2. Bundesliga

12.02.2016 - 16:11 Uhr


2. Bundesliga am Samstag: Vorteil für die Gastgeber

Zwischen dem 1. FC Heidenheim und dem SV Sandhausen ist seit über drei Stunden kein Treffer mehr gefallen. Das wollen beide Teams nun unbedingt ändern

In dieser Szene aus dem Hinspiel ist zwar Duisburgs Kevin Wolze obenauf, nach 90 Minuten siegte allerdings der Karlsruher SC mit 2:0

Köln - Eine Saison im ruhigen Fahrwasser des gesicherten Mittelfelds der Tabelle oder doch verhaltene Träume vom Aufstieg? Diese Frage stellt sich vor der Partie zwischen dem 1. FC Heidenheimund dem SV Sandhausen, die beide mit einem Sieg den Anschluss an die Spitzengruppe halten können. In Duisburg steht derweil der Abstiegskampf im Mittelpunkt. Gegen den Karlsruher SC braucht der MSV dringend einen Dreier, um das rettende Ufer nicht aus den Augen zu verlieren.

Für Spannung ist am Samstagmittag (ab 12:45 Uhr im Liveticker) also auf beiden Plätzen gesorgt, wobei zumindest statistisch die Rollen von Favorit und Außenseiter eindeutig verteilt sind.

1. FC Heidenheim - SV Sandhausen

Reisen auf die Ostalb waren für den SV Sandhausen in der Vergangenheit nicht gerade erbaulich. Noch nie konnte der Club beim 1. FC Heidenheim gewinnen - weder in der 2. Bundesliga noch in der 3. Liga. Verunsichern lässt sich Trainer Alois Schwartz davon keineswegs: "Wieso soll uns nicht auch in Heidenheim ein Erfolg gelingen", fragt er diejenigen, die im Vorfeld an diese Statistik erinnern. Um tatsächlich drei Punkte mit in die Heimat nehmen zu können, muss allerdings erst einmal ein Treffer gelingen, denn damit hatten beide Teams im direkten Vergleich in der jüngeren Vergangenheit ihre Probleme. Zwei Mal, 90 Minuten im Hinspiel und 120 Minuten im DFB-Pokal, standen sich die Clubs in dieser Saison schon gegenüber, ein Tor fiel in über drei Stunden Spielzeit aber nicht.

>>> Vorschau: 1. FC Heidenheim - SV Sandhausen

MSV Duisburg - Karlsruher SC

Verloren, aber trotzdem neuen Mut geschöpft: Der MSV Duisburg, mit nur zwölf Punkte Schlusslicht der Tabelle, hat am letzten Montag beim 1:2 in Bielefeld gezeigt, dass er sich noch lange nicht aufgegeben hat. "So tritt kein Team auf, das Letzter ist", stellte Trainer Ilia Gruev fest und kündigt dem KSC einen harten Kampf an: "Wir haben gesehen, dass wir es können. Zu Hause sind wir stärker und das werden wir den KSC auch spüren lassen." Tatsächlich sind die Zebras seit fünf Heimspielen ungeschlagen und auch die Duell-Statistik macht Hoffnung, denn in den letzten sechs Vergleichen zwischen MSV und KSC setzte sich immer der Gastgeber durch. Nichtsdestotrotz reisen die Karlsruher mit einem klaren Plan an: "Wir wollen gewinnen, aber wir wissen auch, dass es ein hart umkämpftes Spiel wird", sagt KSC-Coach Markus Kauczinski.

>>> Vorschau: MSV Duisburg - Karlsruher SC

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