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2. Bundesliga

06.04.2013 - 17:31 Uhr


Aufstiegsträume und Abstiegsängste

Fordert von seinem Team Nervenstärke im Aufstiegsrennen: Alexander Schmidt

Für Frank Löning und den SV Sandhausen wird der Abstiegskampf langsam eng

Deniz Naki erzielte in der Hinrunde den Siegtreffer im Stadion An der Alten Försterei

München - Seit Jahren träumt man bei TSV 1860 München davon, wieder in die Bundesliga zurückzukehren. Seit dem Abstieg 2004 ist eigentlich in jeder Spielzeit der Aufstieg das Ziel. In der laufenden Saison war das Thema zwischenzeitlich schon beerdigt, doch nun lebt sie wieder, die Chance auf den Relegationsplatz.
Nachdem Kaiserslautern gegen Köln triumphiert hat, geht es für die Sechzger darum, mit einem Sieg gegen Energie Cottbus auf vier Punkte an Rang 3 heranzurücken.

Zwischen Duisburg gegen Sandhausen geht es derweil um den Klassenerhalt. Der MSV könnte diesem mit einem Sieg einen großen Schritt näher kommen, Sandhausen muss gewinnen, um das rettende Ufer nicht aus dem Blick zu verlieren. Weder nach unten noch nach oben geht es für den SC Paderborn und den 1. FC Union Berlin (alle Spiele ab 13:15 Uhr im Live-Ticker/Liga-Radio).
"Es nervt gewaltig, dass wir nie den letzten Schritt, den Big Point machen, wenn wir nah dran sind", verschafft sich "Löwen"-Trainer Alexander Schmidt Luft und nimmt seine Mannschaft vor dem Heimspiel gegen den FC Energie Cottbus in die Pflicht. 1860 München ist aktuell Sechster, kann mit einem Sieg den Rückstand auf den Relegationsplatz auf vier Zähler verkürzen. Dazu muss aber unter anderem der erste Heimsieg seit November her. Dabei fehlen wird allerdings Maximilian Nicu (Schleimbeutelentzündung). Mit an Bord sind Daniel Halfar und Stefan Wannenwetsch.

"Dieser Verein gehört vorne hin, ja eigentlich in die Bundesliga", lobt sogar rudi Bommer, seines Zeichens Trainer in Cottbus und Ex-Coach der "Löwen" vor dem Spiel in der Allianz Arena. Trotz der Verbundenheit mit seinem ehemaligen Arbeitgeber reist der 55-Jährige nicht an, um Punkte zu verschenken: "Wenn wir einen guten Tag erwischen, können wir jeden schlagen." Sicher fehlen werden Bommer die im Aufbautraining befindlichen Markus Brzenska und Daniel Brinkmann sowie der verletzte Dennis Sörensen.

Fakten zum Spiel und mögliche Aufstellungen

Schiedsrichteransetzungen
Der SV Sandhausen steht unter Erfolgsdruck. Der Aufsteiger ist Vorletzter, liegt drei Zähler hinter dem VfL Bochum und vier hinter Dynamo Dresden auf dem rettenden Rang 15. "Ich erhoffe mir ein genauso gutes Auftreten wie zuletzt", sagte Trainer Hans-Jürgen Boysen und sprach damit die beiden Punktgewinne gegen Aalen und Kaiserslautern an. Gegen die "Zebras" muss er auf Nico Klotz, Ole Kittner und Simon Tüting verzichten. Seyi Olayengbesi soll rechtzeitig fit werden.

In Duisburg sollte das Thema Klassenerhalt eigentlich so gut wie durch sein, besonders dann, wenn der MSV gegen Sandhausen gewinnt. Dann könnte der Vorsprung auf die Gefahrenzone auf maximal zehn Punkte anwachsen. Zuletzt präsentierte sich die Mannschaft von Kosta Runjaic in bestechender Form, gewann drei der vergangenen vier Spiele. In der Rückrundentabelle rangiert der MSV auf dem 4. Platz.

Fakten zum Spiel und mögliche Aufstellungen

Schiedsrichteransetzungen
Für das Spiel gegen Union Berlin erwartet Trainer Stephan Schmidt "einen Gegner mit Wut im Bauch, gegen den wir von der ersten Minute an hellwach sein müssen". Allerdings präsentierten sich die Köpenicker zuletzt auswärtsschwach, verloren beispielsweise vergangene Woche 0:3 in Frankfurt. Als Maxime für die Partie gab Schmidt aus, im eigenen Stadion "agieren" zu wollen. Ob Diego Demme und Daniel Brückner (beide grippaler Infekt) dabei behilflich sein können, bleibt jedoch abzuwarten.

"Man darf nicht zu lange frustriert sein, sondern muss nach vorne schauen und gut trainieren. Das haben wir getan", erklärte Verteidiger Fabian Schönheim nach der Schlappe gegen den FSV Frankfurt in der Vorwoche. Dass Paderborn nicht als das erfolgreichste Pflaster für seine Mannschaft gilt, ist Trainer Uwe Neuhaus bewusst. Nur zu Drittligazeiten konnte Union Zählbares von der Pader mit an die Spree nehmen.

Auch die Tatsache, dass der kommende Gegner in dieser Saison eine gewisse Heimschwäche ausgeprägt hat, interessiert Unions Cheftrainer nicht wirklich. "Auf so etwas sollte man sich nicht verlassen. Das ist eine Mannschaft, die technisch richtig gut und spielstark ist. Außerdem gehen sie ein enormes Tempo und besitzen eine gute Ordnung", nimmt Neuhaus eher die drohenden Gefahren beim Gastspiel in Ostwestfalen ins Visier. Freuen wird Neuhaus zudem, dass er am Sonntag aus dem Vollen schöpfen kann. Paderborn-Coach Schmidt muss auf Alban Meha verzichten, der eine Gelbsperre absitzt. Außerdem fällt Tobias Feisthammel mit Rückenbeschwerden aus.

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