2. Bundesliga

18.03.2016 - 20:24 Uhr


Union feiert beim 3:1 den fünften Heimsieg in Folge

Gleich zwei Mal schlägt Damir Kreilach zu. Für den Berliner sind es die Saisontore Nummer neun und zehn. Auch Mirko Boland kann ihn nicht stoppen

Mit Vollgas starten beide Mannschaft in die Partie und schießen aus allen Lagen. Eintrachts Mirko Boland treibt sein Team immer wieder an

Union-Keeper Jakob Busk muss Kopf und Kragen gegen Maximilian Sauer riskieren, Roberto Puncec kommt zu spät

Berlin - Der 1. FC Union Berlin feiert mit dem 3:1 (0:0) gegen Eintracht Braunschweig den fünften Heimsieg in Folge und schiebt sich an der Eintracht vorbei auf Platz sieben. Matchwinner für die Eisernen war Damir Kreilach mit seinen Treffern in der 69. und 84. Minute. Braunschweig wartet nun bereits seit sechs Spielen auf einen Dreier.

US-Nationalspieler Bobby Wood hatte Union in der 58. Minute mit seinem 14. Saisontor in Führung gebracht. Es war bereits sein neunter Treffer im neunten Rückrundenspiel, damit ist er die Nummer eins der 2. Bundesliga in der Rückrunde. Zudem war es sein 14. Saisontor, womit er den Clubrekord von Sreto Ristic eingestellt hat. Der Ausgleich folgte aber beinahe postwendend. In der 62. Minute traf der erst 18-jährige Phillip Tietz mit seinem ersten Tor im Profi-Fußball zum 1:1 für die Niedersachsen.

Comeback von Köhler

Auf dem Platz lief im Duell des Tabellenzehnten gegen den Achten nach intensiven ersten 15 Minuten zunächst nur wenig. Vor 19.026 Zuschauern im Stadion An der Alten Försterei plätscherte das Spiel bis zum ersten Treffer dahin, das Geschehen spielte sich überwiegend im Mittelfeld ab. Nach dem Wechsel wurde es aber ein temporeiches Spiel mit zahlreichen Torchancen. Union war dabei immer wieder mit Standards gefährlich. Kreilach erzielte beim 2:1 bereits das 19. Saisontor der Berliner nach einem ruhenden Ball.

In der 77. Minute feierte zudem Benjamin Köhler sein emotionales Comeback bei den Eisernen. Der Mittelfeldspieler wurde erstmals nach seiner langen Pause wegen einer Krebserkrankung wieder in einem Profispiel eingewechselt. Als Coach André Hofschneider den 35-Jährigen an die Außenlinie schickte, standen die 19.000 Zuschauer im Stadion geschlossen auf und klatschten Beifall.

SID

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