2. Bundesliga

25.10.2016 - 16:10 Uhr


Fünf Topfakten zum 10. Spieltag der 2. Bundesliga

Köln – Union marschiert nach vorne, Nürnberg rollt das Feld von hinten auf und Braunschweig ist zuhause unschlagbar. bundesliga.de präsentiert Ihnen fünf wissenswerte Dinge zum 10. Spieltag auf einen Blick.

1) Union im Höhenflug

Der Start verlief noch holprig. Ganze zwei Punkte hatte der 1. FC Union Berlin nach drei Spieltagen auf dem Konto, dabei hatten die Eisernen schon sieben Tore erzielt, aber auch acht kassiert. Seitdem läuft es an der Alten Försterei jedoch wie geschmiert. Sechs Siege aus den jüngsten sieben Spielen haben Union auf Platz zwei der Tabelle katapultiert. Maßgeblichen Anteil an diesem Höhenflug hat auch das Sturmduo Collin Quaner (7) und Steven Skrzybski (5) - zusammen haben die beiden schon zwölf Tore erzielt.

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2) Der erste Dreierpack

Für den 1. FC Kaiserslautern war das 3:0 gegen Bochum die große Befreiung: zweiter Saisonsieg, erster Dreier nach drei sieglosen Spielen, Abschied von Relegationsplatz 16. Besonders Osayamen Osawe wird diesen Abend wohl so schnell nicht vergessen. Der Nigerianer mit englischem Pass erzielte alle drei Tore für die Roten Teufel. Für den 23-Jährigen war es der erste Dreierpack in seiner Profikarriere - und gleichzeitig das erste Triple überhaupt in dieser Zweitliga-Saison. Letzter Lauterer mit drei Toren in einem Spiel war Sidney Sam im Februar 2010.

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3) Weiße Heimweste

Auch Greuther Fürth ging an der Hamburger Straße leer aus, musste beim 0:1 ohne Punkte die Heimreise antreten. Für die Gäste im Eintrachtstadion ist das schon zur Gewohnheit geworden. Denn Eintracht Braunschweig hat alle sechs Heimspiele in dieser Saison gewonnen und das bei einer Torquote von 14:4. Mit 18 Punkten sind die Löwen mit Abstand das beste Heimteam der Saison, gefolgt von Stuttgart mit zwölf Zählern (bei fünf Heimspielen). Eine solche Serie zum Start gelang der Eintracht in der 2. Bundesliga zuvor nur 1989.

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Video: Die 5 Top-Tore des 10. Spieltags

4) Von hinten aufgerollt

Der Club ist wieder da, die Startkrise ist behoben. Nach dem unglücklichen Scheitern in der Relegation, kam der 1. FC Nürnberg in dieser Saison überhaupt nicht aus den Startlöchern. Sechs Spiele blieben die Clubberer sieglos, in vier davon gab es sogar Niederlagen. Vergessen und vorbei. Mit dem 3:1 in Bielefeld war der Knoten gelöst - seitdem ist Nürnberg "on fire" und hat jetzt vier Siege in Folge gefeiert, dabei 10:1 Tore erzielt. Durch das 2:0 gegen Hannover sind die Franken schon wieder auf Platz acht, nur noch fünf Punkte hinter dem Relegationsplatz.

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5) Endlich ein Freistoßtor

Schön mit Rechts über die Mauer gezogen, und dann schlägt das Leder Links unten ein. Punkte brachte der Freistoß von Levent Aycicek dem TSV 1860 München beim 1:2 gegen den VfB Stuttgart zwar nicht ein. Sehenswert war er aber allemal. Und zudem für die Löwen eine lang ersehnte Abwechslung. Denn seit April 2012 hatte kein Sechziger mehr einen Freistoß direkt verwerten können. Damals war es Guillermo Vallori.

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