2. Bundesliga

06.07.2016 - 14:34 Uhr


Der kleine Fan-Reiseführer der 2. Bundesliga - Teil 1

In der Gustavstraße in Fürth werden Heimsiege oft bis tief in die Nacht gefeiert. Ein Besuch lohnt aber zu jeder Tageszeit

Köln - Am 5. August startet die 2. Bundesliga in die neue Saison und für viele Fans beginnt damit auch wieder eine Zeit der vielen Reisen. Im Zentrum steht dabei der Besuch im Stadion, aber auch vor oder nach dem Spiel lässt sich einiges entdecken. Die Standorte der 2. Bundesliga bieten für jeden Geschmack lohnenswerte Ziele. Im ersten Teil des kleinen Fan-Reiseführers nennt bundesliga.de drei ganz besondere Orte abseits des Stadions.

Besonderes Glück haben die Fans der Würzburger Kickers, des 1. FC Nürnberg und des SV Sandhausen. Diese drei Teams spielen bis zum 5. Spieltag bei Eintracht Braunschweig und kommen so in den Genuss des Lichtparcours Braunschweig.

Bis zum 22. September sind dort von internationalen Künstlern erstellte Lichtinstallationen zu bewundern. Dank der App "Entdecke Braunschweig" gelingt der Rundgang entlang der Oker auch problemlos ohne Führung. Wer über Nacht bleibt, sollte sich die spektakulären Kunstwerke nicht entgehen lassen.

Spannende Kneipen, spannende Architektur

Gäste in Fürth können Hoch- und Kneipenkultur das ganze Jahr über optimal verbinden. Keinen Kilometer vom Fürther Hauptbahnhof entfernt lädt die Gustavstraße zum Bummeln ein. Jahrhundertelang war die nach einem Besuch des schwedischen Königs Gustav Adolph im Jahre 1632 benannte Straße die wichtigste Ader der Stadt. Heute sind hier zahlreiche Kneipen und Restaurants beheimatet. So vielfältig wie die Gastromie präsentiert sich auch die Optik der Gustavstraße: Kein Haus gleicht dem anderen - ein spannender Anblick. Traditionell werden hier die Siege der SpVgg Greuther Fürth gefeiert.

Ein Star mit internationalem Renommee ist das Heidelberger Schloss. Rund eine Millionen Besucher zieht die Ruine jährlich an. Besonders in den USA und Japan steht sie hoch im Kurs. Kein Wunder, denn Mark Twain schwärmte einst in seinem 1878 erschienenen Buch "Ein Bummel durch Europa" vom Wahrzeichen der Stadt und machte Heidelberg damit zu einem der beliebtesten Ziele amerikanischer Touristen in Europa.

Rund zehn Kilometer vom weltbekannten Schloss liegt das international etwas weniger bekannte Hardtwaldstadion des SV Sandhausen. Ein Trip nach Sandhausen bietet somit allen Auswärtsfans die perfekte Gelegenheit, sich einmal selbst von der Schönheit des Heidelberger Schlosses zu überzeugen - und die Einschätzung von Mark Twain zu überprüfen. "Um gut zu wirken, muss eine Ruine den richtigen Standort haben. Diese hier hätte nicht günstiger gelegen sein können", so der Schriftsteller. Und die Nähe zur Arena des SV Sandhausen hatte er damit noch nicht mal gemeint.

Florian Reinecke

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