2. Bundesliga
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01.11.2012 16:29:11
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"Sechs-Punkte-Spiel" im Olympiastadion
Der Tabellenzweite Hertha BSC kann seinen Vorsprung auf den Verfolger FC Ingolstadt ausbauen - oder im direkten Duell verspielen. Trainer Jos Luhukay verlangt von seinem Team daher höchste Wachsamkeit
Spitzenreiter Eintracht Braunschweig hat den SV Sandhausen zu Gast. Trainer Torsten Lieberknecht muss allerdings schauen, wie seine Mannschaft das Pokal-Aus gegen den SC Freiburg wegsteckt
Unter Zugzwang: Chefcoach Oscar Corrochano steht mit dem SSV Jahn Regensburg nur noch knapp vor der Abstiegszone - gegen den SC Paderborn müssen daher dringend Punkte her!
München - Nach dem DFB-Pokal ist vor der 2. Bundesliga: Keine 48 Stunden nach Abpfiff der letzten Zweitrundenbegegnungen geht der Kampf um Punkte, Auf- und Abstiegsplätze weiter. Und in den drei Freitagspartien des 12. Spieltags ist für mächtig Spannung gesorgt: So empfängt der Tabellenzweite Hertha BSC den Verfolger FC Ingolstadt zum Topspiel, während den Aufsteiger SV Sandhausen beim Spitzenreiter Eintracht Braunschweig eine denkbar schwere Auswärtsaufgabe erwartet.
Im dritten Spiel bekommt es der SSV Jahn Regensburg mit dem SC Paderborn zu tun (alle Spiele ab 17:45 Uhr im Live-Ticker/Liga-Radio). bundesliga.de hat alle Infos zusammengefasst.
In der Hauptstadt steigt für beide Teams eine absolut wegweisende Partie, denn bei nur drei Punkten und vier Toren Vorsprung auf den FC Ingolstadt kann sich Hertha BSC entweder weiter absetzen - oder eben jenes mühsam erarbeitete Polster verspielen. Nach neun Spielen ohne Niederlage ist die Berliner Brust zwar breit, unterschätzen will man die zuletzt vier Mal ungeschlagenen Oberbayern aber auch nicht: "Ingolstadt hinterlässt bisher einen wirklich guten Eindruck. Es ist ein sehr stabiles Team mit vielen robusten und großen Spielern. Dazu sind Sie bei Standardsituation immer gefährlich. Mit Spielern wie Caiuby und Eigler geht die Mannschaft sehr viel Tempo. Da müssen wir wachsam sein", forderte Trainer Jos Luhukay.
Allerdings hat die "Alte Dame" eine ganze Reihe von Ausfällen zu beklagen: Neben den langzeitverletzten Pierre-Michel Lasogga und Maik Franz fehlen auch Christoph Janker, Shervin Radjabeli-Fardi und Daniel Beichler, die mittlerweile alle wieder trainieren, allerdings noch Rückstand haben, fällt auch Änis Ben-Hatira mit einer Knöchelprellung aus. Außerdem stehen die gesperrten Levan Kobiashvili, Elias Kachunga und Peter Niemeyer nicht zur Verfügung. Dafür ist Felix Bastians nach seiner Knieverletzung zurück im Kader.
Auf der Gegenseite haben die Gäste mit Ausnahme der Rekonvaleszenten Christoph Buchner, Jose-Alex Ikeng und Malte Metzelder alle Mann an Bord. Chefcoach Tomas Oral strahlte im Vorfeld dementsprechenden Optimismus aus: "Wir fahren nicht ohne Chancen nach Berlin." Der 39-Jährige ist sich sicher: "Wenn wir alles geben, unsere Chancen nach vorne suchen und unsere Leistung abrufen, können wir vielleicht für eine Überraschung sorgen."
Auf dem Weg dorthin wähnen sich die "Schanzer" dennoch erstmal in der Außenseiterrolle - und sehen darin durchaus einen Vorteil. "Wir wollen gewinnen, Hertha muss gewinnen", brachte Abwehrchef Andre Mijatovic, der erst im Sommer von der Spree in den Süden gewechselt ist, die Ausgangslage auf den Punkt.
Fakten zum Spiel und mögliche Aufstellungen
Schiedsrichteransetzungen
Allerdings hat die "Alte Dame" eine ganze Reihe von Ausfällen zu beklagen: Neben den langzeitverletzten Pierre-Michel Lasogga und Maik Franz fehlen auch Christoph Janker, Shervin Radjabeli-Fardi und Daniel Beichler, die mittlerweile alle wieder trainieren, allerdings noch Rückstand haben, fällt auch Änis Ben-Hatira mit einer Knöchelprellung aus. Außerdem stehen die gesperrten Levan Kobiashvili, Elias Kachunga und Peter Niemeyer nicht zur Verfügung. Dafür ist Felix Bastians nach seiner Knieverletzung zurück im Kader.
Auf der Gegenseite haben die Gäste mit Ausnahme der Rekonvaleszenten Christoph Buchner, Jose-Alex Ikeng und Malte Metzelder alle Mann an Bord. Chefcoach Tomas Oral strahlte im Vorfeld dementsprechenden Optimismus aus: "Wir fahren nicht ohne Chancen nach Berlin." Der 39-Jährige ist sich sicher: "Wenn wir alles geben, unsere Chancen nach vorne suchen und unsere Leistung abrufen, können wir vielleicht für eine Überraschung sorgen."
Auf dem Weg dorthin wähnen sich die "Schanzer" dennoch erstmal in der Außenseiterrolle - und sehen darin durchaus einen Vorteil. "Wir wollen gewinnen, Hertha muss gewinnen", brachte Abwehrchef Andre Mijatovic, der erst im Sommer von der Spree in den Süden gewechselt ist, die Ausgangslage auf den Punkt.
Fakten zum Spiel und mögliche Aufstellungen
Schiedsrichteransetzungen
Elf Spieltage sind absolviert - und Eintracht Braunschweig steht so gut da wie noch nie in der 2. Bundesliga. Dennoch ist die Situation vor dem Spiel gegen den SV Sandhausen irgendwie eine andere als in den vergangenen Wochen. Denn der Spitzenreiter hat den Nimbus der Unbesiegbarkeit verloren: In der zweiten Runde des DFB-Pokals zeigte der SC Freiburg den sonst so eingespielten Niedersachsen, die ausnahmsweise auf Rotation setzten, am Dienstag eindeutig die Grenzen auf (2:0).
Für Trainer Torsten Lieberknecht gilt es nun, die Niederlage schleunigst aus den Köpfen herauszukriegen: "Wir brauchen einen kollektiven Kraftakt, um das Spiel mit drei Punkten zu beenden. Mit Kollektiv meine ich nicht nur uns - also das Trainerteam und die Mannschaft - sondern alle, die ins Stadion kommen, um uns zu unterstützen und die schwere englische Woche erfolgreich zu beenden", sagte der 39-Jährige. Neben den langzeitverletzten Matthias Henn, Björn Kluft und Oliver Petersch fallen mit Marcel Correia (Innenbandanriss) und Kevin Kratz (Syndesmoseriss) allerdings zwei Stammspieler aus.
Für den Gegner war das Gefühl der Unterlegenheit dagegen nicht neu. Schließlich hat der SVS, der im Pokal im FC Schalke 04 klar seinen Meister fand (0:3), fünf der vergangenen sechs Partien verloren. Und nun muss das auswärtsschwächste Team im Unterhaus ausgerechnet bei den seit 15 Heimspielen ungeschlagenen "Löwen" antreten.
"Dass die Mannschaft derzeit egal ob zu Hause oder auswärts eine Macht ist, wissen wir. Sie ist aber auch verwundbar, wie man gegen Hertha BSC und zuletzt im Pokalspiel gegen SC Freiburg gesehen hat", erklärte Chefcoach Gerd Dais. tAngehen wird der Aufsteiger die vermeintliche "Mission Impossible" weiterhin ohne Torjäger Regis Dorn (Kreuzbandriss). Verzichten muss man aller Voraussicht nach außerdem auf Sören Halfar und Daniel Schulz (beide Leistenprobleme). Dafür sind Kim Falkenberg und Frank Löning wieder einsatzbereit.
Fakten zum Spiel und mögliche Aufstellungen
Schiedsrichteransetzungen
Für Trainer Torsten Lieberknecht gilt es nun, die Niederlage schleunigst aus den Köpfen herauszukriegen: "Wir brauchen einen kollektiven Kraftakt, um das Spiel mit drei Punkten zu beenden. Mit Kollektiv meine ich nicht nur uns - also das Trainerteam und die Mannschaft - sondern alle, die ins Stadion kommen, um uns zu unterstützen und die schwere englische Woche erfolgreich zu beenden", sagte der 39-Jährige. Neben den langzeitverletzten Matthias Henn, Björn Kluft und Oliver Petersch fallen mit Marcel Correia (Innenbandanriss) und Kevin Kratz (Syndesmoseriss) allerdings zwei Stammspieler aus.
Für den Gegner war das Gefühl der Unterlegenheit dagegen nicht neu. Schließlich hat der SVS, der im Pokal im FC Schalke 04 klar seinen Meister fand (0:3), fünf der vergangenen sechs Partien verloren. Und nun muss das auswärtsschwächste Team im Unterhaus ausgerechnet bei den seit 15 Heimspielen ungeschlagenen "Löwen" antreten.
"Dass die Mannschaft derzeit egal ob zu Hause oder auswärts eine Macht ist, wissen wir. Sie ist aber auch verwundbar, wie man gegen Hertha BSC und zuletzt im Pokalspiel gegen SC Freiburg gesehen hat", erklärte Chefcoach Gerd Dais. tAngehen wird der Aufsteiger die vermeintliche "Mission Impossible" weiterhin ohne Torjäger Regis Dorn (Kreuzbandriss). Verzichten muss man aller Voraussicht nach außerdem auf Sören Halfar und Daniel Schulz (beide Leistenprobleme). Dafür sind Kim Falkenberg und Frank Löning wieder einsatzbereit.
Fakten zum Spiel und mögliche Aufstellungen
Schiedsrichteransetzungen
Regensburg steht vor dem Duell mit dem SC Paderborn ohne Zweifel unter Zugzwang. Nach drei zum Teil unglücklichen Niederlagen in Serie hält sich der Aufsteiger in der Tabelle momentan nur dank der besseren Tordifferenz oberhalb der Abstiegszone. Die Mannschaft will das allerdings mit Spielbeginn ausblenden.
"Wir haben die Niederlagen aufgearbeitet, analysiert und gehen jetzt mit vollem Tatendrang Richtung Paderborn, um den Negativtrend der letzten Wochen in einen positiven Lauf umzuwandeln. Laufbereitschaft, Disziplin und Kampfeswille sind die Attribute, die wir dafür benötigen", meinte Oliver Hein, der die Oberpfälzer erneut anstelle von Andre Laurito (Gesichtsfraktur) als Kapitän anführen wird. Während Benedikt Schmidt mit muskulären Problemen ausfällt, kehrt Thomas Kurz nach über drei Monaten Verletzungspause in den Kader zurück. Fragezeichen stehen hinter Stammkeeper Michael Hofmann (Brustwirbelverletzung) und Routinier Christian Rahn.
Die Wende, die die Hausherren anpeilen, hat der SCP schon geschafft. "Der Sieg bei Union hat dem Team Selbstvertrauen gegeben", meinte Trainer Stephan Schmidt, der das Spiel dennoch nicht auf die leichte Schulter nimmt: "Regensburg war zumeist ebenbürtig, auch bei den knappen Niederlagen. Der Gegner wird schon jetzt Abstiegskampf pur leben. Darauf müssen wir uns einstellen."
Der 36-Jährige muss außer Sebastian Lange (Schambeinprobleme) und Markus Palionis (Trainingsrückstand) voraussichtlich auch auf Diego Demme verzichten, der in dieser Woche keine volle Trainingseinheit absolvieren konnte. Dafür steht Manuel Zeitz nach abgesessener Rotsperre wieder zur Verfügung.
Fakten zum Spiel und mögliche Aufstellungen
Schiedsrichteransetzungen
"Wir haben die Niederlagen aufgearbeitet, analysiert und gehen jetzt mit vollem Tatendrang Richtung Paderborn, um den Negativtrend der letzten Wochen in einen positiven Lauf umzuwandeln. Laufbereitschaft, Disziplin und Kampfeswille sind die Attribute, die wir dafür benötigen", meinte Oliver Hein, der die Oberpfälzer erneut anstelle von Andre Laurito (Gesichtsfraktur) als Kapitän anführen wird. Während Benedikt Schmidt mit muskulären Problemen ausfällt, kehrt Thomas Kurz nach über drei Monaten Verletzungspause in den Kader zurück. Fragezeichen stehen hinter Stammkeeper Michael Hofmann (Brustwirbelverletzung) und Routinier Christian Rahn.
Die Wende, die die Hausherren anpeilen, hat der SCP schon geschafft. "Der Sieg bei Union hat dem Team Selbstvertrauen gegeben", meinte Trainer Stephan Schmidt, der das Spiel dennoch nicht auf die leichte Schulter nimmt: "Regensburg war zumeist ebenbürtig, auch bei den knappen Niederlagen. Der Gegner wird schon jetzt Abstiegskampf pur leben. Darauf müssen wir uns einstellen."
Der 36-Jährige muss außer Sebastian Lange (Schambeinprobleme) und Markus Palionis (Trainingsrückstand) voraussichtlich auch auf Diego Demme verzichten, der in dieser Woche keine volle Trainingseinheit absolvieren konnte. Dafür steht Manuel Zeitz nach abgesessener Rotsperre wieder zur Verfügung.
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