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2. Bundesliga

01.01.1970 - 01:00 Uhr


Zweitligisten im Check - Teil 2

München - Sechs Spieltage sind absolviert in der 2. Bundesliga, und die ersten Tendenzen sind schon erkennbar.
bundesliga.de analysiert, was im bisherigen Saisonverlauf gut lief und was besser werden muss. In Teil 2 stehen die Clubs auf den Plätzen 10 bis 18 im Fokus.
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VfL Bochum

Acht Punkte nach sechs Spielen sind in Ordnung, mehr aber auch nicht, denn: Der VfL kann mehr. Bochum hat sich mit großen Namen verstärkt und das Potenzial, weiter oben mitzuspielen. Der 4:2-Heimsieg gegen Paderborn nach 0:2-Rückstand zur Pause könnte ein Weckruf gewesen sein. Allerdings steht nach der Länderspielpause mit dem Spiel bei Spitzenreiter Fürth ein ganz schwerer Brocken auf dem Programm.

Positiv: Bochum gab die meisten Torschüsse ab, 97 Mal zielte der VfL in Richtung Tor.
Negativ: Bochum gestattete den Gegnern die meisten Großchancen, elf Mal stand ein Gegner relativ frei und unbedrängt einschussbereit vor dem Tor.

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Arminia Bielefeld

Als Aufsteiger steht Arminia Bielefeld mit acht Punkten aus sechs Spielen sehr gut da. Allerdings sind elf Gegentore zu viel. Zeigte der DSC am 1. Spieltag bei Fürth noch zu großen Respekt vor dem Gegner, haben die Ost-Westfalen diesen mittlerweile abgelegt und zuletzt Fortuna Düsseldorf nach Rückstand mit 4:2 bezwungen. Dennoch sollte die Arminia in den kommenden Partien gegen Aue und Sandhausen punkten, um sich vom Keller fernzuhalten (Tabelle).

Positiv: Drei Mal trafen die Einwechselspieler von Bielefeld - Ligaspitze (mit anderen).
Negativ: Bei keinem Team führte ein gegnerischer Freistoß häufiger zu einem Gegentor als bei Bielefeld (drei Mal).

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FC St. Pauli

Dem ordentlichen Start ließ der FC St. Pauli ein Formtief folgen, fuhr nur noch vier Punkte aus vier Partien ein. Da kam die Länderspielpause gerade recht, um den Kopf frei zu bekommen - mit Erfolg: Beim Test gegen Bremen (4:1) glänzte die Frontzeck-Elf und tankte Selbstvertrauen. Fin Bartels ist sich jedenfalls sicher, "dass wir auf Dauer etwas Gutes schaffen können".

Positiv: St. Pauli erzielte drei Tore nach einem Freistoß - Ligaspitze.
Negativ: St. Pauli ist die anfälligste Mannschaft bei ruhenden Bällen, sechs Mal führte eine Standardsituation zu einem Gegentor.

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VfR Aalen

Die zweite Saison in einer neuen Liga ist bekanntlich die schwerste. Diese Regel scheint sich auch für Aalen zu bestätigen. Hatte der VfR vergangene Saison nie etwas mit dem Abstiegskampf zu tun, ist dieser aktuell nicht mehr allzu weit entfernt. Gegen Kaiserslautern (4:0) hat die Mannschaft von Stefan Ruthenbeck gezeigt, was sie kann, allerdings gegen Cottbus (1:5) auch gezeigt, wie es nicht geht (Ergebnisse). Insgesamt fehlt dem Spiel der Aalener noch die Konstanz.

Positiv: Aalen gewann 55,5 Prozent der Defensiv-Zweikämpfe - Ligaspitze.
Negativ: Aalen hat die schwächste Trefferquote der Liga: Durchschnittlich benötigte der VfR 18,2 Torschüsse für ein Tor.

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Fortuna Düsseldorf

So hat man sich das in Düsseldorf nicht vorgestellt. Nach sechs Spielen steckt die Fortuna mit nur sieben Punkten im Tabellenkeller. Dabei war eigentlich der Wiederaufstieg das erklärte Ziel. "Wir wollen nächste Saison wieder erstklassig spielen", hatte Torhüter Fabian Giefer nach dem 5. Spieltag noch gesagt. Doch im nächsten Spiel in Bielefeld gab's wieder einen Dämpfer. Der Abstand zu Rang 2 beträgt derzeit vier Punkte, Rang 17 ist nur zwei Zähler entfernt (zum Tabellenrechner) ...

Positiv: Düsseldorf hat die wenigsten Torschüsse zugelassen (56).
Negativ: Düsseldorf spielte am häufigsten Foul (119 Mal).

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SV Sandhausen

Mit viel Glück in der 2. Bundesliga geblieben, steckt Sandhausen einmal mehr im Tabellenkeller. Nach dem überraschenden 2:0-Sieg bei den Löwen hat der SVS nun jedoch sechs Punkte auf dem Konto und neuen Mut geschöpft. "Wir haben uns endlich einmal belohnt", sagte Trainer Alois Schwartz, nachdem seine Mannschaft zuvor oft auf "Augenhöhe mit dem Gegner" gewesen sei, den Ertrag aber nicht geerntet habe. Der SVS hat nämlich noch Schwierigkeiten mit der Torgefahr aus dem Spiel heraus (s.u.).

Positiv: Sandhausen ist nach Flanken noch ohne Gegentor.
Negativ: Sandhausen erzielte die wenigsten Tore aus dem laufenden Spiel (nur zwei).

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SC Paderborn

Über den Kampf ins Spiel findet der SC Paderborn. Die Kilometerfresser der Liga (s.u.) schienen mit zuletzt fünf Punkten aus drei Partien den Fehlstart abgehakt zu haben, mussten sich dann aber in Bochum mit 2:4 geschlagen geben. Doch auch dieser Niederlage lässt sich Positives abringen, immerhin führten die Westfalen zur Pause mit 2:0. Zuletzt im Test gegen Osnabrück blieb die Mannschaft von Andre Breitenreiter sogar ohne Gegentor - eine Leistung, die in der Liga erst ein Mal glückte.

Positiv: Kein Team ist lauffreudiger als Paderborn: Durchschnittlich spulten die Spieler von Paderborn 120,1 Kilometer pro Spiel ab.
Negativ: Paderborn ist die Mannschaft mit den meisten Gegentoren, kassierte 13 Gegentreffer.

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FC Ingolstadt

Hajnal, Eigler, Korkmaz, Özcan - die Namen deuten an, welches Potanzial im FC Ingolstadt schlummert, weswegen die Verantwortlichen mit Tabellenplatz 17 auch alles andere als zufrieden sein dürften. Bereits vergangene Saison wurden die Oberbayern als Gehimfavorit auf den Aufstieg gehandelt, aktuell müssen sie um den Klassenerhalt kämpfen. Trotz eines 1:1 bei Schlusslicht Dresden sieht Trainer Marco Kurz "die Kurve nach oben gehen". Die nächsten Spiele werden's zeigen.

Positiv: Ingolstadt traf vier Mal in der Schlussviertelstunde - Ligaspitze.
Negativ: Ingolstadt kassierte ligaweit die meisten Gegentore durch Stürmer (sieben) - kein Ruhmesblatt für die Innenverteidigung.

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Dynamo Dresden

Für Dresden wird es wohl ganz schwer. Aktuell ist die SG der einzige noch sieglose Club der 2. Bundesliga - ein Grund, warum Trainer Peter Pacult gegen Olaf Janßen ausgetauscht wurde (Meldung). "Es geht darum, die Mannschaft in der 2. Bundesliga Schritt für Schritt wieder in ruhigeres Fahrwasser zu führen", sagte Janßen bei seiner Vorstellung. Der 2:0-Erfolg im Testspiel gegen Bundesligist Borussia Mönchengladbach lässt die Fans des Traditionsvereins immerhin auf einen Aufschwung hoffen.

Positiv: Dresden ist nach Eckbällen noch ohne Gegentor.
Negativ: Dresden wartet noch auf das erste Saisontor nach einer Flanke.


Hier geht's zu Teil 1: Stärken und Schwächen der Teams auf den Plätzen 1 bis 9

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