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2. Bundesliga

11.11.2012 - 16:09 Uhr


Frischer Wind dank neuer Trainer

Daniel Ginczek schoss für St. Pauli bereits vier Tore - vergangene Saison waren es fünf für Bochum

Philipp Heerwagen hütete zuletzt wegen der Verletzung von Andreas Luthe das Tor beim VfL

Am Millerntor konnte der VfL Bochum (mit Christoph Dabrowski, l. gegen Patrick Funk) noch nie gewinnen

München - Unter Michael Frontzeck hat der FC St. Pauli in der 2. Bundesliga noch nicht verloren - in den vergangenen drei Spielen gab es ein Remis und zuletzt zwei Siege in Folge. Am Montag soll möglichst der dritte folgen (Montag ab 20 Uhr im Live-Ticker/Liga-Radio).
Doch auch beim Gegner VfL Bochum hat seit zwei Spielen mit Karsten Neitzel ein neuer Mann an der Seitenlinie das Sagen. Auch er hat mit dem Revierclub noch nicht verloren - im DFB-Pokal gelang ein Sieg und zuletzt erkämpfte sich der VfL nach 0:2-Rückstand gegen Cottbus noch ein 2:2.

Wiedersehen mit ehemaligen Teamkollegen



"Rückstände während des Spiels sind zunächst einmal nicht entscheidend", sagt Torhüter Philipp Heerwagen. Es bestehe immer die Chance, ins Spiel zurückzukommen. "Das haben wir insbesondere gegen Cottbus eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Und nimmt man die letzte halbe Stunde gegen Energie zum Maßstab, zeigt unser Pfeil nach oben", sagt der Schlussmann, der vergangene Woche erneut für den verletzten Andreas Luthe zwischen den Pfosten stand.

Für Heerwagen ist das Spiel am Montagabend eine Rückkehr zu seinen ehemalige Kollegen - in der vergangenen Saison war der Schlussmann an den FC St. Pauli ausgeliehen, kam dort aber zu keinem Einsatz. Da Bochums Stammkeeper Andreas Luthe nach seiner Risswunde aus dem Spiel gegen Aue wieder zurückkehrt, ist die Besetzung der Torhüterposition noch nicht sicher. "Es ist eine sehr spezielle Entscheidung", sagt Neitzel. "Egal, wer im Tor stehen wird, ich habe größtes Vertrauen in beide."

"Kompaktheit während des Spiels" als Erfolgsgeheimnis



Ein Wiedersehen gibt es auch auf der anderen Seite. Daniel Ginczek trug in der vergangenen Saison das Trikot des VfL Bochum und stürmt nun für die "Kiezkicker". Der von Borussia Dortmund ausgeliehe Ginczek erzielte für die "Braun-Weißen" schon vier Saisontore - für Bochum war es in 29 Spielen eines mehr. "Das war mein erstes richtiges Profi-Jahr. Ich konnte für Bochum meine ersten Spiele machen und meine ersten Tore in der 2. Liga schießen", sagt Ginczek rückblickend.

Auch Trainer Frontzeck hat seiner Meinung nach einen großen Anteil daran, dass es zuletzt bei den "Kiezkickern" bergauf ging. "Er zeigt uns unsere Stärken auf, bringt und sehr viel Vertrauen entgegen. Gerade für uns junge Spieler ist das wichtig. In der Kombination mit den älteren Führungsspielern ist das derzeit einfach eine gute Mischung", sagt Ginczek im Gespräch mit bundesliga.de. Fabian Boll wird am Montag nicht mit von der Partie sein - der Kapitän musste am Freitag im Training wegen muskulärer Probleme passen. Auch Dennis Daube (grippaler Infekt), Florian Mohr (muskuläre Probleme) und Florian Bruns (Rückeprellung) erweitern die Ausfallliste, auf der auch der Langzeitverletzte Sören Gonther steht.

Beim Gegner aus Bochum ist der Einsatz von Jonas Acquistapace wegen einer Erkältung ebenfalls gefährdet. Auf jeden Fall nicht dabei ist Lukas Sinkiewicz, der gegen Cottbus seine fünfte Gelbe sah. Zlatko Dedic fehlte am Freitag im Training, weil er bei der Geburt seines Sohnes Alan dabeisein wollte. Ob er bis Montag zurückkehrt, ist noch nicht sicher.
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