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2. Bundesliga

24.07.2013 - 11:41 Uhr


Derby-Fieber in Köln: "Spiel des Jahres"

Ausverkauftes Haus in Köln: Die Stimmung im RheinEnergieStadion am Sonntag wird großartig sein

Vor zwei Jahren trug der aktuelle FC-Stürmer Thomas Bröker (hier im Trikot der Fortuna) maßgeblich zum Aufstieg der Düsseldorfer bei

Auch für Adam Matuschyk geht es gegen die ehemaligen Kollegen: "Jetzt sind wir Konkurrenten. Nach dem Spiel sprechen wir wieder."

"Ich werde versuchen, das Spiel zu genießen", freut sich auch Peter Stöger, der Düsseldorf ausdrücklich lobt

Köln - Das RheinEnergieStadion ist bereits seit Wochen ausverkauft. Rund um das Geißbockheim ist die Vorfreude auf das Heimspiel gegen den rheinischen Nachbarn Fortuna Düsseldorf am Sonntag förmlich greifbar.
Zuletzt trafen die Teams im Jahr 1999 in einem Pflichtspiel aufeinander. Rund 14 Jahre später ist die Derbywoche nun wieder eingeläutet.

Bröker und Matuschyk treffen auf Ex-Verein



"Das ist ein außergewöhnliches Spiel. Nicht nur für mich, sondern für den ganzen Verein. Wir fiebern alle darauf hin", sagt Thomas Bröker. Der 28-jährige Angreifer des 1. FC Köln schnürte bei insgesamt 61 Pflichtspielen seine Fußballstiefel für die Fortunen. In der Aufstiegssaison der Düsseldorfer im Jahr 2012 zählte er mit zehn Toren und zehn Vorlagen zu den Leistungsträgern der Mannschaft. Dementsprechend weiß Bröker genau, was den FC am Wochenende erwarten wird: "Düsseldorf hat die Mannschaft nach dem Abstieg weitestgehend zusammengehalten und punktuell verstärkt. Sie haben eine eingespielte Truppe. Zum Auftakt so ein Spiel zu gewinnen, das wäre schon sehr wichtig für uns."

Auch Adam Matuschyk, während der Saison 2011/12 für ein halbes Jahr an die Fortuna ausgeliehen, blickt dem Spiel mit großer Vorfreude entgegen: "Köln gegen Düsseldorf, das ist das Spiel des Jahres! Die Hütte wird ausverkauft und die Stimmung, wie immer, richtig top sein. Jeder ist topmotiviert." Dass Düsseldorf am 1. Spieltag bereits einen Dreier einfuhr, während der FC in Dresden einen Punkt entführte, sieht Matuschyk gelassen: "Die Ausgangssituation ist uninteressant. Das einzige was zählt, ist der Spielausgang am Sonntag." Kontakt zu ehemaligen Mannschaftskollegen wird er im Vorfeld nicht suchen. "Jetzt sind wir Konkurrenten. Nach dem Spiel sprechen wir wieder."

Stöger beendruckt von Düsseldorfs Kampfkraft



Für FC-Trainer Peter Stöger, der mit Austria Wien bereits das ein oder andere Derby erlebte, bedeutet die Partie gegen Fortuna Düsseldorf die Heimpremiere im RheinEnergieStadion. "Die Saisoneröffnung ohne ein Spiel war schon sehr beeindruckend für mich. Ich werde versuchen, das Spiel zu genießen", sagt Stöger: "Ich werde eine Mannschaft ins Rennen schicken, die total fokussiert und vorbereitet ist auf den Gegner." Zusammen mit Jörg Schmadtke, Geschäftsführer Sport, beobachtete er den kommenden Gegner beim Heimsieg gegen Energie Cottbus.

"Ich bin beeindruckt von der Kampfkraft, davon, was Düsseldorf in das Spiel investiert hat. Wir haben Informationen gesammelt und niedergeschrieben. Das werden wir intern in der Gruppe besprechen." Die verbleidenden Tage vor dem Derby wird das Trainerteam nutzen, um letzte, wichtige Erkenntnisse zu sammeln. "Die Gruppe, die in die erste Elf drängt, wird größer. Das ist erfreulich", zeigt sich Stöger zufrieden mit den bisherigen Trainingsleistungen seiner Spieler.
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