der Bundesliga "Urlaub zu machen", wie Präsident Dirk Zingler es schon vor Jahren einmal formulierte, immer größer. Traditionell wird das Ziel Aufstieg aber nicht offensiv nach außen kommuniziert. Umso mehr besteht intern Klarheit, dass es nach oben gehen soll.

Trainer/Taktik:

Jens Keller heißt der Neue an der Seitenlinie beim 1. FC Union, bekannt als Bundesliga-Coach aus Stuttgart und Schalke. Der frühere Abwehrspieler setzt auf aggressives Pressing und dynamischen Spielaufbau über die Außen. Nach Balleroberung schnell nach vorne kommen, lautet die Devise. Zusammen mit seinem dänischen Co-Trainer Henrik Pedersen baut Keller auf viel Kommunikation – mit und auch zwischen seinen Spielern. Und viel Kondition, denn das avisierte System ist sehr laufintensiv.

Neuzugänge/Kader:

Um den Platz im Tor der Eisernen gibt es einen Zweikampf zwischen dem bereits im Winter gekommenen Dänen Jakob Busk sowie dem vom 1. FC Köln nach Berlin gewechselten Youngster Daniel Mesenhöler. Mittelfeld-Taktgeber Felix Kroos konnte fest verpflichtet werden, der Österreicher Philipp Hosiner soll den abgewanderten Goalgetter Bobby Wood ersetzen. Hinten links konkurrieren die beiden 21-jährigen Neulinge Kristian Pedersen und Christopher Lenz. Mit Ausnahme Woods blieb der Stamm aber erhalten.

Formcheck:

Die Bedingungen sind gut. Der Leiter der Lizenspielerabteilung, Helmut Schulte, konnte gemeinsam mit Trainer Jens Keller frühzeitig planen, schon im April hatte der Schwabe in Köpenick zugesagt. Das Stadion an der Alten Försterei ist traditionell eine Festung, inzwischen sind auch die baulichen Bedingungen top. Auf dem Weg nach oben muss aber nun endlich auch die notorische Auswärtsschwäche abgestellt werden. Und das ebenfalls schon fast traditionelle Verpatzen des Saisonstarts nach guter Vorbereitung.

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