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2. Bundesliga

04.03.2016 - 15:15 Uhr


Sascha Lewandowski nicht mehr Trainer von Union Berlin

Sascha Lewandowski muss sich aus gesundheiltichen Gründen zurückziehen

Berlin - Sascha Lewandowski wird aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr auf die Trainerbank des 1. FC Union Berlin zurückkehren. Der 44-Jährige hatte am 1. September 2015 die Position des Cheftrainers bei Union übernommen. Seit dem 22. Februar 2016 ist er krankgeschrieben und ging zunächst von einer dreiwöchigen Pause aus.

Seine behandelnden Ärzte sehen jedoch in einer deutlich längeren Pause und einer temporär umfassenden Entlastung von beruflicher Beanspruchung eine unumgängliche Voraussetzung für die gesundheitliche Genesung des Fußballlehrers. Diagnostiziert wurde ein akutes Erschöpfungssyndrom ("Burnout-Syndrom"), das funktionelle Herzbeschwerden verursacht.

Union-Präsident Dirk Zingler und Matthias Plepp, stellvertretender Mannschaftsarzt des 1. FC Union Berlin, waren von Beginn an umfassend informiert und auch in Kontakt zu Sascha Lewandowskis behandelnden Ärzten. Nach vertrauensvollen Gesprächen aller Beteiligten haben der 1. FC Union Berlin und Sascha Lewandowski gemeinsam entschieden, den Vertrag des Trainers vorzeitig aufzulösen. Darüber hinaus folgt der 1. FC Union Berlin Sascha Lewandowskis Wunsch, die Diagnose nun zu veröffentlichen.

André Hofschneider übernimmt

"Wir sind sehr traurig über das plötzliche und unerwartete Ende unserer Zusammenarbeit. Schweren Herzens müssen wir jedoch erkennen, dass uns Umstände dazu zwingen, die nicht in unserer Hand liegen. Die Gesundheit des Menschen Sascha Lewandowski ist wichtiger als die Fortsetzung seiner Arbeit als Trainer bei uns. Wir alle hier bei Union wünschen ihm eine schnelle und vollständige Genesung und hoffen, dass wir uns irgendwann unter besseren Vorzeichen einmal wiedersehen", bedauert Lutz Munack, Geschäftsführer Sport des 1. FC Union Berlin, den Abschied von Sascha Lewandowski.

"Ich hatte gehofft, dass eine kurze Pause reichen könnte, die Beschwerden deutlich zu verringern. Dies war aber leider überhaupt nicht der Fall. Neben den gesundheitlichen Risiken muss ich auch akzeptieren, dass ich aktuell einfach nicht annähernd die Power habe, mit so viel Energie zu arbeiten, wie ich es als Cheftrainer gewohnt bin und wie die Mannschaft es verdient. Nach Einschätzung meiner Ärzte wird es noch Monate dauern, bis ich wieder der Alte bin. Dieser Zustand ist untragbar für Mannschaft und Klub", äußert sich Sascha Lewandowski, der sich derzeit in einem Reha-Aufenthalt befindet, zu seinem Abschied und macht deutlich: "Die Anteilnahme der Menschen an ihrem Verein, die positive Unterstützung in schwierigen Phasen, immer wieder Zuspruch und Aufmunterung der Fans auch für mich als Trainer – Union war selbst in dieser kurzen Zeit etwas Besonderes für mich. Umso bitterer ist dieses Ende."

Das Training der Profis leitet bis zum Saisonende hauptverantwortlich Co-Trainer André Hofschneider.

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