2. Bundesliga

02.12.2016 - 15:15 Uhr


2. Bundesliga: Heißer Tanz am Freitag

Die Spielvereinigung Greuther Fürth ist beim Karslruher SC zu Gast

Köln - Mit drei spannenden Duellen startet die 2. Bundesliga am Freitag in den 15. Spieltag. Hannover 96 hat den 1. FC Heidenheim zum Verfolgerduell zu Gast, der FC St. Pauli und der 1. FC Kaiserslautern kämpfen am Millerntor und der Karlsruher SC hat die SpVgg Greuther Fürth zu Gast. Die Vorschau auf die Freitags-Schicht.

Karlsruher SC - SpVgg Greuther Fürth

"Über den Spirit und den in der Mannschaft zweifelsohne vorhandenen Teamgeist wollen wir zum Erfolg kommen", sagte Cheftrainer Tomas Oral am Donnerstag. "Von dem Spiel gegen Nürnberg an haben wir in vielen Phasen der Spiele doch eine sehr ansehnliche Partie absolviert, haben uns selbst aber immer wieder im Weg gestanden. Daran müssen wir arbeiten, dürfen aber den Faktor Geduld nicht außer Acht lassen." Auch wenn die Badener aktuell hinter der Spielvereinigung stehen und erst zwei Siege in dieser Saison einfahren konnten, erwartet Kleeblatt-Coach Janos Radoki „"ein enges Spiel" gegen eine Mannschaft "die ein unheimlich gutes Umschaltspiel von defensiv auf offensiv hat". Der Kleeblatt-Trainer war am Wochenende in Kaiserslautern und hat das Team von Tomas Oral live gesehen und festgestellt: "Es ist eine kompakte Mannschaft mit viel Leidenschaft. Der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft ist auch auf dem Platz erkennbar."

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Hannover 96 - 1. FC Heidenheim

"Heidenheim hat bisher eine richtig gute Saison gespielt. Sie werden immer ein bisschen unterschätzt", ist für 96-Torwart Philipp Tschauner klar, dass es keine einfache Partie wird. Einen Gradmesser, was unsere Roten erwarten könnte, gibt es bisher nicht – die Begegnung ist das erste Pflichtspiel, zwischen diesen beiden Mannschaften. Ein leichtes wird es mit den aggressiven und lauffreudigen Baden-Württembergern mit Sicherheit nicht. Eines ist allerdings auch klar: Heidenheim steht für Kontinuität. Aus den letzten zehn Spielen holten sie 15 Punkte und mussten sich nur knapp im DFB-Pokal dem VfL Wolfsburg mit 0:1 geschlagen geben. Seit dem Aufstieg 13/14 spielt der FCH bisher seine beste Zweitligasaison, im letzten Jahr hatten sie zum gleichen Zeitpunkt allerdings nur zwei Punkte weniger.

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FC St. Pauli - 1. FC Kaiserslautern

Fünf Spiele in Folge ohne Niederlage und die inzwischen zweitbeste Defensive der gesamten Liga: Der klare Aufwärtstrend der Roten Teufel in den vergangen Wochen lässt sich auch an Zahlen festmachen. Das ärgerliche 0:0 im Derby gegen den KSC zeigt aber auch, wo sich die Mannschaft noch verbessern kann und muss. “Die Dinger müssen rein”, sagt Tayfun Korkut mit Blick auf die noch immer magere Torausbeute. Auf St. Pauli habe man nun die nächste Chance, so der Coach: “Es geht um den letzten Punch!” Auf Seiten der Kiezkicker hat Ewald Lienen auf der Pressekonferenz die Gäste aus der Pfalz als Vorbild genannt, wenn es darum geht, sich aus einer sportlich misslichen Lage zu befreien. „Kaiserslautern ist ein gutes Beispiel, um zu sehen, was möglich ist, wenn man zusammenhält, geduldig ist und intensiv arbeitet“, erklärte Lienen

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