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2. Bundesliga

12.05.2014 - 08:05 Uhr


Bakalorz: "Ich habe zum Fußballgott gebetet“

Prost Aufstieg! Marvin Bakalorz betätigt sich als Bierausschenker

Zuvor half Bakalorz (r.) mit, den 2:1-Sieg gegen Aalen unter Dach und Fach zu bringen

SC-Coach Andre Breitenreiter bekam den ein oder anderen Spritzer Gerstensaft ab

Paderborn - Es ist vollbracht. Der SC Paderborn hat den Aufstieg in die Bundesliga perfekt gemacht - der erste überhaupt in der noch jungen Vereinsgeschichte. Mit einem knappen 2:1-Erfolg über den VfR Aalen krönten die Ostwestfalen eine einzigartige Saison und beförderten sich in das Land der Träume (Der Aufstiegs-Ticker).

Offensivmann Marvin Bakalorz sprach kurz nach dem Abpfiff  mit bundesliga.de über seine Gefühlslage so kurz nach dem historischen Triumph, die längsten drei Minuten seines Lebens und ein Stoßgebet zum Fußballgott. 

bundesliga.de: Herr Bakalorz, herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg in die Bundesliga. Haben Sie es so kurz nach dem Spiel überhaupt schon realisiert?

Marvin Bakalorz: Nein, ich kann es kaum fassen. Niemand konnte damit rechnen. Klar, wir standen gut in der Tabelle. Aber, dass wir jetzt wirklich aufgestiegen sind, ist einfach unglaublich. Vereinen wie Köln oder Kaiserslautern traut man das zu, aber mit uns hat einfach mal gar keiner gerechnet. So aufzusteigen ist einfach geil. Ich kann es noch gar nicht so richtig in Worte fassen.

bundesliga.de: Die Partie begann alles andere als optimal. Sie und ihre Mannschaft gingen frühzeitig in Rückstand. Hatten Sie nach dem Gegentor Bammel, dass das mit dem direkten Aufstieg vielleicht doch nichts wird?

Bakalorz: Nein, weil wir wissen wie stark wir sind. Uns ist es schon öfter passiert, dass wir 0:1 zurückgelegen haben. Das was heute passiert ist, wie wir zurückgekommen sind, spiegelt die komplette Saison wider. Wir sind enorm stark, wissen genau was der andere kann. Jeder hängt sich für den anderen voll rein. Wir haben Geschichte geschrieben. Unsere Namen werden sicher hier im Stadion irgendwo verewigt werden.

bundesliga.de: Bis zum Schluss war die Partie eng. Aalen hat nochmal richtig Druck gemacht.  Wie haben Sie die letzten drei Minuten erlebt?

Bakalorz: Das waren die längsten drei Minuten meines Lebens. Ich bin ausgewechselt worden, stand draußen und habe nur noch zum Fußballgott gebetet, dass er alles so lässt wie es ist.

bundesliga: Waren Sie und ihre Teamkollegen über den Zwischenstand von Fürth während des Spiels informiert?

Bakalorz: Zu keinem Zeitpunkt haben wir was aus Fürth mitbekommen. Das war uns ehrlich gesagt auch total egal.

bundesliga.de: Sie haben während ihrer Zeit bei Eintracht Frankfurt schon mal Bundesliga gespielt. Konnten Sie den anderen schon mal einen Vorgeschmack geben?

Bakalorz: Meine Minuten in der Bundesliga sind überschaubar, von daher konnte ich den Jungs nicht wirklich was dazu sagen. Wir freuen uns alle riesig auf die kommende Saison. Als Fußballer willst du immer in der 1. Liga spielen. Wir können uns jetzt auf das Westfalenstadion, Allianz Arena, in Gladbach und auf Schalke freuen. Ich kann es immer noch nicht glauben.

bundesliga.de:  Was ist für den Abend jetzt noch geplant?

Bakalorz: Jetzt wird gefeiert bis es nicht mehr geht. Paderborn hat das einfach auch mal verdient. Wenn man sieht, wie nett die Menschen hier einfach sind und vor allem wie fußballverrückt. Es freut mich einfach total.

Das Gespräch führte Yannik Schmidt

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