2. Bundesliga

17.09.2016 - 21:48 Uhr


2. Bundesliga am Sonntag: Sachsenderby in Dresden

Köln - Drei von vier Clubs, die am Sonntag (ab 13:15 Uhr im Liveticker) in der 2. Bundesliga im Einsatz sind, warten auf den Befreiungsschlag. Mit dem FC St. Pauli, dem Karlsruher SC und Arminia Bielefeld stehen die Tabellenplätze 14 bis 16 unter Druck. Hannover 96 hingegen kann mit einem Dreier die Aufstiegsränge erreichen und in Aue steigt ein echtes Traditionsduell.

Arminia Bielefeld - Hannover 96

Sieben Punkte nach vier Spieltagen - eigentlich lässt sich die Saison für Hannover 96 gar nicht so schlecht an. Wäre da nicht die bittere 0:2-Heimniederlage gegen Dynamo Dresden, die der neuen Hannoveraner Euphorie am letzten Wochenende einen herben Dämpfer vesetzte. Cheftrainer Daniel Stendel: "Wir wollen zeigen, dass wir aus der Niederlage gelernt haben. Wir werden uns steigern müssen". Verzichten muss der Coach auf den gesperrten Salif Sane, für den der norwegische Nationalspieler Stefan Strandberg in die Anfangsformation rücken könnte. "Er strahlt Ruhe aus und hilft uns weiter", so Stendel.

Bielefeld Trainer Rüdiger Rehm hat da ganz andere Probleme. Kein Sieg, nur 2 Punkte, Platz 16 - viel Arbeit für Rehm: "Wir wollen natürlich dringend in die Spur kommen. Wir haben viel aufgearbeitet und die Köpfe zusammengesteckt, um diesem nicht zufriedenstellenden Start in die Saison schnellstmöglich ein Ende zu geben" Torhüter Wolfgang Hesl immerhin ist optimistisch: "In dieser zweiten Liga kann jeder jeden schlagen".

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Dynamo Dresden - Erzgebirge Aue

Preisfrage: Welcher deutsche Proficlub weist derzeit die längste Serie von LIgaspielen ohne Niederlage auf? Richtig, Dynamo Dresden. Der Drittliga-Meister der letzten Saison ist mittlerweile seit 20 Ligaspielen (16 davon in der 3. Liga) ungeschlagen. Allerdings, Erzgebirge Aue ist so etwas wie der Angstgegner der Dresdner, zumindest in der 2. Bundesliga. Sechs von zehn Spielen gingen gegen Aue verloren – gegen kein anderes Team gab es so viele Niederlagen.

"Das wird definitiv ein schwieriges Spiel. Aue hat voriges Jahr deutlich gezeigt, dass sie eine sehr gute, spielstarke Mannschaft haben, die zu Recht aufgestiegen", sagt deshalb auch Dynamo-Coach Uwe Neuhaus. Ein Angstgegner seien die Auer deshalb aber nicht. Neuhaus: "Davon sind wir weit entfernt." Das DDV-Stadion wird mit 29.500 Zuschauer übrigens ausverkauft sein.

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Karlsruher SC - FC St. Pauli

Vor heimischem Publikum möchte der KSC gegen den FC St. Pauli den ersten Saisonsieg feiern. "Wir wollen alles dafür tun, den Platz als Sieger zu verlassen", so Trainer Thomas Oral, für den der FC St. Pauli durchaus Vorbildcharakter genießt. "St. Pauli hat uns vorgemacht, wie man noch enger zusammenrückt, Fehler analysiert, die Ruhe bewahrt und im Spiel 90 Minuten lang an sich zu glaubt.", sagt Oral nach der Analyse von St. Paulis erstem Saisonsieg gegen Arminia Bielefeld.

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