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2. Bundesliga

03.03.2016 - 22:20 Uhr


Später Sieg für St. Pauli gegen Braunschweig

Verhoek entscheidet mit seinem späten Treffer das Spiel für die Hamburger

Schönfeld ackert viel im Mittelfeld der Eintracht, hat mit Alushi auch einiges zu tun

St. Pauli-Keeper Himmelmann musste einige Male rettend eingreifen

Vor allem Kumbela strahlte viel Torgefahr aus, konnte seine Chancen aber nicht nutzen

Hamburg - Beim FC St. Pauli lebt der Traum vom Bundesliga-Aufstieg weiter. Ein später Treffer von John Verhoek (82.) bescherte dem Tabellenvierten im Nordderby gegen Eintracht Braunschweig am Donnerstagabend ein hart erkämpftes 1:0 (0:0). St. Pauli rückte damit bis auf zwei Punkte an den drittplatzierten 1. FC Nürnberg heran, die Niedersachsen haben bei nun zehn Zählern Rückstand auf Rang drei dagegen keine realistische Aufstiegschance mehr.

29.271 Zuschauer im fast ausverkauften Millerntorstadion sahen eine Begegnung, in der die starken Abwehrreihen auf beiden Seiten lange das Geschehen prägten. Hüben wie drüben rannten sich die Offensivkräfte ein ums andere Mal fest, klare Einschussmöglichkeiten waren rar. Verhoek traf schließlich aus 20 Metern, Eintracht-Torhüter Rafal Gikiewicz sah dabei unglücklich aus.

In der ersten Halbzeit vergab Torjäger Domi Kumbela in der 17. Minute die einzige Torchance für den Tabellensechsten. Bei den Hamburgern war es Waldemar Sobota (9.), der aus 14 Metern das Tor der Gäste knapp verfehlte, in der 26. schoss Lennart Thy knapp am linken Torpfosten vorbei.

Gute Ansätze zu sehen

Beide Teams zeigten zwar beim schnellen Umschaltspiel mehrfach gute Ansätze, doch der entscheidende Pass in die Tiefe wurde regelmäßig unterbunden. Dabei bestätigten die Braunschweiger ihren Ruf als beste Defensivmannschaft der Liga.

Sowohl St. Paulis Trainer Ewald Lienen als auch sein Braunschweiger Kollege Torsten Lieberknecht nutzten die gesamte Breite der Coachingzone, um ihre Teams immer wieder neu zu ordnen - zumindest bis zum Halbzeitpfiff vergebens.

Braunschweig mit mehr Druck

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild. Das Spielgeschehen verlagerte sich zunehmend in die Hälfte der Hanseaten, ohne dass Braunschweig zunächst daraus Kapital schlagen konnte.

Weiterhin fehlte es allen Stürmern an Durchschlagskraft. Immer wieder blieb den Deckungsreihen genügend Zeit, sich wieder gut zu positionieren. Braunschweigs Topstürmer Kumbela rieb sich dabei so sehr auf, dass er in der 74. Minute durch Jungtalent Phillip Tietz ersetzt wurde.

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