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2. Bundesliga

23.07.2014 - 18:00 Uhr


Karlsruher SC schlägt Racing Strasbourg

Rouwen Hennings Karlsruher SC KSC Testspiel Vorbereitung

Rouwen Hennings traf bereits in der ersten Halbzeit für Karlsruhe

Köln/Hagenau - Elf Tage vor dem Saisonstart in der Zweiten Fußball-Bundesliga kommt der KSC immer besser in Fahrt. Die Karlsruher besiegten am Mittwochabend in Haguenau den französischen Club Racing Strasbourg mit 2:1 (2:0) und gewannen damit ihr zweites Testspiel in Folge.

Bei der Partie vor rund 2000 Zuschauern im Stadion FR Haguenau fehlten Kapitän Dirk Orlishausen, Daniel Gordon, Gaétan Krebs und Philipp Klingmann wegen leichterer Blessuren.

In den ersten Minuten tauchten beide Teams ohne lange Anlaufzeit erstmals vor dem Tor auf, aber sowohl Ilian Micanski (4.) als auch Jeremy Grinn (7.), der Kapitän der Straßburger, konnten ihre Versuche nicht erfolgreich abschließen.

Zunächst entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel ohne zwingende Torchancen auf beiden Seiten. Auch ein schnell vorgetragener Angriff der Franzosen (21.) - abgeschlossen durch einen Kopfball von Kehouns nach einer Flanke von rechts - brachte letztlich keine akute Torgefahr.

Eigentor sorgt für KSC-Führung

Ein Spieler von Racing Strasbourg war es schließlich, der den KSC 1:0 in Führung brachte (24.) - er konnte einen mustergültig von rechts hereingegebenen Freistoß von Rouwen Hennings nicht mehr richtig verteidigen und ließ seinem eigenen Torhüter Gauclin aus wenigen Metern keine Abwehrchance.

Unmittelbar, bevor Schiedsrichter Lapret beide Teams in der 30. zur Trinkpause bat, strich Jungbin Parks Schuss aus halbrechter Position von der Strafraumgrenze aus knapp am langen Pfosten vorbei. Runde zehn Minuten zeigte sich Vollath im KSC-Tor auf dem Posten, als er einen Freistoß von der linken Angriffseite der Franzosen sicher über die Latte lenkte.

Die 42. Minute brachte dann das 2:0 für den KSC, als Hennings den Ball im Strafraum nach gutem Zuspiel einmal abtropfen ließ und dann aus zehn Metern mustergültig ins lange Eck vollstreckte.

Elf Wechsel zur Pause

Zur Halbzeit wechselte KSC-Coach Markus Kauczinski bis auf Keeper Vollath die komplette Mannschaft aus - so ging es mit neuem Personal und leicht verändertem System in Durchgang Zwei. In diesem hatte der Straßburger Abdallah Njour die erste große Gelegenheit zu treffen (51.), er verzog aber wenige Meter vor dem KSC-Tor. Kurz darauf rettete Keeper Gauclin auf der Gegenseite gegen den einschussbereiten Hiroki Yamada.

Über Selcuk Alibaz wurde es im Anschluss auf der anderen Seite gefährlich vor dem Tor (57.). Seine mit dem Außenrist nach innen geschlenzte Flanke köpfte Koen van der Biezen aber aus 11 Metern links am Tor vorbei. Kurz darauf (61.) versuchte es Alibaz selbst nach einer zu kurzen Abwehr, zielte aber aus 16 Metern zu ungenau.

Der KSC blieb auch weiterhin die spielbestimmende Mannschaft, zwingende Torchancen blieben aber letztlich in dieser Phase des Spiels Mitte der zweiten Halbzeit Mangelware. Erstmals wieder richtig geprüft wurde KSC-Keeper Vollath in der 81. Minute, als er einen Flachschuss von Kehouns ins rechte untere Eck zur Stelle war und parieren musste.

Die größte Chance der zweiten Hälfte hatte dann Dimitrij Nazarov auf dem Fuß, der sich von der Mittellinie im Alleingang auf den Weg in Richtung Racing-Tor machte, im Abschluss aber verzog (86.). Kurz vor Spielende kamen die Franzosen noch zum Anschlusstreffer - ein unglücklich abgefälschter Schuss aus 18 Metern landete im KSC-Tor.

Ein Testspiel steht vor dem Saisonstart in der Liga noch aus. Als Höhepunkt seiner Saisonvorbereitung empfängt der KSC am Sonntag um 14.00 Uhr den Erstligisten Hertha BSC im Wildparkstadion.

KSC: Vollath - Kempe (46. Max), Schuster (46.), Stoll (46. Gulde), Grupp (46. Traut) - Peitz (46. Meffert), Yabo (46. Alibaz) - Valentini (46. Yamada), Hennings ( 46. Nazarov), Park (46. Torres) - Micanski (46. van der Biezen)

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