2. Bundesliga

17.04.2017 - 17:05 Uhr


Oben gegen unten am Montag in der 2. Bundesliga

Simon Terodde schlug im Hinspiel gegen die Arminia drei Mal zu

Köln - Einst waren sie gemeinsam in der Bundesliga. Heute stehen Arminia Bielefeld und der VfB Stuttgart an den entgegengesetzten Enden der Tabelle in der 2. Bundesliga. Für die Arminia geht es als Vorletzter im heutigen Montagsspiel um wichtige Punkte um den Klassenerhalt, der VfB hingegen kann mit einem Sieg die Tabellenspitze wieder zurückerobern.

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Der Tabellenplatz ist unbefriedigend, immerhin steht Bielefeld vor der heutigen Partie wieder auf dem ersten Abstiegsrang. Und dennoch können die Arminen zuversichtlich und mit breiter Brust in die heutige Partie gehen. Zehn Punkte haben die Ostwestfalen aus den jüngsten vier Spielen geholt, sich damit wieder in Schlagweite zum Klassenerhalt gebracht. Zumal mit Aue, Kaiserslautern und Würzburg drei direkte Konkurrenten verloren, einzig St. Pauli einen Dreier einfuhr. Ein Sieg könnte die Arminia nun gar bis auf Platz zwölf nach vorne katapultieren.

"Wir brauchen uns nicht zu verstecken"

Für Bielefeld hat sich der Trainerwechsel wirklich gelohnt. Seit Coach Jürgen Kramny abgelöst wurde, hat der DSC nicht mehr verloren und in vier Spielen mehr Punkte (10) geholt, als zuvor in elf Spielen unter dem Ex-Coach (9). Neu-Coach Jeff Saibene holt das beste aus seiner Mannschaft. Dennoch hat er vor den Schwaben großen Respekt. "Wir müssen darauf achten, dass wir so auftreten wie in den letzten Spielen. Der VfB hat jedoch viele gute individuelle Spieler und eine große Klasse. Sie haben eine riesige Qualität im Team und stehen zu Recht in der Tabelle oben", sagt er. Fügt aber auch selbsbewusst hinzu: "Doch wir brauchen uns nicht vor dem VfB zu verstecken."

Beim VfB ist nach dem Derbysieg gegen Karsruhe allen ein Stein vom Herzen gefallen. Fünf Spiele in Folge hatten die Schwaben davor nicht gewinnen können, nur vier Punkte geholt. Durch den Dreier gegen den Nachbarn meldete sich Stuttgart zurück und eroberte wieder die Tabellenspitze. Da Hannover am Samstag im Niedersachsenderby gegen Braunschweig gewonnen hat, ist der VfB zwar erst einmal auf Platz zwei zurückgefallen, kann sich den Platz an der Sonne heute aber erneut zurückholen.

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Die jüngste Bilanz gegen Bielefeld macht Mut. Immerhin hat der VfB fünf Pflichtspiele in Folge nicht gegen die Ostwestfalen verloren, im Hinspiel gab es einen 3:1-Sieg. Zudem trifft VfB-Stürmer Simon Terodde besonders gerne gegen den DSC. Im Hinspiel gelang ihm ein Dreierpack, damit hat der Goalgetter in vier Zweitligapartien gegen Bielefeld sechs Tore erzielt. VfB-Coach Hannes Wolf warnt dennoch: "Bielefeld spielt sehr Pressing orientiert. Vom Druck und der Intensität her wird das eine ganz andere Aufgabe als gegen Karlsruhe. Es wird wilder werden und wir sollten nicht überrascht darüber sein."

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