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2. Bundesliga

20.11.2013 - 14:43 Uhr


Personalsorgen für FSV-Coach Möhlmann

Frankfurt/Main - Den FSV Frankfurt plagen vor dem Gastspiel erhebliche Personalsorgen. "Dass es jetzt eventuell fünf bis sechs Stammkräfte sind, die nicht zur Verfügung stehen, ist schon happig, aber nicht der Weltuntergang. Wir haben genügend Spieler in unseren Reihen, die Zweitligaformat haben und eine gute Mannschaft bilden können. Wir dürfen jetzt nicht den Fehler machen, dass wir anfangen zu jammern und die Dinge beklagen. Fakten kann man nicht ändern", sagte Trainer Benno Möhlmann.
Zu den einzelnen Akteuren äußerte sich der Chefcoach wie folgt: "Patric Klandt hat seine Innenbandzerrung noch nicht auskuriert, ist noch in der Reha-Behandlung, hat noch nicht am Training teilgenommen und es ist noch nicht abzusehen, dass er nächste Woche zu hundert Prozent einsteigen kann. Nikita Rukavytsya leidet an einem Knochenödem im Sprunggelenk-Bereich. Auftreten und Laufen ist sehr schmerzhaft für ihn und die Dauer seines Ausfalls nicht abzusehen. Mathew Leckie hat sich im Länderspiel nach erster Diagnose eine Innenbanddehnung im Kniebereich zugezogen. Darüber hinaus hat Joan Oumari eine Verletzung. Er hat sich im Training nach erster Diagnose einen Nasenbeinbruch oder -anbruch bzw. eine Verschiebung der Nasenscheidewand zugezogen. Er muss noch eine Spezialuntersuchung über sich ergehen lassen. Danach werden wir genauer Bescheid wissen, auch ob wir ihn mitnehmen. Ein Einsatz ist zumindest sehr fraglich. Edmond Kapllani leidet seit einigen Tagen an einer Magen-Darm-Infektion. Anfangs hat er noch mittrainiert, die letzten Tage jetzt nicht mehr. Es ist noch nicht abgeklungen, wir können noch nicht entscheiden, ob eine Möglichkeit für das Spiel besteht. Da Infektionsgefahr besteht, ist es nicht sinnvoll, ihn am Donnerstag mitzunehmen. Wir werden sehen, ob wir ihn am Freitag nachbringen, wenn es vielleicht abgeklungen ist."

Es gibt aber laut Möhlmann auch ein paar Lichtblicke: "Gott sei Dank ist Björn Schlicke nach seiner Verletzung wieder im Training, bislang sieht es gut aus. Er wird auf jeden Fall mitfahren und die beiden Einheiten vor Ort mitmachen. In diesem Fall bin ich zuversichtlich. Ähnlich verhält es sich bei Manuel Konrad, der sich Anfang der Woche eine Zerrung im Oberschenkelbereich zugezogen hat. Er hat zwar noch nicht wieder mittrainiert, aber er und wir sind zuversichtlich, dass er die Einheitenvor dem Spiel gut mitmachen kann und zur Verfügung steht. Erfreulich ist, dass Tim Heubach Passformen mit der Mannschaft absolvieren kann und auf dem Platz erste Gewöhnungsübungen gemacht hat. Aber er wird bis Weihnachten keine Rolle spielen. Bei ihm sind Abstand und Aufholbedarf einfach zu groß."
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