2. Bundesliga

14.07.2016 - 08:34 Uhr


Der kleine Fan-Reiseführer der 2. Bundesliga - Teil 2

Die unmittelbare Nähe der Hannoveraner HDI-Arena zum Maschsee nutzen viele Fans - gerade im Sommer - zu einem entspannten Rahmenprogramm am Spieltag

Köln - "Wenn jemand eine Reise tut, dann kann er was erzählen", wusste schon der Dichter Matthias Claudius im 18. Jahrhundert. Drei ganz besondere Orte, von denen man mit Sicherheit Interessantes berichten kann, wurden im ersten Teil des kleinen Fan-Reiseführers der 2. Bundesliga vorgestellt. Braunschweig, Fürth und Sandhausen sind aber nicht die einzigen Städte, die für Gäste ganz besondere Möglichkeiten bieten. Im zweiten Teil ziehen Fortuna Düsseldorf, Hannover 96 und der Karlsruher SC nach.

Spätestens seit die Toten Hosen 1986 das ursprünglich von Hans Ludwig Lonsdorfer geschriebene "Altbierlied" auf ihrer Platte "Damenwahl" gecovert haben, weiß ganz Deutschland, dass Düsseldorf sich mit der längsten Theke der Welt brüstet. Viele Gästefans gehen dieser These bei einem Besuch in Düsseldorf gerne auf den Grund. Die vielfältige Kneipenlandschaft ist aber nicht das einzige Highlight der Altstadt der Landeshauptstadt.

Spaziergang zum Stadion führt am Rhein entlang

Auf einer Fläche von knapp einem halben Quadratkilometer finden sich auch zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten. Eine Besichtigung der Basilika St. Lambertus, dem ältesten Gebäude der Altstadt, lohnt ebenso wie ein Bummel über den historischen Marktplatz oder der Besuch des Geburtshauses vom großen Düsseldorfer Dichter Heinrich Heine. Wer gut zu Fuß ist, kann auch aus der Altstadt den Rhein entlang zur Esprit-Arena schlendern, die nur wenige hundert Meter vom Wasser entfernt liegt. Bei knapp sechs Kilometern Strecke ist das durchaus zu bewältigen.

In Hannover fließt zwar kein Fluß am Stadion vorbei, dafür liegt die HDI-Arena in direkter Nähe zum Maschsee, der ein beliebtes Naherholungsgebiet der Region ist. Auch für Gästefans bietet der See vielfältige Möglichkeiten. Besonderes Glück haben die Anhänger der SpVgg Greuther Fürth, die am 14. August bei Hannover 96 antreten. An diesem Sonntag geht das dreiwöchige Maschseefest zu Ende, das jährlich etwa zwei Millionen Besucher anlockt. Aber auch unabhängig vom Festival mit buntem Programm aus Kultur und Unterhaltung ist der Maschsee ein beliebtes Ziel bei Heim- und Gästefans.

Video: Die HDI-Arena

Künstlerisch wertvoll wird es in Karlsruhe, wo eine Skulptur sich zu einem Markenzeichen des Wildparkstadions entwickelt hat. Eigentlich heißt das Ende der fünfziger Jahre von Emil Sutor, der unter anderem auch die Trophäe des Fernsehpreises "Bambi" entwarf, geschaffene Kunstwerk "Der Sportler", wird aber nur "Der Nackte Mann" genannt. Wer sich die Statue während seines Besuchs im Wildparkstadion anschaut, wird zu Hause erzählen können, warum.

Florian Reinecke

>>> Der kleine Fan-Reiseführer der 2. Bundesliga - Teil 1

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