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2. Bundesliga

28.09.2013 - 14:02 Uhr


Nächster Kracher auf dem Betze

FCK-Coach Kosta Runjaic bestreitet mit seinem neuen Team gegen 1860 München sein erstes Heimspiel in der Liga

Marco Kurz (l.) will mit dem FCI an den Pokalerfolg anknüpfen. Für den Ex-St.-Pauli-Profi Ralph Gunesch ist es ein Wiedersehen mit den ehemaligen Kollegen

Patrick Fabian erlitt im Pokalspiel bei Eintracht Frankfurt eine Knieverletzung und droht für das Sandhausen-Spiel auszufallen

München - Der 1. FC Kaiserslautern will den Schwung aus dem Pokal mitnehmen. Vier Tage nach dem 3:1-Erfolg über Hertha BSC peilt der FCK auch in der 2. Bundesliga den ersten Sieg unter Coach Kosta Runjaic an. Aber der wieder erstarkte TSV 1860 München hat etwas dagegen.
Auch für den Tabellenletzten FC Ingolstadt diente der 2:0-Sieg im Pokal am Dienstag beim FSV Frankfurt als Mutmacher. Entsprechend groß ist der Respekt bei Michael Frontzeck, Trainer des kommenden Gegners FC St. Pauli. Der VfL Bochum hat hingegen nur gute Erfahrungen, wenn es gegen den SV Sandhausen geht. Allerdings können die Kurpfälzer in dieser Saison mit einer makellosen Heimbilanz aufwarten (ab 13:15 Uhr im Live-Ticker) - die Sonntagsspiele des 9. Spieltags.
In der Liga sind die Roten Teufel seit vier Spielen sieglos. Der Sieg über Hertha im Pokal brachte den Glauben an die eigene Stärke zurück. "Wir sind alle super happy mit dem Ergebnis", sagte Trainer Runjaic. "Jetzt gilt es aber, am Sonntag in der Liga nachzulegen." Nicht dabei sind allerdings die Langzeitverletzten Florian Riedel und Albert Bunjaku. Ansonsten haben alle Lauterer den Pokalabend gegen den Bundesligisten ohne Blessuren überstanden.

Die Münchner Löwen mussten am Dienstag in der 2. Pokal-Runde sogar eine Extraschicht einlegen. Allerdings war Vize-Meister Borussia Dortmund am Ende der 120 Minuten eine Nummer zu groß. Nach der 0:2-Niederlage liegt beim Team von Friedhelm Funkel nun der Fokus auf der Liga. "Wir werden alles versuchen, damit Lautern in der Tabelle nicht an uns vorbeikommt", sagt Funkel, der zwischen 1980 und 1983 selbst das Trikot der Pfälzer trug. Auf dem Betzenberg wird Funkel nicht - wie noch gegen Dortmund - drei defensive Mittelfeldspieler aufbieten. Wer von dem Trio Stefan Wannenwetsch, Dominik Stahl und Yannick Stark schließlich aufläuft, will Funkel kurzfristig entscheiden. Ansonsten fehlt lediglich Daniel Bierofka aufgrund einer Sprunggelenksverletzung.


Fakten zum Spiel und mögliche Aufstellungen

Schiedsrichteransetzungen
Platzt der Knoten auch in der Liga? Zumindest im Pokal präsentierte sich der FCI stark verbessert und gewann beim FSV Frankfurt mit 2:0. "Es gilt so weiterzumachen wie wir uns am Mittwoch in Frankfurt präsentiert haben", sagt Cheftrainer Marco Kurz. Ob allerdings Tamas Hajnal gegen den FC St. Pauli auflaufen kann, ist noch ungewiss. Bei Almog Cohen ist Kurz hingegen optimistisch. Für Ralph Gunesch, der von 2007 bis Januar 2012 für den FC St. Pauli gespielt hat, zählen gegen seinen Ex-Club nur die drei Punkte: "Zeit für dumme Sprüche gibt es im Nachgang."

Im Vorfeld der Begegnung beim Tabellenschlusslicht will sich Gäste-Coach Frontzeck nicht von der Platzierung der Schanzer irritieren lassen. "Die Liga ist brandgefährlich", sagt Frontzeck, der auf den rot-gesperrten Markus Thorandt verzichten muss. Dafür wird wohl Jan-Philipp Kalla in die Innenverteidigung rücken: "Er hat es sich mehr als verdient, gegen Ingolstadt auf dem Platz zu stehen." Gute Chancen auf einen Einsatz hat auch Florian Kringe, der vergangene Woche als Joker den wichtigen Ausgleichstreffer gegen Fortuna Düsseldorf erzielte. "Für mich ist Flo kein Joker. Eigentlich ist er ein Stammspieler", sagt Frontzeck.


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Zwei Punkte liegt der SV Sandhausen nur hinter dem VfL Bochum. "Doch wir müssen schon an unsere Leistungsgrenze gehen, um die Punkte in Sandhausen behalten zu können", behauptet Cheftrainer Alois Schwartz, dem weiterhin Tim Kister, Nico Klotz, Lukas Kübler, Matthias Zimmermann und Radoslav Zabavnik nicht zur Verfügung stehen. Björn Kluft stieg wieder ins Mannschaftstraining ein, ist jedoch gegen Bochum noch nicht einsatzfähig. Dennoch geht Schwartz mit "breiter Brust" an die Aufgabe heran, schließlich haben die Sandhäuser zuhause noch nicht verloren.

Allerdings haben die Bochumer gegen den SVS ihrerseits eine weiße Weste, holten vergangene Saison mit zwei Siegen die optimale Ausbeute. "Wir spielen dort auf drei Punkte. Taktisch wollen wir vorgehen wie gegen Aalen, nur mit einem anderen Ausgang", sagt VfL-Trainer Peter Neururer, dessen Team in der Vorwoche mit 1:2 unterlag. Neben den langzeitverletzten Jan Gyamerah, Heiko Butscher, Felix Bastians und Selim Gündüz kommt auch für Florian Jungwirth ein Einsatz noch nicht infrage, auch wenn Jungwirth bereits wieder mit der Mannschaft trainiert. Hinter den Einsätzen von Jonas Acquistapace (grippaler Infekt) und Patrick Fabian (Blessur am Knie) stehen noch Fragezeichen.

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