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2. Bundesliga

18.03.2016 - 08:21 Uhr


Keller-Kracher und der Wunsch nach Sicherheit

Im Hinspiel holte der MSV Duisburg durch ein Tor von Giorgi Chanturia einen 1:0-Sieg gegen den SC Paderborn

Köln - In der 2. Bundesliga empfängt am Freitagabend der SC Paderborn den MSV Duisburg zum Keller-Kracher. Der 1. FC Heidenheim kann relativ entspannt in das Duell mit dem FSV Frankfurt gehen. Die Frankfurter sind jedoch sehr daran interessiert, den Abstand nach unten zu vergrößern. Im Spiel von Eintracht Braunschweig und dem 1. FC Union Berlin geht es vor allem darum, endgültige Sicherheit zu bekommen. Alle drei Spiele können Sie ab 18:15 Uhr im Liveticker verfolgen.

SC Paderborn - MSV Duisburg

Die Endspiel-Tour des MSV Duisburg geht weiter. Nach dem Sieg gegen Union Berlin am vergangenen Spieltag hat der Kampf der Zebras neuen Schwung bekommen, doch den hat nach dem verrückten 4:3-Sieg auf St. Pauli auch der SC Paderborn. Der Trainer der Paderborner, René Müller will dem Duell mit dem Schlusslicht trotz der Konstellation keine übertriebene Bedeutung beimessen. "Es ist ein wichtiges Spiel", sagt Müller. "Aber wir haben noch acht wichtige Spiele!" Der SCP geht von einem kampfbetonten, intensiven Spiel aus, da der MSV in den letzten Wochen mit großer Leidenschaft in die Partien ging. "Darauf sind wir vorbereitet", sagt Müller. "Wir brauchen eine gute Balance zwischen Anspannung und Entspannung." Hohe Laufbereitschaft und ein gutes Spiel gegen den Ball sollen den Paderbornern den Erfolg bringen und Duisburg in der Tabelle auf Distanz halten.

"Wir sind euphorisch, aber auch realistisch", sagt Duisburgs Coach Ilia Gruev. "Es treffen zwei Gegner aufeinander, die am vergangenen Spieltag ein Signal gesendet haben und gezeigt haben, dass sie noch leben – die Partie wird ein Fight auf Augenhöhe." Der unter der Woche geschonte Victor Obinna ist wieder fit und einsatzbereit. Nicht mit dabei sind Rolf Feltscher und Kevin Wolze, die beide im letzten Spiel die fünfte Gelbe Karte sahen. Trotzdem geht der MSV optimistisch und mit Tatendrang an die Aufgabe gegen Paderborn. "Wir geben immer Gas und geben uns nie auf", sagt Stanislav Iljutcenko. "Mit dem Sieg gegen Berlin hat jeder sein Selbstbewusstsein noch mal gestärkt." Ein Sieg gegen Paderborn würde die Zebras bis auf zwei Punkte an den SCP heranbringen und das Ziel Klassenerhalt ein weiteres Stück realistischer machen.

Zum Liveticker der Partie SC Paderborn - MSV Duisburg

1. FC Heidenheim - FSV Frankfurt

Der 1. FC Heidenheim hat mit 36 Punkten mit dem Abstiegskampf eigentlich nichts mehr zu tun (zur Tabelle). Das Saisonziel "komfortabler Klassenerhalt", wie es Trainer Frank Schmidt formuliert hat, ist schon mehr oder weniger erreicht. Dennoch geht der Coach der Heidenheimer das Spiel mit hoher Konzentration und Ernsthaftigkeit an. "Es steckt deshalb viel Brisanz in diesem Spiel", sagt Schmidt vor allem angesichts der Tabellensituation der Frankfurter. "Wir werden auf einen Gegner treffen, der versuchen wird uns weh zu tun. Das ist eine harte Nuss, die man erstmal knacken muss."

Der Gast aus Frankfurt hadert mit verpassten Gelegenheiten auf Punkte an den letzten Spieltagen. "Wir brauchen Punkte und haben in den vergangenen Wochen doch den einen oder anderen Zähler leichtfertig liegen lassen", sagt Trainer Thomas Oral. Angesichts von nur vier Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz, geht es beim FSV vor allem darum, wieder in sicherere Tabellenregionen zu klettern. Um aus Heidenheim Zählbares mitzunehmen, setzt Thomas Oral auf die eigene Stärke. "Wir werden versuchen, das Spiel in die Hand zu nehmen", sagt der Coach des FSV Frankfurt. "Wir müssen es schaffen, in beide Richtungen sauber zu arbeiten. Dann ist dort auch etwas möglich."

Zum Liveticker der Partie 1. FC Heidenheim - FSV Frankfurt

1. FC Union Berlin - Eintracht Braunschweig

"Beide Mannschaften können sich aktuell im Klub der Enttäuschten einordnen", sagt André Hofschneider, Trainer vom 1. FC Union Berlin vor dem Spiel gegen Braunschweig. "Ich denke, Braunschweig hatte wie wir ebenfalls größere Ziele in dieser Saison." Platz 10 (Union) und Platz 8 (Braunschweig) sind nach unten relativ entspannt, nach oben geht aber auch nicht mehr viel. "Für uns geht es darum, unsere Heimserie auszubauen", gibt Hofschneider die Zielsetzung für das Spiel gegen Braunschweig vor.

Um positive Signale geht es auch bei Eintracht Braunschweig. Nach fünf sieglosen Partien will das Team um Coach Torsten Lieberknecht endlich wieder einen Dreier einfahren. "Wir wissen, dass auch wir Qualität haben", sagt Lieberknecht vor dem Spiel. "Wenn wir diese abrufen und uns das Selbstvertrauen im Spiel zurückholen, sind wir in der Lage, gegen Union Berlin zu bestehen." Eine positive Körpersprache uns selbstbewusstes Auftreten sind für ihn der Schlüssel zum Erfolg.

Zum Liveticker der Partie 1. FC Union Berlin - Eintracht Braunschweig

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