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2. Bundesliga

07.05.2014 - 13:05 Uhr


Maltritz und Freier hören am Saisonende auf

Marcel Maltritz spielt seit 2004 für den VfL Bochum

Bochum - Zusammen haben sie 659 Pflichtspiele im Seniorenbereich für den VfL Bochum 1848 bestritten, am Sonntag, 11. Mai, werden die beiden im Heimspiel gegen den Karlsruher SC zum letzten Mal das blau-weiße Trikot tragen. Slawo Freier und Marcel Maltritz haben sich dazu entschieden, ihre Profi-Laufbahnen zu beenden.

"Mit Slawo und Malte verliert die Mannschaft nicht nur zwei hervorragende Fußballer, sondern auch zwei tolle Menschen. Beide haben jeweils zehn Jahre auf vorbildliche Art und Weise verkörpert, was es bedeutet, Profi beim VfL Bochum 1848 zu sein“, so Sportvorstand Christian Hochstätter. "Wir bedauern ihren Entschluss, wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute und hoffen, dass sie ihrem Verein immer verbunden bleiben."

Freier: "Ich danke dem VfL Bochum"

1996 wechselte Slawomir Paul Freier vom BSV Menden in die Nachwuchsabteilung des VfL Bochum 1848. Gut drei Jahre später (am 5. November 1999) feierte er im Zweitligaspiel gegen Waldhof Mannheim sein Profi-Debüt und wurde schnell Stammspieler. Historisches ist dem im polnischen Bytom geborenen Freier im Mai 2002 gelungen: Er wird als erster VfLer, der aus der eigenen Jugend stammt, A-Nationalspieler für den DFB.

"Es bedeutet mir sehr viel, dass ich bei dem Verein, der mir meine Profikarriere ermöglicht hat, nun auch meine Laufbahn beenden kann. Ich danke dem VfL Bochum, den treuen Fans und meinen engen Weggefährten für die vielen unvergesslichen Augenblicke", sagt Slawo Freier.

Lob von Neururer für Maltritz

Für Marcel Maltritz schließt sich jetzt der Kreis. "Peter Neururer hat mich 2004 zum VfL geholt, jetzt bestreite ich das letzte Spiel unter ihm. Ich hatte hier in Bochum die schönste Zeit meiner Karriere. Natürlich gab es Höhen und Tiefen, aber ich habe dieses Trikot immer sehr gerne und mit viel Stolz getragen", betont der 35-Jährige, der mit 327 Pflichtspielen für den VfL auf Platz fünf in der Vereinsbestenliste liegt.

Peter Neururer: "Malte war vom ersten Tag an ein echter Führungsspieler. Er ist stets mit Leistung im Training und im Spiel vorangegangen. Ein Musterprofi, der sich darüber hinaus durch eine große Loyalität zum VfL ausgezeichnet hat."

Freier will Trainer werden

Bereits im Frühjahr 2014 ist Slawo Freier zu der Erkenntnis gekommen, dass nun der richtige Moment gekommen ist, die professionelle Spieler-Karriere zu beenden. "Die Gespräche mit meiner Familie, mein Gefühl und die Signale meines Körpers haben mich in meiner Entscheidung bestärkt. Jetzt freue ich mich auf die zukünftigen Aufgaben und Herausforderungen."

Dem Fußball will der 34-Jährige erhalten bleiben und seine Erfahrungen zukünftig als Trainer weitergeben. "In diese Aufgabe muss ich in den nächsten Monaten und Jahren natürlich erst hineinwachsen. Ich werde zunächst viel Energie und Leidenschaft in die Trainerausbildung investieren." Zudem freut er sich darauf, jetzt erst einmal mehr Zeit für seine Familie zu haben, "die mich während meiner aktiven Laufbahn immer unterstützt und mir den notwendigen Rückhalt gegeben hat".

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