offizielle Webseite

Liveticker

Spieltag & Spielplan

34. Spieltag

11.05.2014 | 15:30 Uhr

scp.png aal.png
  • SC Paderborn 07
  • 2 : 1
    2 : 1
  • VfR Aalen

2. Bundesliga

11.05.2014 - 17:30 Uhr


Paderborn feiert nach Zittersieg ersten Aufstieg

Geschafft: Der SC Paderborn wird der 53. Bundesligist der Geschichte

Zunächst jubeln aber die Gäste: Joel Pohjanpalo (r.) bringt mit seinem fünften Saisontor Aalen in Führung

Nur fünf Minuten später gibt der SCP die passende Antwort. Marc Vucinovic (l.) gelingt mit seinem zweiten Saisontor der schnelle Ausgleich

Mario Vrancic (r.) dreht mit seinem Treffer zum 2:1 nur sieben Minuten später das Spiel

Paderborn - Der SC Paderborn hat seinen Matchball verwandelt und feiert ausgelassen seinen ersten Aufstieg in die Bundesliga. Die Ostwestfalen sicherten sich den 2. Tabellenplatz im Fernduell mit Verfolger SpVgg Greuther Fürth mit einem 2:1 (2:1) gegen den VfR Aalen. Fürth beendet somit die Saison mit zwei Punkten Rückstand auf dem Relegationsplatz.

Doch mitten in die Euphorie in der ausverkauften Benteler-Arena platzte zunächst das 0:1 durch Aalens Joel Pohjanpalo (9.). Schon fünf Minuten später konnte Marc Vucinovic (14.) ausgleichen, bevor Mario Vrancic (21.) das Stadion mit seinem Führungstreffer in ein Tollhaus verwandelte. 

"Hätte das jemand vor der Saison gesagt, hätten wir ihn für verrückt erklärt", sagte Urgestein Markus Krösche, der seine Karriere nach dieser Saison beendet. Erfolgstrainer Andre Breitenreiter ergänzte: "Das ist ein unbeschreibliches Gefühl, weil das dieser Mannschaft keiner zugetraut hat."

Pohjanpalo schockt Paderborn

Hamburgs Trainer Mirko Slomka, der einen möglichen Relegationsgegner beobachten wollte, sah von der ersten Minute an einen offenen Schlagabtausch mit viel Leidenschaft und Tempo. Eine Unachtsamkeit in der SCP-Abwehr ebnete Aalen den Weg zum 1:0. Doch Paderborns Trainer Andre Breitenreiter baute seine Mannschaft an der Seitenlinie gestenreich umgehend wieder auf.

Unbeirrt verfolgten die Gastgeber ihr großes Ziel und kamen durch Vucinovic zum Ausgleich. Mit breiter Brust setzte Paderborn nach und wurde durch Vrancic nach Vorlage von Mahir Saglik belohnt. Der Wille zum Sieg gegen den Gegner aus dem Niemandsland der Tabelle war auch nach dem Wechsel unverkennbar.

Paderborn rettet Vorsprung über die Zeit

Die zweiten 45 Minuten wurden zur Nervensache für die Gastgeber, zumal Aalen phasenweise besser ins Spiel kam. VfR-Trainer Stefan Ruthenbeck brachte mit Cidimar einen zweiten Stürmer, doch der Wechsel verfehlte seine Wirkung. Die beste Chance zum Ausgleich vergab Manuel Junglas (86.) mit einem Kopfball.

Paderborn versuchte, die Begegnung zu kontrollieren. Die vereinzelten Konter versandeten, doch zum Sieg und dem damit verbundenen Aufstieg reichte es trotzdem.

Twitter

Tabelle
Service

© 2014 DFL Deutsche Fußball Liga GmbH