2. Bundesliga

15.02.2016 - 22:05 Uhr


Spiel mit zwei Gesichtern

Patrick Erras belebt das Spiel der Nürnberger und macht per Kopf den Ausgleich

Marco Terrazzino hatte den VfL Bochum nach einer starken Kombination in Führung gebracht

Nürnberg - Der neunmalige Deutsche Meister 1. FC Nürnberg und der VfL Bochum trennen sich im Spitzenspiel der 2. Bundesliga 1:1 (0:0) unentschieden. Nach einer eher zähen ersten Hälfte legte die Partie in der zweiten Halbzeit zu und bot Chancen in Hülle und Fülle. Der Club bleibt mit 37 Punkten auf dem Relegationsplatz und hielt den Vorsprung auf den VfL bei fünf Punkten.

"Wir haben nach dem Ausgleich nicht die Kontrolle verloren, aber sind etwas zurückgegangen. Wir müssen da weiter nach vorne gehen", sagte Bochums Coach Gertjan Verbeek bei Sky. "Das Spiel hat in der zweiten Halbzeit an Fahrt aufgenommen. Das Ergebnis geht in Ordnung", sagte Nürnbergs Manager Andreas Bornemann.

Marco Terrazzino (66.) brachte die Gäste nach einer erstklassigen Kombination mit Angreifer Simon Terodde in Führung, Patrick Erras glich acht Minuten später per Kopfballtor nach einer Ecke aus. Dennoch bleibt Bochum der "Angstgegner" des Clubs in der 2. Liga. Auch im achten Vergleich mit dem Ruhrgebiet-Klub gelang dem FCN kein Sieg (sechs Niederlagen).

Nach einer ersten Hälfte mit vielen Zweikämpfen, aber wenigen Strafraumszenen setzte Bochums Torjäger Simon Terodde mit einem Drehschuss an den Pfosten nach 49 Minuten ein Hallo-wach-Signal vor 24.355 Zuschauern.

In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Terrazzino schloss einen Konter mustergültig gegen den chancenlosen Raphael Schäfer ab. Auf der Gegenseite münzte Erras (75.) die optische Überlegenheit der Nürnberger nach einer Ecke in den Ausgleich um. Club-Torjäger Guido Burgstaller (67.), Hanno Behrens (74.) und Niclas Füllkrug (86.) scheiterten in der Folge am starken VfL-Schlussmann Manuel Riemann.

Auf der anderen Seite verpasste Thomas Eisfeld in der 76. Minute die Gelegenheit auf einen Treffer, als er freistehend aus zwölf Metern am ebenfalls gut aufgelegten FCN-Torwart Raphael Schäfer scheiterte. Wenig später (85.) zögerte Eisfeld einen Moment zu lange, als ein Ball von Peniel Mlapa durchrutschte und ihn in eine gute Position im Strafraum gebracht hätte. So war er einen Schritt zu langsam.

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