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2. Bundesliga

25.10.2013 - 12:45 Uhr


Duelle auf Augenhöhe

Blick nach oben: Nach fünf Spielen ohne Niederlage rücken die Fortunen von Trainer Mike Büskens immer näher an die Aufstiegsränge heran

Düsseldorf muss gegen Paderborn ohne Verteidiger Dustin Bomheuer (M.) auskommen

Der Einsatz von Frankfurts Joni Kauko (r.) ist gefährdet

München - Einmal 16 Punkte, drei Mal 15 Punkte. So sieht die bisherige Ausbeute der vier Clubs aus, die am Samstagnachmittag in der 2. Bundesliga im Einsatz sind. Zwischen Düsseldorf und Paderborn sowie Frankfurt und Aalen sind also zwei Duelle auf Augenhöhe zu erwarten.
Die Gewinner dieser Aufeinandertreffen schnuppern dann im Optimalfall sogar an den Aufstiegsplätzen (ab 12:45 Uhr im Live-Ticker).
In Düsseldorf läuft's. Die Rheinländer sind seit nunmehr fünf Spielen ungeschlagen, nach drei Remis gab es zuletzt gegen Fürth und Ingolstadt zwei Siege. Dadurch steht die Elf von Mike Büskens vor dem Spieltag mit 16 Punkten auf Rang 6. "Den zuletzt eingeschlagenen Weg wollen wir weitergehen", sagte Büskens. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt nur noch vier Zähler. In Ingolstadt hat die Fortuna nach 390 Tagen endlich wieder auswärts gewonnen. "Die Fans haben das nach den vielen unbefriedigenden Reisen mehr als verdient", erklärte der Trainer. Der 45-Jährige muss am Samstag auf Innenverteidiger Dustin Bomheuer (Kniebeschwerden) und Angreifer Aristide Bance (Trainingsrückstand) verzichten. Aufpassen müssen Adam Bodzek und Tobias Levels. Das Duo hat bereits vier Gelbe Karten gesammelt und müsste bei einer weiteren Verwarnung einmal aussetzen.

Paderborns Coach Andre Breitenreiter kann nach zwei Siegen in Serie (auf St. Pauli und gegen Frankfurt) in Düsseldorf personell aus dem Vollen schöpfen. Innenverteidiger Christian Strohdiek und Stürmer Rick ten Voorde kehren in den Kader der Ostwestfalen zurück. "Alle Spieler haben hervorragend trainiert und Gas gegeben. Es wird einige Härtefälle geben, da nicht alle Spieler dabei sein können", sagte Breitenreiter. Mit dem zweiten Auswärtssieg der Saison könnten die Paderborner sogar am Gegner vorbeiziehen. Und die Chancen darauf stehen nicht so schlecht, wenn man der Statistik glaubt. In den letzten fünf Spielen gegen Düsseldorf blieb der SC ungeschlagen (drei Remis, zwei Niederlagen).

Fakten zum Spiel und mögliche Aufstellungen

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Am Bornheimer Hang läuft es auch in der laufenden Saison wieder richtig gut. Die Ausbeute bestätigt die Leistungen der Möhlmann-Elf aus dem Vorjahr, als der FSV bis zum Schluss um den Relegationsplatz mitspielte. 15 Punkte haben die Hessen bislang gesammelt. Personell wird es vor dem Spiel gegen Aalen aber etwas eng für die Frankfurter. Tim Heubach (Aufbautraining nach Adduktoren-Operation) und Chhunly Pagenburg (Rückenprobleme) fallen definitiv aus. Die Einsätze von Joni Kauko, Markus Ziereis und Nikita Rukavytsya sind laut Aussage von Trainer Benno Möhlmann fraglich. Dennoch soll gerade zuhause ein Sieg her. "Unsere Fans unterstützen uns positiv und schaffen eine Atmosphäre, in der wir uns wohlfühlen", sagte Möhlmann.

Es hätten wohl nicht viele Experten erwartet, dass Aalen nach elf Spielen im gesicherten Mittelfeld der Tabelle stehen würde. 15 Punkte holte die Mannschaft von Stephan Ruthenbeck bislang. Am vergangenen Wochenende schossen Robert Lechleiter und Co. Arminia Bielefeld mit 3:0 aus dem Stadion. Da geriet selbst Ruthenbeck ins Schwärmen: "Ich bin der größte Fan meines Teams."

Der 41-Jährige hat vor dem Spiel bei den Hessen aber noch kleine Sorgen. Benjamin Hübner, der sich mit einer Mandelentzündung plagt, droht auszufallen. Dafür ist Abwehrkollege Oliver Barth wieder einsatzbereit. Beim Gastspiel in Frankfurt hat der VfR nach der 1:6-Niederlage in der Vorsaison ohnehin noch etwas gutzumachen.

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