2. Bundesliga

13.03.2016 - 15:20 Uhr


Petersens Joker-Doppelpack bringt Freiburg den Dreier

Joker mit Doppelpack: Nils Petersen brignt den SC Freiburg mit zwei späten Treffern auf die Siegerstraße.

Das Spiel ist ausgeglichen, doch Freiburg hat die besseren Chancen. Mike Frantz setzt sich Rechts mehrfach durch und bereitet auch das 1:0 vor

Florian Niederlechner ist der Freiburger Held der vergangenen Wochen. Aus seiner ersten Chance macht er das 1:0 - es ist sein fünfter Treffer in den letzten vier Spielen

Da half dem FSV auch das Traumtor von Haji zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich nichts mehr.

Frankfurt - Der SC Freiburg bleibt bei seiner Mission Bundesliga-Rückkehr auf Kurs: Die Breisgauer feierten durch das 3:1 (1:0) beim abstiegsgefährdeten FSV Frankfurt ihren fünften Sieg in Folge und wahrten als Tabellenzweiter mit 53 Zählern ihren Drei-Punkte-Vorsprung auf den direkten Verfolger 1. FC Nürnberg (50)

Sechs Tage nach dem 2:1-Sieg im Gipfeltreffen mit Tabellenführer RB Leipzig trafen Florian Niederlechner (28.) und der eingewechselte Doppeltorschütze Nils Petersen (83./86., FE) für Freiburg.

Der FSV, der durch Ehsan Haji Safi (55.) den zwischenzeitlichen Ausgleich geschafft hatte, kassierte bereits die neunte Niederlage im Stadion am Bornheimer Hang und ist damit das heimschwächste Team der Liga.

Das gastgebende Team von Trainer Tomas Oral, der jüngst seinen Abschied zum Saisonende Richtung Karlsruhe bekannt gegeben hatte, begann mutig. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. 

Zunächst konnte FSV-Kapitän Manuel Konrad einen Schuss von Karim Guedé (20.) noch abfälschen. Acht Minuten später kam Konrad aber gegen Niederlechner zu spät, der eine Flanke von Mike Frantz verwertete. Vincenzo Grifo hätte nach einer halben Stunde die Führung der Gäste ausbauen können, doch FSV-Keeper André Weis rettete.

Nach dem Wechsel fiel der Ausgleich durch Haji Safi wie aus heiterem Himmel, wobei SC-Schlussmann Alexander Schwolow bei der Bogenlampe nicht gut aussah. Freiburg drängte auf den Sieg - und Petersen sorgte mit seinen Saisontreffern 17 und 18 für die Entscheidung.

Beim FSV überzeugten Zsolt Kalmar und Marc André Kruska. Matchwinner Petersen sowie Frantz verdienten sich bei den Breisgauern die besten Noten.

SID

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