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2. Bundesliga

26.07.2013 - 16:59 Uhr


Kurz gegen den "Betze-Virus"

Fast drei Jahre war Marco Kurz Trainer des 1. FC Kaiserslautern. Jetzt kehrt er mit dem FC Ingolstadt an seine alte Wirkungsstätte zurück

Kurz warnt vor allem vor der starken Offensive der "Roten Teufel" um Mohamadou Idrissou (l.) und erklärt: "Wir müssen sehr mutig spielen und kompakt stehen"

Trotz der Favoritenrolle warnt FCK-Trainer Franco Foda vor dem Gegner aus Bayern: "Ingolstadt hat eine starke Mannschaft, die Fußballspielen will. Wir haben viel Respekt vor ihnen"

München - Fast drei Jahre war Marco Kurz als Trainer für die Geschicke des 1. FC Kaiserslautern verantwortlich. 2010 führte er den Club aus der Pfalz gleich in seiner ersten Spielzeit zurück in die Bundesliga, musste gegen Ende der Abstiegssaison 2011/2012 dann aber seinen Posten räumen. Am Freitagabend kehrt der in Stuttgart geborene Fußballehrer nun auf den Betzenberg zurück: Diesmal allerdings als Trainer des FC Ingolstadt 04 (Freitag, ab 20:15 Uhr im Live-Ticker).
"Ich hatte eine tolle Zeit in Kaiserslautern. Es war eine Ehre, in einer Region Trainer zu sein, die den Fußball lebt und liebt. Das sind schon bleibende Erinnerungen. Auch ich habe den 'Betze-Virus' in mir", erklärte Kurz auf der abschließenden Pressekonferenz. Doch der Coach ist nicht der einzige "Schanzer", der eine Vergangenheit bei den "Roten Teufeln" hat: Auch sein Co-Trainer Michael Henke stand einst beim FCK an der Seitenlinie und Linksverteidiger Leon Jessen, der immer noch von der großartigen Stimmung im Fritz-Walter-Stadion schwärmt, wechselte erst im Sommer erneut auf Leihbasis aus Kaiserslautern zu den Oberbayern.

Kurz: "Können Lautern Probleme bereiten"



Gegen den beschriebenen "Betze-Virus" gilt es für den FCI nun anzukämpfen, denn nach der enttäuschenden 1:2-Heimniederlage zum Auftakt gegen den FC Erzgebirge Aue, soll nun gegen den Aufstiegsfavoriten der erste Punktgewinn her.

Wie sein Team gegen den Favoriten bestehen soll, erklärte Kurz im Vorfeld folgendermaßen: "Wir müssen sehr mutig spielen und kompakt stehen. Wichtig ist, gegen die starke Lauterer Offensive keine Fehler zu machen. Kaiserslautern ist ohne Frage stark, doch auch unsere Offensive kann dem FCK Probleme bereiten und wir werden zu Möglichkeiten kommen. Die müssen wir dann aber auch nutzen."

Mit Respekt zu drei Punkten



Trotz der Favoritenstellung und der guten Bilanz (zehn Punkte aus vier Duellen) unterschätzt in Kaiserslautern niemand die Gäste aus dem Süden. "Ingolstadt hat eine starke Mannschaft, die Fußballspielen will. Wir haben viel Respekt vor ihnen, müssen aber vor allem auf uns selber schauen. Alles was für uns zählt, sind die drei Punkte", sagte FCK-Trainer Franco Foda, der am Freitag bis auf die sich im Aufbautraining befindlichen Enis Alushi und Marc Torrejón sowie den erkrankten Ariel Borysiuk personell aus dem Vollen schöpfen kann.

Beim FC Ingolstadt steht Mittelfeldspieler und Neuzugang Alfredo Morales aufgrund einer Rotsperre nicht zur Verfügung. Auch für die Langzeitverletzten Andre Mijatovic und Malte Metzelder kommt ein Einsatz noch zu früh. Dennoch wird Kurz eine schlagkräftige Mannschaft auf den Platz schicken, die versuchen wird, den "Betze-Virus" zu bezwingen. Ob das klappt, wird der Freitagabend zeigen.

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