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2. Bundesliga

19.07.2014 - 22:21 Uhr


Greuther Fürth siegt gegen russischen Pokalsieger

Frank Kramer sieht gegen FK Rostow erneut eine gute Leistung der SpVgg Greuther Fürth

Pettenbach - Die SpVgg Greuther Fürth hat am Samstagabend das zweite Testspiel des Trainingslagers bestritten. Nach dem Sieg gegen den tschechischen Erstligisten Dukla Prag ging es dieses Mal gegen den russischen Pokalsieger FK Rostow.

Doch auch gegen die russische Mannschaft übernahm die Elf von Trainer Frank Kramer sofort die Initiative. So gab es schon in der ersten Minute den ersten Eckball, bei dem im Strafraum Benedikt Röcker umgerissen wurde. Der Schiedsrichter sah in dieser Szene aber kein elfmeterreifes Foul. Ebenfalls in der Anfangsphase wurde noch ein Schuss von Marco Stiepermann geblockt.

Führung nach einem Freistoß

Der guten Ordnung des FK Rostow versuchte Fürth mit schönen Kombinationen entgegenzuwirken. Wie zum Beispiel die Stafette über Stiepermann und Weilandt zu Przybylko. Der stand zwar frei vor dem Tor, allerdings auch knapp im Abseits. Die Gäste aus dem Osten hatten bis dato noch keine nennenswerte Möglichkeit. Einzig eine Ecke konnte Rostow herausholen, nachdem Wolfgang Hesl einen langen Ball unter der Bedrängung seines Gegenspielers nicht festhielt. Goran Sukalo wurde auf der anderen Seite geblockt, als er zentral aus 20 Metern abzog.

Die Russen standen weiterhin sehr kompakt und wussten im rechtzeitigen Moment auch mal ein Foul in Kauf zu nehmen. Einen Freistoß nutzte die Spielvereinigung zur Führung. Marco Stiepermann brachte den Ball auf Zsolt Korcsmár und der köpfte an die Latte. Dann kam Tom Weilandt an den Ball und drückte die Kugel über die Linie. Einen Freistoß gab es dann auch für Rostow. Vitaliy Dykov zog diesen direkt aufs Tor, aber Wolfgang Hesl war zur Stelle und parierte sicher. So ging es mit einer verdienten 1:0-Führung in die Pause.

Zulj trifft im dritten Versuch

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kamen die Fürther erneut mit viel Zug aus der Kabine. Aber statt die Führung auszubauen, gab es den Ausgleich. In der 48. Minute ließen sich die Spieler aus Fürth auskontern und Dimitry Polor kam im Sechzehner an den Ball und schob überlegt ins linke Eck ein. Wolfgang Hesl hatte keine Abwehrmöglichkeit. Robert Zulj hatte im Anschluss die erste Chance auf eine erneute Führung, doch der Torwart der Russen konnte zur Ecke klären.

Wenige Minuten und sieben Wechsel später prüfte erneut Zulj den Schlussmann, der wieder das bessere Ende für sich behielt. Im dritten Anlauf sollte es dann klappen: Aus 18 Metern zog Zulj in der 81. Minute ab und der Ball senkte sich genau in den Winkel. Die Russen kamen noch einmal gefährlich vor das Kleeblatt-Gehäuse, als eine Rückgabe verunglückte. Doch Wolfgang Hesl war auf dem Posten und rette 30 Meter vor seinem Gehäuse.

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