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2. Bundesliga

16.07.2013 - 11:54 Uhr


2. Bundesliga: Zehn Fakten vor dem Saisonstart

Der 1. FC Kaiserslautern scheiterte in der vergangenen Saison nur knapp am Aufstieg

Trainer Mike Büskens will mit Fortuna Düsseldorf zurück in die Bundesliga

Rekorde und Tradition, von groß bis klein, von jung bis alt: Die 2. Bundesliga in Zahlen...

München - Nach der Sommerpause startet am Freitag die 2. Bundesliga mit drei Spielen in die neue Saison - drei Wochen, bevor auch in der Bundesliga der Ball wieder rollt. Doch was erwartet die Fans in der kommenden Spielzeit? Welche Neuerungen gibt es? bundesliga.de hat die zehn wichtigsten Fakten vor dem Start im "Unterhaus" zusammengestellt.
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Geänderte Anstoßzeiten

Die Fans haben am Freitagabend eine halbe Stunde länger Zeit, ins Stadion zu kommen. Statt 18 Uhr gilt ab der Saison 2013/14 18:30 Uhr als neue Anstoßzeit. Außerdem gibt es an den ersten beiden Spieltagen, wenn in der Bundesliga der Ball noch nicht rollt, noch weitere Anstoßzeiten: Am Freitagabend um 20:30 Uhr, sowie am Samstag- und Sonntagnachmittag findet jeweils um 15:30 Uhr eine Begegnung statt. Die einzlnen Paarungen am 1. Spieltag mit allen Anstoßzeiten finden Sie hier!

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Keine Neulinge

Seit der Saison 1981/82 ist die 2. Bundesliga eingleisig, seit 1994/95 wird sie mit 18 Mannschaften ausgespielt. Während es in der vergangenen Saison mit dem SV Sandhausen und dem VfR Aalen gleich zwei Vereine ihr Debüt im "Unterhaus" feierten, gibt es in der kommenden Saison keine Neulinge. Im Gegenteil: Mit Fortuna Düsseldorf, der SpVgg Greuther Fürth, dem Karlsruher SC und Arminia Bielefeld kehren vier Traditionsclubs zurück, die die Attraktivität der 2. Bundesliga weiter steigern.

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Zuschauerandrang

Die 2. Bundesliga wird von den Fans hervorragend angenommen. In der vergangenen Spielzeit strömten im Schnitt knapp 17.000 Zuschauer in die Stadien - durchaus beachtlich, wenn man bedenkt, dass es beispielsweise in der französischen Ligue 1 mit durchschnittlich 19.211 Zuschauer gar nicht so viele mehr sind. Noch vor zehn Jahren lagen die Durchschnittszahlen unter 10.000 - damit strömten in der abgelaufenen Spielzeit etwa doppelt so viele Zuschauer in die Stadien als in der Saison 2003/04 (8.595). Mit Düsseldorf, Greuther Fürth, dem KSC und Bielefeld dürften sich die Zahlen nicht verschlechtern.

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Wirtschaftliches Erfolgsmodell

Dass die 2. Bundesliga ein wirtschaftliches Erfolgsmodell ist, liegt unter anderem am Solidarpakt. Anders als beispielsweise in Italien oder Spanien partizipiert die 2. Bundesliga mit 20 Prozent an den TV-Einnahmen. Im Vergleich zum Vorjahr konnten 2011/12 die Einnahmen um 7,4 Prozent auf 384,5 Millionen Euro gesteigert werden - es war der höchste Umsatz aller Zeiten. "Die 2. Bundesliga kann sich auch dank des gerechten Verteilungsschlüssels auf diesem hohen Niveau bewegen", sagt DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig.

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Viel Tradition im Unterhaus

Elf Zweitligisten, das heißt fast zwei Drittel der 18 Vereine, spielten bereits in der Bundesliga: Fortuna Düsseldorf, der 1. FC Kaiserslautern, der 1. FC Köln, Dynamo Dresden, der VfL Bochum, der FC St. Pauli, 1860 München, Arminia Bielefeld, Greuther Fürth, der Karlsruher SC und Energie Cottbus können auf eine mehr oder weniger große Tradition in der deutschen Eliteklasse verweisen. Bereits am 2. Spieltag steht das große Rheinderby zwischen dem 1. FC Köln und Fortuna Düsseldorf auf dem Programm.

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"Löwen" als "Dinos"

Der TSV 1860 München hat mit neun Jahren in Folge die mit Abstand größte Ligazugehörigkeit aller 18 Vereine. Fünf Jahre lang dabei ist der FSV Frankfurt, der damit eine Spielzeit mehr auf dem Buckel hat als das Trio Union Berlin, Energie Cottbus und SC Paderborn. Für die "Löwen" soll das zehnte Jahr in der 2. Bundesliga vorerst das letzte sein, haben sie doch den Aufstieg als Saisonziel ausgegeben. Die einstigen "Unabsteigbaren" vom VfL Bochum haben es sich seit 2010/11 in der 2. Bundesliga bequem gemacht.

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Geglückte Generalproben

Dass die meisten Zweitligisten ihre Arbeit in der Vorbereitung gemacht haben, stellten sie nicht zuletzt am vergangenen Wochenende unter Beweis. Ob Düsseldorfs 3:2-Sieg gegen den AS Monaco, Union Berlins 3:0 gegen Celtic Glasgow oder Ingolstadts 1:0 gegen Mönchengladbach - fast alle Generalproben liefen wie geschmiert. Fürth, Köln, Union, Cottbus, Ingolstadt, Aue, Sandhausen und Bielefeld schafften es sogar, ohne Niederlage durch ihre Vorbereitungsspiele zu kommen.

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Aufstiegsfavoriten

Auf den ersten Blick scheint es keine ausgewiesenen Aufstiegsfavoriten zu geben - neben Absteiger Düsseldorf werden vor allem Kaiserslautern, Köln und Union Berlin genannt. Immerhin fünf der 18 aktuellen Zweitliga-Trainer haben bereits Bundesliga-Aufstiege in ihrer Vita stehen: Peter Neururer, Benno Möhlmann, Rudi Bommer, Marco Kurz und Mike Büskens."Es gibt nichts Dümmeres als den Spruch, man sei zu früh aufgestiegen. Das ist Quatsch! Man kann gar nicht früh genug aufsteigen", sagt Bochum-Coach Peter Neururer im bundesliga.de-Interview.

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Beim Tippspiel tolle Preise abräumen!

Friedhelm Funkel hat für bundesliga.de bereits den 1. Spieltag getippt. Für den ehemaligen Franfurter Cheftrainer wird der 1. FC Kaiserslautern dank eines 3:1-Sieges in Paderborn erster Tabellenführer. Von den beiden Aufsteigern holt seiner Meinung nach nur Bielefeld einen Punkt (1:1 in Fürth), während der KSC 0:2 beim FSV Frankfurt verliert. Und wie schätzen Sie die 2. Bundesliga ein? Beweisen Sie im kostenlosen Tippspiel von bundesliga.de Ihr Fußballwissen! Es warten wieder tolle Preise auf Sie!

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Rundum-glücklich-Paket

Auch in der kommenden Saison bietet bundesliga.de wieder den vollen Service für die 2. Bundesliga an. Mit unserem Live-Ticker informieren wir Sie über jedes der 306 Spiele, nebenbei können Sie die Live-Daten wie Zweikampfbilanzen, Fouls, gelaufene Kilometer oder Passquoten aller eingesetzten Spieler abgreifen. Sie wollen mögliche Konstellationen schon vorher durchtippen? Mit dem Tabellenrechner ist das kein Problem! Im großen Stadion-Guide finden Sie zudem alle Infos zu den Arenen der 2. Bundesliga. Zur Einstimmung finden Sie auf der großen Saisonvorschau ein informatives Paket zu jedem Club - mit Vorschautext, Trainerinterview, Wechselbörse, Sommerfahrplan und Fakten.

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