2. Bundesliga

18.04.2016 - 12:36 Uhr


Eintracht Braunschweig - SC Freiburg: Es geht um viel

Nils Petersen (l.) und der SC Freiburg können dem Bundesliga-Aufstieg heute ein großes Stück näherkommen

Köln - Der SC Freiburg tritt heute Abend (ab 20.00 Uhr im Liveticker) zum Abschluss des 30. Spieltags der 2. Bundesliga bei Eintracht Braunschweig an. Durch die Patzer von RB Leipzig gegen den SV Sandhausen (zum Spielbericht) und des 1. FC Nürnberg beim Karlsruher SC (zum Spielbericht) können die Breisgauer eine Vorentscheidung im Aufstiegsrennen erreichen. Für Braunschweig geht es tabellarisch um nicht mehr viel - das macht die Eintracht besonders gefährlich.

Auf neun Punkte kann der SC Freiburg den Vorsprung auf den 1. FC Nürnberg auf Platz drei heute Abend ausbauen (zur Tabelle). Das wäre schon ein sehr komfortabler Vorsprung, vier Spieltage vor Saisonende hätten die Freiburger damit einen direkten Aufstiegsplatz so gut wie in der Tasche. Sicher ist jedoch noch nicht, wie Freiburgs Trainer Christian Streich vor der Partie betont. "Wir fühlen uns noch lange nicht so, als ob wir schon irgendwelche Dinge erreicht hätten", sagt Streich.

Um den nächsten Schritt in Richtung Bundesliga zu machen, fordert Streich von seiner Mannschaft Einsatzwillen und die richtige Einstellung. "Wir brauchen wieder Energie und Leidenschaft und müssen, wenn nötig auch die Ruhe bewahren, weil es für uns um viel geht." Im Gegensatz zum SC Freiburg hat Eintracht Braunschweig keine Chancen mehr auf den Aufstieg - mit dem Abstiegskampf aber auch nicht zu tun und somit "jetzt nichts mehr zu verlieren", wie Streich sagt. Mit Angrifflust will er der Eintracht von Anfang an den Wind aus den Segeln nehmen, so "dass dies kein Vorteil für Braunschweig ist."

Zur Duell-Vorschau auf das Spiel

"Ein Beinchen stellen"

Eintracht Braunschweig geht zwar ohne Sorgen bezüglich der Platzierung in das Spiel, muss dafür aber personelle Probleme bewältigen. "Ich kann mich nicht daran erinnern, wann wir in dieser Saison mal mit so wenigen Leuten auf dem Trainingsplatz standen", sagt Coach Torsten Lieberknecht über die Vorbereitung auf das Spiel. Nur 16 Feldspieler standen ihm am Freitag zur Verfügung. Dennoch ist er guter Dinge, den Spitzenreiter ärgern zu können. "Im Hinspiel haben wir gezeigt, dass wir dazu in der Lage sind, die Freiburger auch zu attackieren", erinnert sich Lieberknecht (zum Spielbericht). "Wir haben dort ein 0:2 aufgeholt."

Adam Matuschyk formuliert das Ziel ein wenig forscher. "Es kommt ein wahrscheinlich künftiger Erstligist, da ist man zusätzlich motiviert", sagt Matuschyk. "Wir werden versuchen – gerade nach deren Serie mit acht Siegen in Folge – ihnen ein Beinchen zu stellen."

Ab 20.00 Uhr startet der Liveticker des Spiels.

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