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2. Bundesliga

19.04.2013 - 21:41 Uhr


Hertha vor der Krönung

Peer Kluge (l.) und Mirko Boland können mit ihren Teams am Sonntag den Bundesligaaufstieg perfekt machen

Hertha-Trainer Jos Luhukay: "Wir sind absolut fokussiert und brennen darauf, ein gutes, aber vor allem erfolgreiches Spiel abzuliefern"

Im Ostderby zwischen Energie Cottbus und Dynamo Dresden ist ein intensives Spiel garantiert. Beide Teams wollen mit einem Sieg ihren Negativlauf beenden

München - Für Hertha BSC Berlin könnte der Sonntag zu einem Festtag werden: Mit einem Heimsieg gegen den SV Sandhausen kann der Absteiger den Wiederaufstieg in die Bundesliga bereits vier Spieltage vor Saisonende perfekt machen. Eintracht Braunschweig, das Erzgebirge Aue empfängt, ist dies noch nicht vergönnt, da der 1. FC Kaiserlslautern am Samstag weiter Druck machte.
Im dritten Sonntagsspiel kommt es zum Ostderby zwischen der SG Dynamo Dresden und dem FC Energie Cottbus. bundesliga.de blickt im Vorfeld auf die drei Partien (ab 13:15 Uhr im Live-Ticker/Liga-Radio) und gibt liefert die wichtigsten Vorschaufakten.
Alles andere als ein Heimsieg gegen den Vorletzten SV Sandhausen wäre für den Ligaprimus aus der Hauptstadt eine herbe Enttäuschung. "Wir hoffen, dass wir so viele Fans wie möglich ins Stadion locken, denn am Sonntag kann das passieren, was wir als Ziel vor der Saison ausgegeben haben. Wir sind absolut fokussiert und brennen darauf, ein gutes, aber vor allem erfolgreiches Spiel abzuliefern, um unseren Fans auch etwas zurückzugeben", erklärte Hertha-Trainer Jos Luhukay im Vorfeld der Partie.

Doch die Baden Württemberger werden alles daran setzen, die Pläne der Berliner zu durchkreuzen, schließlich geht es für die Mannschaft von Trainer Hans-Jürgen Boysen um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. "Wir fahren nicht nach Berlin, um den Herthaner zum Aufstieg zu gratulieren, sondern um selbst zu punkten. Wir wollen für eine große Überraschung sorgen", so Sandhausens Daniel Beichler, der im Winter als Leihgabe aus Berlin an den Leimbach wechselte.

Beim Tabellenführer stehen bis auf die weiter verletzten Niemeyer und Pekarik alle Akteure zur Verfügung. Der Gast aus Sandhausen hat da größere Probleme und muss mit Ischdonat, Kittner, Klotz, Riemann, Tüting und Löning auf gleich sechs Spieler verzichten.

Fakten zum Spiel und mögliche Aufstellungen

Schiedsrichteransetzungen
Die Ausgangslage vor der Partie zwischen Eintracht Braunschweig und dem FC Erzgebirge Aue ist ähnlich der Situation des Spiels zwischen Berlin und Sandhausen. Braunschweig will punkten, um den Aufstieg praktisch perfekt zu machen. Allerdings gibt es selbst bei einem Dreier der Eintracht noch eine theoretische Chance für die Verfolger, weswegen am Sonntag noch keine Korken knallen werden. Für Gegner Aue geht es um wichtige Punkte im Abstiegskampf zu sammeln.

Ein Selbstläufer wird die Begegnung gegen den Tabellenvierzehnten für die Niedersachsen jedoch nicht wie Trainer Thorsten Lieberknecht weiß: "Aue steht traditionell für einen intensiven und körperbetonten Fußball, dass kennen wir mittlerweile aus sehr, sehr vielen Partien. Ich muss aber auch sagen, sie haben sich in den vergangenen Monaten spielerisch enorm weiterentwickelt und zeigen guten Fußball."

Zudem ist Aue in den letzten Wochen gut in Form und verlor nur eines der vergangenen fünf Ligaspiele. "Wir wollen uns so präsentieren, wie wir es in den letzten Spielen getan haben und den möglichen Aufstieg der Braunschweiger verhindern. Wir müssen einen kühlen Kopf bewahren", erklärt Aue-Trainer Karsten Baumann.

Die Eintracht muss auf ihre Spieler Reichel und Kluft verzichten, bei den Sachsen fehlen Klingbeil, Paulus, Pezzoni, Rau, Miatke und Kern.

Fakten zum Spiel und mögliche Aufstellungen

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"Das wird eine heiße Atmosphäre vor ausverkauftem Haus. Darauf ist die Mannschaft vorbereitet und eingestellt, sie brennt", erklärt FC Energie-Trainer Rudi Bommer im Hinblick auf das prestigeträchtige Ostderby zwischen Dynamo Dresden und Energie Cottbus.

Für beide Teams geht es jedoch nicht nur darum, dem Lokalrivalen zu zeigen, wer die Nummer eins in der Region ist, sondern darum, endlich mal wieder einen Dreier einzufahren, um die jüngste Negativserie zu beenden. Dresden gewann nur eines der letzten fünf Spiele (3:2 gegen St. Pauli, 28. Spieltag). Cottbus ist seit mittlerweile vier Spielen sieglos (zwei Remis, zwei Niederlagen).

Für Dresden ist ein Sieg fast schon Pflicht, will man sich aus dem Tabellenkeller befreien. Mit 28 Punkten auf dem Konto rangiert die Mannschaft von Coach Peter Pacult weiter auf dem 16. Tabellenplatz und ist so enorm abstiegsbedroht.

Bei der SG Dynamo fehlt neben dem weiterhin verletzten Mannschaftskapitän Pote gegen Aue Savic und Koch verzichten. Bei den Cottbusern fehlen Brzenska, Adlung, Brinkmann und Sörensen.

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