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Bundesliga

10.07.2014 - 13:07 Uhr


"Die 2. Bundesliga wird unglaublich eng"

Stephan Schröck spielte bereits von 2001 bis 2012 für die Franken (© Imago)

München - Nach zwei Jahren Wanderschaft kehrte Stephan Schröck zu seinem alten Stammverein zurück. Bei der SpVgg Greuther Fürth hatte der inzwischen 27-Jährige bis 2012 seit der Jugend gespielt, war dort Profi geworden. Dann zog es ihn nach Hoffenheim und später nach Frankfurt. Nun ist er wieder daheim. Im Interview mit bundesliga.de spricht der robuste Außenverteidiger über seine Ambitionen.

bundesliga.de: Stephan Schröck, Sie sind nach zwei Spielzeiten in Hoffenheim und Frankfurt wieder zur SpVgg Greuther Fürth zurückgekehrt. Wie war es, wieder zu dem Verein zu kommen, bei dem Sie groß geworden sind?

Stephan Schröck: Es ist ein unglaubliches Gefühl. Ich bin einfach überglücklich, wieder daheim zu sein. Die Mannschaft und das Umfeld haben mich sensationell gut aufgenommen.

bundesliga.de: Wieviel Überzeugungsarbeit war nötig, um Sie zurück nach Franken zu lotsen? Mit welchen Erwartungen kommen Sie?

Schröck: Als ich den ersten Anruf bekam, spürte ich sofort ein Kribbeln. Vor den Gesprächen war ich fast ein wenig nervös, weil ich nicht glauben konnte, dass Fürth mich zurückholen will. Jetzt will ich mithelfen, dass wir eine erfolgreiche Saison hinlegen und der Verein sich weiter entwickelt.

bundesliga.de: Worauf freuen Sie sich in Fürth nun am meisten?

Schröck: Natürlich auf die Heimspiele. Ich habe ja die Spielvereinigung weiter verfolgt und mitbekommen, dass sich hier auch in Sachen Dauerkarten und Zuschauerschnitt einiges getan hat. Ich freue mich schon auf unser erstes Heimspiel, in dem wir ja auch noch unseren Nachbarn empfangen werden.

bundesliga.de: Welche Lehren haben Sie aus den beiden Bundesliga-Jahren gezogen? Warum haben Sie sich in Hoffenheim nicht richtig durchsetzen können?

Schröck: Das hat nie nur einen einzigen Grund. Ich habe in den vergangenen zwei Jahren einiges gelernt und mich als Spieler und als Persönlichkeit weiterentwickelt.

bundesliga.de: Sie haben in Fürth bereits viele gute alte Bekannte wieder gesehen. Auch den Trainer kannten Sie bereits. Wie sind die Gespräche mit Frank Kramer gelaufen und welche Perspektiven und Erwartungen an Sie hat er formuliert?

Schröck: Ich habe einen super Eindruck vom Coach, aber auch allgemein vom Trainerteam, das für mich neu war. Es ist klar, dass ich als Führungsspieler in unserer jungen Mannschaft vorangehen soll. Ich will dem Team mit meinen Stärken helfen und möglichst viele Siege in der kommenden Saison feiern.

bundesliga.de: Wie ist die Stimmung in der Mannschaft, die in der letzten Saison tollen Fußball bot und den Aufstieg nur ganz knapp verpasste?

Schröck: Die Spieler haben das abgehakt, so ist mein Eindruck. Wir schauen jetzt nach vorne und konzentrieren uns lieber auf die neuen Aufgaben. Es hilft ja ohnehin nichts, verpassten Chancen nachzutrauern.

bundesliga.de: Die Mannschaft hat die ersten fünf Testspiele ohne Gegentreffer gewonnen. Wo steht die Mannschaft gut drei Wochen vor Saisonstart?

Schröck: Ich würde sagen, wir sind gerade dabei uns auf einen langen Weg vorzubereiten. Uns erwarten eine in meinen Augen unglaublich enge 2. Bundesliga und 34 spannende Spieltage. Wir haben in den Vorbereitungsspielen bisher ordentlich agiert, aber auch noch genügend Punkte, an denen wir arbeiten müssen und werden.

bundesliga.de: Mit welchen Ambitionen gehen die Kleeblättler in die neue Saison? Ist der Aufstieg ein Thema?

Schröck: Ich bin kein Freund davon, jetzt über irgendwelche Ziele zu sprechen. Wir sind gut beraten, uns erstmal in eine gute Verfassung zu bringen. Das ist die Grundlage für eine erfolgreiche Saison.

Die Fragen stellte Tobias Gonscherowski

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