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2. Bundesliga

03.10.2013 - 22:50 Uhr


FCK selbstbewusst - Union empfängt SVS

Der FCK ist voll im Tritt. Nach dem Pokalsieg gegen Hertha BSC folgte ein 3:0-Heimerfolg gegen 1860 München. Bei der Arminia Bielefeld soll die entfachte Aufbruchstimmung weiter Bestand haben. Die Hausherren...(©Imago)

...müssen dabei weiterhin auf Sebastian Hille verzichten. Schon beim Pokalspiel gegen Bayer 04 Leverkusen plagte sich der Mittelfeldakteuer mit Sprunggelenkproblemen herum. Ein Einsatz gegen den FCK kommt noch zu früh

An dieses Tor wird sich Philipp Tschauner (r.) wohl noch lange erinnern: Der Pauli-Torwart erzielte vergangene Saison in der Nachspielzeit gegen Paderborn den 2:2-Ausgleichstreffer. Nun kommt es erneut zum Duell mit den Ostwestfalen

München - Den Auftakt zum 10. Spieltag der 2. Bundesliga bestreiten am Freitagabend gleich fünf Teams aus dem oberen Tabellendrittel. Zwischen Arminia Bielefeld und dem 1. FC Kaiserslautern kommt es dabei sogar zum direkten Duell: Der Fünfte trifft auf den Sechsten.
Außerdem empfängt der Tabellendritte Union Berlin den SV Sandhausen. Am Millerntor treffen gleich mehrere Spieler des FC St. Pauli und des SC Paderborn auf ihre jeweiligen Ex-Clubs. Pauli-Torwart Philipp Tschauner ist zwar kein ehemaliger Ostwestfale, geht jedoch trotzdem mit einer ganz besonderen Erinnerung in das Spiel (alle Partien ab 18:15 Uhr im Live-Ticker).
Die Arminen sind sicher die Überraschungsmannschaft der 2. Liga. Auch wenn es am letzten Spieltag eine 2:4-Pleite bei Energie Cottbus setzte, wurden die Ostwestfalen aus dem oberen Tabellendrittel nicht verdrängt. Auf die nächste Aufgabe daheim gegen Kaiserslautern blicken die Ostwestfalen daher optimistisch. Der Kader ist weitestgehend gesund, nur hinter dem Einsatz Tim Jerat steht noch ein kleines Fragezeichen. Eine Berufung von Sebastian Hille kommt dagegen noch zu früh. Von neuen Zielen möchte der Coach Stefan Krämer im Vorfeld aber nichts wissen: "Unser oberstes Ziel lautet weiterhin der Klassenerhalt."

Ein ganz anderes Ziel verfolgt man in der Pfalz: den Wiederaufstieg. Den sah man schon früh in der Saison gefährdet und zog personelle Konsequenzen. Kosta Runjaic übernham das Ruder und entfachte eine wahre Aufbruchsstimmung. Nach einem Remis in Köln und dem Pokalerfolg daheim gegen Hertha BSC folgte ein 3:0-Heimerfolg gegen 1860 München. Die Roten Teufel sind voll in der Spur. Coach Runjaic ist vor der Partie bei der Arminia guter Dinge und weiß, woraus es ankommt: "Wenn wir uns auf unsere Spielweise und die Basics konzentrieren, können wir zuversichtlich sein, dass wir auch in Bielefeld punkten können." Personell sieht es gut aus bei den Lautereren. Neben den Langzeitverletzten Albert Bunjaku und Florian Riedel fällt nur Christopher Drazan aus.


Fakten zum Spiel und mögliche Aufstellungen

Schiedsrichteransetzungen
An das letzte Aufeinandertreffen zwischen dem FC St. Pauli und dem SC Paderborn kann sich ein Hamburger wohl noch ganz genau erinnen: Philipp Tschauner. Der Schlussmann erzielte am 27. Spieltag der letzten Saison daheim gegen die Ostwestfalen in der Nachspielzeit den 2:2-Ausgleich. "Durch einen Husarenstreich von Philipp konnten wir am Ende noch einen Punkt mitnehmen", erinnert sich Coach Michael Frontzeck. Gegen zwei Punkte mehr hätten die Hamburger beim kommenden Heimspiel gegen den SCP sicher nichts. Frontzeck kennt die Voraussetzungen für einen Dreier: "Wir müssen Geduld aufbringen und einen kühlen Kopf bewahren." Allerdings müssen die Hamburger in Dennis Daube (Reha), Fabian Boll (Bänderris) und Christopher Buchtmann (Sperre) auf drei zentrale Mittelfeldspieler verzichten. Ebenfalls nicht dabei sind Sebastian Schachten und und Florian Mohr (beide Trainingsrückstand) - zwei Ex-Paderborner.

Die Ostwestfalen kennen sich also mit Kiezkickern aus, auch wenn mit Mahir Saglik - nach dem Abgang von Deniz Naki - nur noch ein Ex-Paulianer im Kader steht. Auf ein Gastgeschenk zum Wiedersehen kann man jedoch verzichten, läuft es doch zurzeit alles andere als rund. Nach dem Pokal-Aus in Saarbrücken und der Pleite gegen Union Berlin wollen die Paderborner nun wieder ein anderes Gesicht zeigen. "Wir haben in den letzten Tagen viel gesprochen und im Training gut gearbeitet. Jetzt gilt es, die Verunsicherung abzuschütteln und mutig nach vorne zu spielen", erläutert Trainer Andre Breitenreiter. Dabei muss der Coach sicher auf Thomas Bertels (Knieprobleme) und Marc Vucinovic (Berufsschule) verzichten. Für den verletzten Innenverteidiger Patrick Ziegler rückt Christian Strohdiek in die Startelf.


Fakten zum Spiel und mögliche Aufstellungen

Schiedsrichteransetzungen
Union ist voll auf Kurs, auch die letzte Englische Woche hat das Team von Coach Uwe Neuhaus erfolgreich hinter sich gebracht. Nach dem Pokalsieg in Osnabrück folgte ein klarer Auswärtserfolg in Paderborn. Das ist jedoch kein Grund für die Eisernen, den SVS zu unterschätzen. "Nach der letzten sehr erfolgreichen Woche denkt jeder, dass wir gegen Sandhausen 3:0 oder 4:0 gewinnen werden. Ich glaube, wir sollten richtig aufpassen", stellt Verteidiger Roberto Puncec klar. Personell hat Uwe Neuhaus die Qual der Wahl. Nur die Langzeitverletzten Ahmed Waseem Razeek und Björn Jopek (beide Kreuzband) und Mario Eggimann (Aufbautraining) fallen aus. Gegen Sandhausen möchten die Eisernen daheim wieder eine Macht werden, denn nur sechs der 17 Zähler konnten die Schützlinge von Neuhaus an der Alten Försterei ergattern.

Sandhausen hat in Berlin trotzdem eine hohe Hürde zu meistern. Die Köpenicker gehören zu den Aufstiegsfavoriten. Der Respekt vor den Hauptstädtern hält sich bei den Sandhäusern jedoch in Grenzen. "Nachdem wir in dieser Saison durchweg ordentlich und erfolgreich gespielt haben, hierbei auch die Disziplin und der Teamgeist stimmte, fahren wir selbstbewusst und mit breiter Brust nach Berlin und wollen nicht mit leeren Händen zurückkehren", gibt sich Trainer Alois Schwartz selbstbewusst. Die erfolgreichen Englischen Wochen geben ihm recht. Nach dem Pokalsieg gegen Wiedenbrück folgte ein Heimerfolg gegen den VfL Bochum. Weiterhin nicht dabei aufgrund von Verletzungen sind Tim Kister, Nico Klotz, Lukas Kübler, Radoslav Zabavnik und Björn Kluft. Ob Ranisav Jovanovic (Knieprobleme) auflaufen kann, steht noch nicht fest.


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Yannik Schmidt
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