2. Bundesliga

11.03.2017 - 19:55 Uhr


Vorschau: So wird der Sonntag in der 2. Bundesliga

Das Hinspiel verlor Bielefeld 1:3 gegen Nürnberg

Köln - Mit neuem Trainer empfängt der 1. FC Nürnberg am Sonntag die abstiegsbedrohten Arminen aus Bielefeld. Der 1. FC Kaiserslautern will gegen Heidenheim drei wichtige Punkte zu Hause behalten und Sandhausen könnte mit einem Sieg an Gegner Greuther Fürth in der Tabelle vorbeiziehen und einen Platz im beruhigenden Mittelfeld sichern. Los geht's um 13.30 Uhr. Was Sie über die beiden Spiele wissen müssen.

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1. FC Nürnberg - Arminia Bielefeld

Drei Niederlagen in Folge, vier Mal nicht gewonnen. Der 1. FC Nürnberg wollte den Negativlauf seiner Mannschaft stoppen und hat unter der Woche Trainer Alois Schwartz entlassen. Der neue Mann an der Seitenlinie des Clubs ist Michael Köllner, bislang Leiter des NLZ und Cheftrainer der U21. Bei ihm und der Mannschaft steigt langsam die Spannung auf die erste gemeinsame Aufgabe. "Wir haben uns gut vorbereitet und konnten bereits Schwerpunkte setzen. Wir müssen vom ersten Ball an alles geben."

Denn mit Arminia Bielefeld kommt eine Mannschaft nach Franken, die mitten im Abstiegskampf steckt, zuletzt mit drei Unentschieden drei Mal in Folge unbesiegt blieb. Das gab es in dieser Saison für die Mannschaft von der Alm noch nicht. Zuletzt gaben die Bielefelder allerdings eine 2:0-Führung gegen Mitkonkurrent Aue aus der Hand, was unter der Woche aufgearbeitet wurde. "Es gibt Rückstände und Ereignisse, mit denen man umgehen muss, aber es gibt auch Führungen, mit denen man umgehen muss. Jetzt haben wir aber auch genug gesprochen", erklärt Trainer Jürgen Kramny und blickt nach vorne: "Wir fahren mit Mut und Überzeugung nach Nürnberg und wollen dort drei Punkte holen."

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Video: Die Top-Tore des 23. Spieltags

1. FC Kaiserslautern - 1. FC Heidenheim

Der 1. FC Kaiserslautern ist im Aufwind. Nachdem die Roten Teufel über den Jahreswechsel sechs Spiele in Folge nicht gewinnen konnten, gab es aus den letzten fünf Spielen zwei Siege und nur eine Niederlage (2 Remis). Vor allem zu Hause ist die Mannschaft von Norbert Meier eine Macht und seit acht Spielen ungeschlagen. Auch gegen den 1. FC Heidenheim setzten die Lauterer wieder auf den zwölften Mann: "Die Unterstützung unserer Fans wird wieder da sein, wenn wir es schaffen, den Funken überspringen zu lassen", sagt der Trainer, der einen sehr disziplinierten Gegner erwartet.

Der 1. FC Heidenheim hatte zuletzt einen kleinen Durchhänger. In sieben Spielen ist es der Mannschaft von Frank Schmidt nur einmal gelungen zu gewinnen (3 Remis, 3 Niederlagen). Den Anschluss an die vorderen Plätze hat der FCH damit verloren. Dabei verfügt Heidenheim über eine der besten Defensiven der Liga: Erst 23 Gegentreffer kassierte das Team. Zuletzt gab es ein 2:2 gegen Sandhausen. Allerdings wird es am Sonntag auch für die Offensive schwer, ein Tor zu machen: Lautern hat eine noch sicherere Abwehr als der FCH (22 Gegentore).

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SV Sandhausen - SpVgg Greuther Fürth

Zufrieden mit seiner Saison kann bislang der SV Sandhausen sein. Konnte sich der SVS in der vergangenen Spielzeit erst zum Ende aller Abstiegssorgen entledigen, musste der Club in diesem Jahr nur zu Beginn nach unten schauen. Mit bereits 31 Punkten steht die Mannschaft von Kenan Kocak im gesicherten Mittefeld. Daran konnten auch die zuletzt vier Spiele in Folge ohne Sieg nichts rütteln. Für Sonntag ist die Devise klar: "Wir wissen, dass am Sonntag eine Menge Arbeit auf uns zukommt", sagt der Trainer, "wir bereiten uns bestmöglich auf diese Aufgabe vor und wollen die drei Punkte hier am Hardtwald behalten.“

Die Vorbereitung auf das Spiel war für die SpVgg Greuther Fürth nicht ganz optimal. Janos Radoki konnte wegen eines bakteriellen Infekts von Mittwoch bis Freitag das Training nicht leiten. Auch für das Spiel ist sein Einsatz - wenn auch nur von der Seitenlinie - noch fraglich. Co-Trainer Mirko Dickhaut war daher bis zuletzt verantwortlich für die Kleeblätter, die gegen den SVS gierig agieren und mit drei Punkten Sandhausen auf Distanz halten wollen. Durch fünf erfolgreiche Spiele in Folge (3 Siege, 2 Unentschieden) hat sich Fürth zuletzt in der Tabelle stetig nach vorne gearbeitet und stand vor dem Spieltag auf Rang sieben. Sollte Heidenheim verlieren, wäre sogar Platz sechs drin.

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