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2. Bundesliga

07.03.2016 - 22:10 Uhr


Freiburg ringt Leipzig im Schneegestöber mit 2:1 nieder

Jubel im Schneegestöber: Vincenzo Grifo freut sich über seinen Treffer zum 1:0

Immer wieder werden die Spielfeldmarkierungen freigeräumt. In der ersten Hälfte unterbricht Schiedsrichter Manuel Gräfe dafür sogar kurz die Partie

Leipzig ist stark, kann ausgleichen, aber weil Petersen Niederlechner bedient jubelt am Ende nur Freiburg

Freiburg - Der SC Freiburg hat das Spitzenspiel gegen RB Leipzig mit 2:1 (1:0) gewonnen und den Rückstand auf die Sachsen auf drei Punkte verkürzt.Vincenzo Grifo (10.) und Florian Niederlechner (68.) beendeten mit ihren Treffern die Leipziger Serie von zuletzt drei Erfolgen. Dennoch liegt Leipzig, für das Dominik Kaiser (56.) traf, noch sechs Punkte vor dem drittplatzierten 1. FC Nürnberg.

23.500 Zuschauer im Schwarzwald-Stadion sahen trotz starken Schneefalls, der kurz vor Anpfiff eingesetzt hatte und sogar zu einer dreiminütigen Unterbrechung führte, eine von Beginn an unterhaltsame Partie. Zwar begünstigte hin und wieder auch der Zufall Torchancen, insgesamt aber zeigten die Kontrahenten, warum sie ganz oben in der Tabelle stehen.

Leipzig braucht 30 Minuten

Dabei spielte die Führung durch den starken Vincenzo Grifo den Gastgebern in die Karten, der Auftritt war fortan noch entschlossener und offensiver. Erst nach einer knappen halben Stunde verringerten die Freiburger ihr hohes Anfangstempo, wodurch die Leipziger nun wieder besser ins Spiel fanden.

Vor allem der dänische Nationalspieler Yussuf Poulsen strahlte aufseiten der Leipziger immer wieder Gefahr aus. Der 21-Jährige sah in der fairen Begegnung auch die erste Gelbe Karte (39.), als er unglücklich in den Oberkörper von Freiburgs Amir Abrashi krachte. Poulsen fehlt damit im kommenden Spiel gegen 1860 München.

Nach dem Seitenwechsel bleib es eine packende Partie mit intensivem Fußball. Nach einem langen Ball entwickelte sich Leipzigs Chance, die Kaiser souverän zum Ausgleich nutzte. Die Gäste waren in dieser Phase das bessere Team, und sie drängten energisch auf die Vorentscheidung. Etwas überraschend erzielte Niederlechner dann auf der anderen Seite die erneute Führung. Das 2:1 hatte der gerade erst eingewechselte Nils Petersen mit einem feinen Pass vorbereitet. In der Nachspielzeit rettete SCF-Torhüter Alexander Schwolow mit einer Glanzparade gegen Ilsanker den Sieg.

SID

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