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2. Bundesliga

06.05.2014 - 09:52 Uhr


SCP mit Vorteilen im letzten Spieldrittel

Mario Vrancic (r.) zeigte in Aue eine bärenstarke Leistung. Der Paderborner Mittelfeldstratege gewann die meisten Zweikämpfe auf dem Feld (25)

Köln - Der SC Paderborn 07 ist nur noch einen einzigen Sieg von der Bundesliga entfernt. Auch am vergangenen Spieltag zeigten die Ostwestfalen keine Nerven und setzten sich mit 2:0 bei Erzgebirge Aue durch. Die verdeutlicht, wie die Truppe von Andre Breitenreiter bei den heimstarken Sachsen zum Erfolg kam. Aue gewann zwar insgesamt 52,2 Prozent der Zweikämpfe, aber die wichtigen Duelle entschieden die Gäste für sich.

Allen voran die Innenverteidiger Uwe Hünemeier und Christian Strohdiek erwiesen sich als zu hohe Hürden für die Offensive aus dem Erzgebirge. Beide gewannen über 80 Prozent ihrer Zweikämpfe. Wie die Spielmatrix-Grafik der verlorenen Zweikämpfe der vier Innenverteidiger im Sparkassen-Erzgebirgsstadion zeigt, konnte das Paderborner Duo alle Duelle im torgefährlichen Raum für sich entscheiden, während Aues Defensive deutlich häufiger das Nachsehen gegen die Offensive des Aufstiegsaspiranten hatte (Analyse).

Nicht nur wegen seines Treffers zum 2:0 hatte Mario Vrancic großen Anteil am Erfolg des SCP. Insgesamt gewann der Mittelfeldmotor in Aue 25 Zweikämpfe - so viele wie kein anderer Spieler auf dem Feld. Gerade in der Offensive entschied Vrancic zahlreiche Duelle für sich. 19 der 25 gewonnen Zweikämpfe führte er in der Hälfte des Gegners und sorgte häufig für Paderborner Ballbesitz im letzten Spielfelddrittel. Dazu bereitete er vier Torschüsse vor und kam drei Mal selbst zum Abschluss. Eine beeindruckende Leistung (Spielbericht).

Lediglich Paderborns Standardexperte Alban Meha versuchte sein Glück noch häufiger. Der Albaner feuerte insgesamt sieben Torschüsse ab - nur einen weniger als das gesamte Auer Team. Auffällig dabei seine Präzision: Fünf der Sieben Versuche brachte er aufs Tor, einer davon schlug zum 1:0 ein. Es war bereits das 12. Saisontor des 28-jährigen Technikers. Bestätigen Meha und Vrancic ihre Form auch gegen Aalen, dürfen sie sich in der kommenden Saison mit Boateng, Hummels und Co. messen. Die Chancen stehen gut.

Florian Reinecke

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