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2. Bundesliga

28.02.2013 - 18:55 Uhr


Bloß nicht verlieren

In der 3. Liga holte Sandhausen in Regensburg einen Punkt, in der Hinrunde gewann der Jahn um Jim-Patrick Müller (l.) 2:1 in Sandhausen

Jens Wemmer (l., gegen Daniel Adlung) könnte erstmals seit dem 14. Spieltag wieder für Paderborn auflaufen

Torsten Mattuschka (l., gegen Herthas Peer Kluge) war in dieser Saison an neun Toren des FC Union Berlin direkt beteiligt

München - Am Freitagabend zählt in der 2. Bundesliga jeder Punkt. Keiner der sechs Clubs, die den 24. Spieltag eröffnen, darf sich eine Niederlage erlauben. Für den SC Paderborn, Union Berlin und Energie Cottbus wäre der Traum vom Aufstieg in die Bundesliga ansonsten endgültig zerplatzt, Aue müsste noch einmal richtig um den Klassenerhalt bangen und Regensburg sowie Sandhausen könnten diesen so gut wie abschreiben.
bundesliga.de wirft einen Blick auf die drei Partien am Freitagabend (ab 17:45 Uhr im Live-Ticker/Liga-Radio) und präsentiert Ihnen alle wichtigen Informationen rund um die Begegnungen.
Ein echter Abstiegskrimi steigt in Regensburg, wo der Tabellenletzte SSV Jahn den Vorletzten SV Sandhausen empfängt. Die Gäste wollen "in Regensburg mit aller Macht" Tabellenplatz 17 verteidigen, sagte Trainer Hans-Jürgen Boysen und fordert daher ein schnelleres Umschalten "von Angriff auf Abwehr". Auswärts agierten die Sandhäuser bisher jedoch recht erfolglos, brachten nur drei Punkte aus der Fremde mit. Beim Jahn muss Boysen auf insgesamt fünf Spieler verzichten. Zudem sind Sören Halfar (Wade) und David Blancha (Adduktoren) sowie der zuletzt erkrankte Ju Tae Yun fraglich.

Regensburg hingegen geht mit breiter Brust in das Duell gegen den Tabellennachbarn. Der Aufsteiger holte in der Rückrunde bereits fünf seiner 17 Zähler und lag vergangene Woche in Cottbus (1:1) lange Zeit in Führung. Gegen den direkten Konkurrenten sollen drei Punkte her, sagte Sebastian Nachreiner. Chef-Trainer Franciszek Smuda muss erneut auf die Langzeitverletzten Thomas Kurz, Jonatan Kotzke und Philipp Ziereis verzichten. Zurück in den Kader kehren hingegen Patrick Wiegers und Marco Djuricin.

Fakten zum Spiel und mögliche Aufstellungen

Schiedsrichteransetzungen
Sieben Punkte liegt der SCP hinter Relegationsplatz 3 zurück, doch die Ostwestfalen sind das Team der Stunde in der 2. Bundesliga. Drei Spiele in Serie hat die Mannschaft von Stephan Schmidt gewonnen und sich so bis auf Rang 7 vorgeschoben. "Wir sind heiß auf weitere Siege, das wollen wir schon gegen Cottbus umsetzen", sagte Mittelfeldspieler Mario Vrancic vor der Partie gegen den Tabellenneunten, für die Jens Wemmer und Markus Krösche fraglich sind. Definitiv fehlen wird Christian Strohdiek (Infekt). Besser sieht es bei Thomas Bertels aus, der nach einem Bluterguss in der Wade wieder in den Übungsbetrieb zurückkehrte.

Der FC Energie muss auf die beiden Torschützen aus dem Hinspiel verzichten, Marco Stiepermann und Nicolas Farina sind angeschlagen und reisen nicht nach Paderborn. Dort steht laut Rudi Bommer "jeder einzelne Spieler in der Verantwortung". Damit spielt der Trainer auf die Durststrecke der Lausitzer an, die seit acht Spielen nicht mehr gewonnen haben. Immerhin kann Bommer wieder auf den zuletzt gesperrten Ivica Banovic zurückgreifen.

Fakten zum Spiel und mögliche Aufstellungen

Schiedsrichteransetzungen
"Was Hoffnung macht: Wir haben nach schwächeren Spielen häufig die passende Antwort gegeben", sagt Uwe Neuhaus vor dem Spiel seines FC Union gegen Aue. Die "Eisernen" sind seit drei Spielen sieglos und in der Tabelle auf den 8. Platz abgerutscht. Doch der Union-Trainer ist sich sicher: "Wenn es sich um Ost-Rivalitäten handelt, hilft das immer." Ebenso ein Einsatz des Kapitäns Torsten Mattuschka, der fit ist, allerdings nicht für 90 Minuten. Für den erkrankten Fabian Schönheim und Patrick Kohlmann (Leistenbeschwerden) kommt das Spiel noch zu früh.

Gegen den VfR Aalen holte Aue vergangene Woche zwar einen Punkt, doch "spielerisch lag gegen Aalen vieles im Argen", sagte Sportdirektor Steffen Heidrich. Dennoch soll der Punkt gegen den Aufsteiger in Berlin ausgebaut werden. "Wir wollen aggressiv in die Zweikämpfe gehen, gut stehen und unser Tor gut verteidigen", kündigte Coach Karsten Baumann an, der nach einer überstandenen Grippewelle wieder alle Mann an Bord hat. Mindestens ein Punkt wäre für die Sachsen extrem wichtig, da drei Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone kein beruhigendes Polster sind.

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