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2. Bundesliga

03.08.2012 - 09:00 Uhr


Hertha will Erinnerungen wecken

Jos Luhukay (r.) schaffte 2010/11 mit dem FC Augsburg hinter der Hertha den Aufstieg

Auch in Paderborn gibt mit Stephan Schmidt (r.) ein neuer Coach die Kommandos

In der Saison 2010/11 gab es jeweils einen Heimsieg - Paderborn gewann 1:0, Berlin 2:0

Berlin - In Berlin werden wohl zwangsläufig Erinnerungen wach. An den Auftakt in die Saison 2010/11, genauer gesagt an den 20. August: Hertha BSC eröffnete nach dem Abstieg mit einem 3:2-Sieg gegen Rot-Weiß Oberhausen die neue Spielzeit - der Startschuss für die Mission Wiederaufstieg.
Der Gegner diesmal heißt zwar SC Paderborn ( ab 20:15 Uhr im Live-Ticker/Liga-Radio) und wir befinden uns ein paar Tage früher im Kalender, das Ziel des Clubs aus der Hauptstadt ist aber dasselbe: ein erster "Dreier" für die Rückkehr ins Oberhaus. "Die drei Punkte müssen in Berlin bleiben", verdeutlichte Trainer Jos Luhukay: "Wir wollen offensiv agieren. Ich will Tore sehen! Wir wollen die Zuschauer im ersten Heimspiel begeistern."

Für Berlin zählt nur ein Sieg



Das sieht auch der neue Kapitän der "Alten Dame" so. Und Peter Niemeyer, der seit 2010 seine Fußballschuhe für Hertha BSC schnürt, freut sich besonders auf das neue Amt: "Es ist eine Ehre, die Binde für solch einen tollen Verein und die Fans zu tragen." Sein Stellvertreter ist Neuzugang Peer Kluge, für den ebenfalls nur ein Sieg gegen Paderborn zählt. "Das erste Spiel ist ein Heimspiel, das müssen wir gewinnen. Ich hoffe, dass wir die Ruhe bewahren, auch wenn nicht gleich ein Tor fällt. Wichtig ist nur, dass wir die Partie gewinnen", sagte der Mittelfeldspieler.

Trainer Luhukay kann dabei noch nicht auf alle Profis zurückgreifen. Die Langzeitverletzten Pierre-Michel Lasogga (Kreuzbandriss), Shervin Radjabali-Fardi (Kreuzbandriss) und Christoph Janker (Adduktorenprobleme) fallen ohnehin aus. Maik Franz und Nikita Rukavytsya haben nach ihren Blessuren noch einen Fitnessrückstand und können ebenfalls nicht mitwirken. Zudem sind Änis Ben-Hatira (1 Spiel), Thomas Kraft (4 Spiele) und Levan Kobiashvili (6 Monate) nach den Turbulenzen im Relegations-Rückspiel gesperrt.

Können bis zum Ende hohes Tempo gehen"



Ein Selbstläufer wird die Partie gegen den letztjährigen Tabellenfünften der 2. Bundesliga ganz sicher nicht, auch wenn die Ostwestfalen gerne die Rolle des Außenseiters annehmen. "Hertha BSC hat sich klar positioniert und strebt den direkten Wiederaufstieg an", sagte Stephan Schmidt, Nachfolger von Namensvetter Roger beim SCP, im Vorfeld seines Debüts als Coach im Profifußball. "Unser Gegner hat den besten Kader der Liga, steht in der Saison aber von Beginn an unter Druck", rechnet sich Schmidt durchaus etwas aus.

Kapitän Markus Krösche und Co. wussten beim 2:1 im letzten Test gegen Werder Bremen zu überzeugen. Kein Spieler hat ernsthafte Blessuren aus dieser Partie davon getragen, so dass Schmidt die freie Auswahl hat. Die beiden neuen Stürmer Philipp Hofmann (FC Schalke 04) und Deniz Yilmaz (FSV Mainz 05) haben die Optionen für die Startaufstellung weiter erhöht. "Die Mannschaft befindet sich in einem guten Fitnesszustand. Wir können bis zum Ende der Partie hohes Tempo gehen", kündigte der neue SCP-Coach an.

Für beide Übungsleiter ist es übrigens ein Spiel gegen die eigene Vergangenheit. Jos Luhukay betreute den SC Paderborn ein Jahr lang in der Saison 2005/2006. Stephan Schmidt war als Spieler hingegen für die Hertha aktiv und machte seine ersten Gehversuche als Trainer 2008 dort. Er betreute ein Jahr lang die U19 Mannschaft, bevor es ihn weiter nach Wolfsburg zog.


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