2. Bundesliga

27.02.2016 - 11:00 Uhr


Abstiegskampf und das Rennen um die Tabellenspitze

Im Hinspiel trennten sich der SV Sandhausen und VfL Bochum mit einem 1:1

Köln - Drei spannende Partien stehen am Samstag in der 2. Bundesliga an. Bei 1860 München und Fortuna Düsseldorf geht es um wichtige Punkte im Abstiegskampf, der SC Freiburg will mit einem Sieg Anschluss an die Tabellenspitze halten.

Kann Bochum gewinnen?

Nach zwei Auswärtsspielen in Folge empfängt der VfL Bochum heute den SV Sandhausen. Ein Gegner, der es in sich hat, denn die beiden Mannschaften trennen in der Tabelle lediglich drei Zähler. Die Ansage vom VfL-Coach Gertjan Verbeek ist deutlich: "Wir sind gewarnt. Man sieht es jede Woche. Es macht kaum einen Unterschied, ob man auf einen Gegner trifft, der unter den ersten Fünf steht, oder auf einen, der unter den letzten Fünf steht. Wir sind nicht in der Lage, solche Aufgaben nicht seriös zu nehmen oder nur mit 80 Prozent aufzutreten. Wir müssen Vollgas geben." In keinem der fünf Spiele der Rückrunde verloren die Bochumer - das macht Mut. Vor allem beim Blick auf die Statistik: Der SV Sandhausen ist gegen den VfL Bochum seit fünf Spielen ungeschlagen. Sandhausens Trainer Alois Schwartz bringt die Situation vor dem Spiel auf den Punkt: "In der Liga ist alles drin."

Abstiegskampf

In der vergangenen Saison feierte Fortuna Düsseldorf den ersten Auswärtssieg beim TSV 1860 München seit 1977. Heute kommt es zur Neuauflage. Besonders wird das Spiel vor allem für den Trainer der Düsseldorfer: Sechs Jahre lang trug Marco Kurz das Trikot von 1860 München, drei weitere Jahre stand er als Coach der U23 und der Profis an der Seitenlinie. Heute kehrt er als Trainer der gegnerischen Mannschaft in die Allianz Arena zurück. Ihm ist aber genauso wie dem Trainer der Münchener klar, dass es in der Partie nur um eines geht: drei Punkte. Denn in der Tat stecken beide Clubs in einer schwierigen Situation, für die Traditionsclubs geht es ausschließlich um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga.

SC Freiburg dominiert

Die Statistik zur Partie ist eindeutig: Wettbewerbsübergreifend gewann der SC Freiburg neun der vergangenen zehn Heimspiele gegen den FCK, darunter die letzten fünf. Es ist in dieser Saison keine neue Situation für den 1. FC Kaiserslautern: Ein Auswärtsspiel bei einem Gegner, der sich in der oberen Tabellenhälfte aufhält und deswegen als Favorit gilt. Aber die Lauterer lassen sich nicht unterkriegen. "Wir werden mit breiter Brust dorthin fahren. Gegen uns muss auch erstmal gespielt werden", so FCK-Trainer Konrad Fünfstück. Der SC ist aktuell gut drauf, denn Nils Petersen ist nach seinem Außenbandanriss wieder fit und macht da weiter, wo er vor der Winterpause aufgehört hat: beim Toreschießen. 16 Saisontore hat der ehemalige Bayernstürmer bereits auf dem Konto.

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