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2. Bundesliga

03.09.2014 - 16:09 Uhr


Jungwirth: "Meine Spielweise passt hier gut rein"

Florian Jungwirth bringt viel Erfahrung in den Kader der Lilien

Jungwirth kommt vom VfL Bochum (hier im Duell mit dem Kölner Patrick Helmes)

Zuvor lief der Defensiv-Spezialist in der 2. Bundesliga 53 Mal für Dynamo Dresden auf

Darmstadt – Mit Florian Jungwirth hat sich der SV Darmstadt 98 am letzten Tag der Transferperiode noch einen erfahrenen Zweitliga-Spieler ins Boot geholt. Der 25-Jährige durchlief einst diverse Jugendnationalmannschaften für Deutschland.

"Die Spiele von Darmstadt haben mir sehr gut gefallen - vor allem von der Art her, wie hier Fußball gespielt wird. Ich bin überzeugt, dass meine Spielweise hier sehr gut reinpasst", sagte Jungwirth auf der Internetseite des Clubs. "Das persönliche Gespräch mit dem Trainer war natürlich auch ein ausschlaggebender Punkt, weil wir gleich auf einer Wellenlänge waren."

Defensiv-Spezialist

Jungwirth kommt vom VfL Bochum zu den Lilien, hat dort in der letzten Saison 29 Spiele bestritten und lief in der 2. Bundesliga zuvor schon 53 Mal für Dynamo Dresden auf. Der Defensiv-Spezialist ist auf mehreren Positionen einsetzbar: "Am wohlsten fühle ich mich vor der Abwehr im defensiven Mittelfeld. Ich glaube, dass ich auf dieser Position meine Stärken am besten ausspielen kann. Aber ich habe auch schon als Innenverteidiger und rechter Verteidiger agiert."

Die Erfahrung, die Jungwirth mitbringt, soll die Mannschaft weiterhelfen. Das sieht auch der Spieler ähnlich: "Ich denke, es liegt mir, eine Mannschaft zu motivieren und organisieren. Das versuche ich lautstark auf dem Platz zu machen."

Großes Talent zu Jugendzeiten

In seiner Jugend galt Jungwirth als großes Talent, durchlief als Spieler alle Jugendnationalmannschaften von der U16 bis zur U20 und wurde 2008 sogar mit der Fritz-Walter-Medaille in Silber für den zweitbesten Nachwuchsspieler seines Jahrgangs, hinter dem heutigen HSV-Spieler Dennis Diekmeier, ausgezeichnet. Durch einen Kreuzbandriss im Jahr 2010 wurde er in seiner Entwicklung aber ausgebremst. "Das war schon ein Schicksalsschlag. Aber meine Familie und meine Freunde haben mich super unterstützt. Als ich dann das erste Mal wieder für zwei Minuten Fahrrad fahren konnte, habe ich gefreut wie ein kleines Kind", so Jungwirth.

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