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2. Bundesliga

11.05.2014 - 18:05 Uhr


Highlights der Saison

Drittbester Scorer der Liga: Moritz Stoppelkamp (l.) war klar bester Offensivspieler bei 1860

Aufsteiger der Saison: Das 18-jährige Mittelfeldjuwel Julian Weigl (M.)

Wichtigster Spieler: Moritz Stoppelkamp

Zwar hätte sich auch Gabor Kiraly diesen Titel verdient, denn der Wert von ordentlichen 40 Gegentore waren einmal mehr vor allem dem Keeper-Routinier zu verdanken. Doch ohne die 19 Torbeteiligungen des ligaweit drittbesten Scorers Stoppelkamp sähe die schwache Offensiv-Bilanz des TSV (38 Tore sind der schlechteste Wert der ersten Neun) zappenduster aus. Der selbstbewusste Dribbler - neben Osako und Kiraly der einzige mit unbestreitbarem Erstliga-Format - verbesserte nicht nur seine Standards und Dribblings, sondern glänzt nun auch mit Defensiv-Arbeit und unermüdlichem Einsatz.

Aufsteiger der Saison: Julian Weigl

Der 18-Jährige ist vor allem der Gewinner der Rückrunde. Die Verletzung von Mittelfeld-Kampfmaschine Dominik Stahl schien zunächst schwer zu kompensieren, doch Weigl meisterte diese Prüfung ohne Wimpernzucken und ist nun kaum noch aus der Startelf des TSV wegzudenken. Passsicher, zweikampfstark, tolle Übersicht - die Zukunft im Münchner Mittelfeld heißt Weigl.

Tor der Saison: Lauth gegen Bochum

Es war ihm zu gönnen. 30 Spiele lang wartete 1860-Ikone Lauth auf sein drittes Saisontor, 30 Spiele. Für einen Torjäger seines Formats eine kaum vorstellbare Negativ-Serie. Erstmals in seiner Zeit in München musste sich der Rekordtorjäger dauerhaft mit der Joker-Rolle zufrieden geben. Sein Abschied stand bei seinem letzten Heim-Auftritt im eigentlich bedeutungslosen Spiel gegen Bochum schon fest. Dennoch feierten die Löwen-Fans "ihren" Benny beim 2:0 in der Nachspielzeit noch einmal wie zu besten Bundesliga-Zeiten. Ein letztes Mal.

Das bleibt hängen: Stahls unheimliche Serie

Als Torjäger war Dominik Stahl vor dieser Saison wirklich nicht bekannt gewesen. In 89 Zweitliga-Spielen brachte er es gerade einmal auf fünf Treffer. Zwischen dem 13. und 17. Spieltag jedoch glänzte der Mittelfeld-Abräumer in vier Spielen in Folge als Goalgetter, dreimal davon als Siegtorschütze. "So eine Serie habe ich noch nicht erlebt. Das ist einfach Wahnsinn", sagte der 26-Jährige. Die Serie von vier Löwen-Siegen und vier Stahl-Toren in Folge endete mit einem 0:2 gegen St. Pauli allerdings ebenso abrupt, wie sie begonnen hatte.

Tops:

  • Zur Winterpause träumte 1860 noch von der Bundesliga, lag nur drei Punkte hinter dem 3. Rang. Am Ende fehlten zwölf Punkte zur Relegation. 

  • Nur Kaiserslautern ließ weniger Gegentore nach Flanken zu (drei) als 1860 München (vier). 

  • Die Mittelfeldspieler von 1860 München gaben die meisten Torschüsse ligaweit ab (313). 

  • Nur Ingolstadt ließ weniger Kopfball-Gegentore zu (drei) als 1860 München (vier). 

  • 1860 München blieb nach Eckbällen ohne Gegentor. 

Flops:

  • 1860 München stellte die harmlosesten Stürmer der Liga, nur zehn Stürmertore standen zu Buche.  Einzig Winter-Einkauf Yuya Osako war ein Lichtblick (sechs Tore).

  • Einzig im Strafraum von St. Pauli kamen die Gegner öfter zum Torschuss (307 Mal) als im 16er von 1860 München (303 Mal). 

  • Nur gegen zwei Teams kamen die Gegner öfter zum Torschuss als gegen 1860 München (524 Mal). 

  • Kein Team erzielte weniger Kontertore als 1860 München (drei). 

  • Kein Team ließ mehr Gegentore nach Steilpässen zu als 1860 München (zehn). 

Christoph Gschoßmann

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