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2. Bundesliga

25.07.2014 - 20:19 Uhr


VfL Bochum kassiert erste Pleite der Vorbereitung

Michael Gregoritsch VfL Bochum

Michael Gregoritsch trifft zwar für den VfL Bochum, doch sein Anschluss zum 1:2 kommt am Ende zu spät (©Imago)

Peter Neururer, Trainer VfL Bochum

Bochums Trainer Peter Neururer ist trotzdem mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden und zieht ein positives Fazit (©Imago)

Lindabrunn - Der VfL Bochum musste im letzten Spiel der Sommervorbereitung die erste Niederlage hinnehmen. Gegen den russischen Erstligisten Terek Grozny kassierte die Elf von Peter Neururer im österreichischen Lindabrunn ein 1:2 (0:0). Der Brasilianer Ailton traf nach dem Seitenwechsel doppelt (63., 82.), Michael Gregoritsch gelang nur noch der Anschlusstreffer (87.).

Peter Neururer musste bei der Generalprobe auf dem Gelände der Sportschule Lindabrunn neben Andreas Luthe und Piotr Cwielong (beide Muskelfaserriss) auch auf Patrick Fabian (Rückenbeschwerden) und Stefano Celozzi (muskuläre Probleme) verzichten. Für die beiden Angeschlagenen liefen Heiko Butscher und Onur Bulut auf. Das Trainerteam vertraute erneut auf ein 4-4-2-System, auf den Außenbahnen im Mittelfeld begannen Yusuke Tasaka und Michael Gregoritsch. In Abwesenheit der etatmäßigen Kapitäne Luthe und Fabian führte Michael Esser sein Team aufs Feld.

Munteres Spiel ohne Tore

Die Partie begann munter. Tasaka hätte den VfL bereits nach wenigen Minuten in Führung bringen können, im Anschluss entschärfte Esser zwei gute Möglichkeiten des russischen Erstligisten. Auch in der Folge blieb Terek Grozny gefährlich, ein ansehnlicher Angriff über die linke Seite mit direktem Abschluss ging nur knapp über den Querbalken des Bochumer Gehäuses (18.). Die bis dato beste Chance auf VfL-Seite ging auf das Konto von Timo Perthel, der mit links wuchtig auf das kurze Eck zielte, aber am gut reagierenden russischen Schlussmann scheiterte (32.).

Es blieb zur Pause beim torlosen Remis. Gerade in der Anfangsphase hielt die Bochumer Defensive den Offensivbemühungen von Terek Grozny stand. Neururer wechselte zur zweiten Halbzeit dreifach. Lukas Klostermann und Marco Terrazzino kamen in die Begegnung, Jan Simunek und Simon Terodde blieben in der Kabine. Außerdem kam Felix Dornebusch zwischen den Pfosten zu seinem ersten Einsatz im Rahmen der Vorbereitung.

Gregoritsch scheitert vom Punkt

Die erste gefährliche Szene nach dem Seitenwechsel gehörte dem VfL, bei einer Tasaka-Ecke musste Groznys Keeper eine Menge riskieren (61.). Im direkten Gegenzug durfte sich dann auch Dornebusch erstmals beweisen. Wenig später hatte der junge Schlussmann aber doch das Nachsehen. Das Schiedsrichtergespann sprach Terek einen Elfmeter zu, den der brasilianische Angreifer Ailton souverän im rechten oberen Eck unterbrachte (63.).

Nur zwei Minuten darauf zeigte der Schiedsrichter erneut auf den Punkt, dieses Mal allerdings auf der gegenüberliegenden Seite. Terrazzino wurde von den Beinen geholt, Michael Gregoritsch trat an. Doch der Schuss des Österreichers blieb zu harmlos und stellte eine sichere Beute für Tereks Torhüter dar (65.).

Unmittelbar danach kam beim VfL in Florian Jungwirth, Selim Gündüz, Henrik Gulden und Adnan Zahirovic noch einmal frisches Personal (66.). Die Blau-Weißen probierten noch einmal alles, um den knappen Rückstand zu egalisieren. Doch mit Beginn der Schlussphase erhöhte Grozny auf 2:0, erneut traf Ailton und ließ Dornebusch bei seinem Abschluss aus kurzer Distanz keine Chance (82.).

Neururer mit dem Auftritt zufrieden

Der VfL Bochum steckte dennoch nicht auf. Gregoritsch traf nach maßgenauer Flanke von Gündüz per Kopf zum Anschlusstreffer (87.). Doch das Tor kam etwas zu spät, Grozny brachte den knappen Vorsprung über die Zeit. Die Elf von Peter Neururer musste somit im letzten Spiel der Vorbereitung die erste Niederlage hinnehmen.

"Wir sind auf einen hervorragenden Gegner getroffen, der uns das Leben sehr schwer gemacht hat. Das war ein guter Test unter ordentlichen Bedingungen, allerdings hat uns die Spritzigkeit gefehlt", bilanzierte Peter Neururer. "Das liegt zum einen am aktuellen Stand unserer Vorbereitung, zum anderen darf man die Reisestrapazen nicht vergessen. Nichtsdestotrotz haben wir auch Fehler gemacht, das ist im Laufe einer Vorbereitung aber normal. Grundsätzlich bin ich zufrieden mit der Art und Weise, wie sich jeder einzelne präsentiert hat."

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